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 Prometheus (Österreich) "Endless" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 12.12.2012   (1528 verwandte Reviews)
Spieldauer: 52:44
Musikstil: Metal   (947 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Genreübergreifender Metal mit
Homepage: http://www.facebook.com/PrometheusTheBand
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Weitere Infos zu Prometheus:
REVIEWS:
Prometheus Endless
Prometheus Endless
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Heute habe ich mal etwas "schwerere" Kost für euch im Angebot. Prometheus aus unserem bergigen Nachbarland Österreich haben mit "Endless" ihr drittes reguläre Album am Start.
Die Musik ist schwer zu beschreiben, da sie doch die verschiedensten Genres abdeckt. Was besonders auffällt ist der recht eigenwillige Gesang. Auf der einen Seite sehr aggressiv, auf der anderen sehr emotional. Beides steht dabei aber nicht für sich, sondern kommt in Symbiose daher. Allerdings kann man auch schon mal mächtige Death Metal Shouts von der Leine lassen und aus allen Rohren ballern, was man schön am Ende des Albums in Form von "Total Rage Reload" zu hören bekommt. Doch beginnen wir von vorn.
Das Album beginnt mit "No More Words Left", einer Nummer, mit Apokalyptischen Unterton, aus atmosphärisch spacigen Samples, die erst einmal überhaupt nicht auf Metal schließen lässt. Hier wird der ein oder andere Metaller bereits abschalten, weil er damit nicht umzugehen weiß, und dadurch was verpassen. Der oben erwähnte spezielle Gesang kommt hier schon mal gleich richtig zu tragen. Hier scheint in einem Atemzug Leid, Aggression, Wut, aber auch ein Hauch Hoffnung in die Welt hinaus gebrüllt zu werden. Der Titel passt hier wunderbar! "Ego" geht dann progressiv, metallisch zu Werke, trägt eine gehörige Portion fetten, aggressiven Metal, irgendwo zwischen Death und Core, in sich und hat einen plakativen Text, welcher in deutscher Sprache und zweistimmig vorgetragen wird. Musikalisch gesehen geht es dann auf weiten Strecken des Albums genauso von statten und es zeigt sich von Durchlauf zu Durchlauf immer mehr dass die eigentliche Grundstruktur der Prometheus Songs aus harten druckvollen Metal Parts besteht und die Samples im Endeffekt als Mittel zum Zweck dienen(auch wenn sie manchmal sehr prägnant sind) um eben das Spezielle der Musik des Trios auszumachen. Wenn zu Beginn von "Oceans" ein Hauch von Sanftheit zu spüren ist, könnte man sich schon fast seinen Gedanken hingeben, aus denen man aber schnell wieder heraus gerissen wird. Ähnliches gilt für "Because Of You", wobei hier die harte metallische Seite erst gegen Ende zum Vorschein kommt. Hier zeigen die Jungs dann auch mal ihre gefühlvolle Seite. Der letztere Song an sich ist auch relativ melodiös, ohne dabei allerdings wirklich eingängig zu sein.
Was mir persönlich sehr gefällt sind die immer wieder, übers ganze Album auftretenden Überraschungen. Da kommt ein unerwartetes Break, dort eine Melodie die man nicht auf dem Zettel hat und an anderer Stelle wieder ein unerwarteter Tempowechsel.
Musiklisch setzt man sich keine Grenzen, sondern versucht hier scheinbar selbige auszuloten und an deren Ränder zu stoßen. Produktionstechnisch lässt man zwar die progressive Note gut zur Geltung kommen, beim einen oder anderem Part hätte man aber schon etwas sauberer agieren können, auch wenn das "kratzige" an der einen oder anderen Stelle recht passend ist.

Fazit: "Endless" ist ein Album von dem Puristen die Finger lassen sollten. Hier sind Leute gefragt die einen breiten Musikgeschmack haben und sich auf Musik einlassen können. Wer die Scheibe nach zwei Durchgängen zur Seite legt und sagt "das ist nichts für mich", für den ist es einfach "Krach". Wer aber ein drittes Mal den Startbutton drückt, der hat sich bereits drauf eingelassen und wird die Feinheiten im "Chaos" entdecken und Gefallen dran finden! 8/10 Punkte



Anspieltipp: Ego, Oceans, Titan, Because Of You, Total Rage Reload

Prometheus im www:

Facebook
youtube
soundcloud

Diskographie:

Rebirth Of A Universe - 2010
Tone Of The Gods - 2011
Prometheus Re-Mixed - 2011
Endless - 2012

Lineup:

Matthias "Waldo" Waldner - Vocals, Guitars, Synths
Mark - Vocals, Bass
Gernot "Big-G" Weller - Drums
 
Tracklist: Lineup:
01. No More Words Left
02. Ego
03. Hell Train
04. Oceans
05. Social Bleeding
06. Titan
07. Hope Contract
08. Chaos Remains
09. Because Of You
10. Empty Shotgun Shells
11. My Anthem
12. Total Rage Reload

 

 
8.0 Punkte von gelal (am 16.05.2013)
 
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