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 Thrudvangar (Deutschland) "Tiwaz" CD

Thrudvangar - Tiwaz - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
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Label: Massacre Records  (210 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 26.7.2013   (1010 verwandte Reviews)
Spieldauer: 44:14
Musikstil: Pagan/Viking Metal   (276 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Viking Black Metal
Homepage: http://www.thrudvangar.de.vu/


Weitere Infos zu Thrudvangar:
REVIEWS:
Thrudvangar Walhall
Thrudvangar Ahnenthron
Thrudvangar "zwischen Asgard Und Midgard"
Thrudvangar Tiwaz
INTERVIEWS:
Thrudvangar - Wahall In Their Own Words
Mehr über Thrudvangar in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Thrudvangar sind unter Viking- und Pagan-Fans schon lange keine Unbekannten mehr, ihre Klassiker wie „Odins Jungfern“ oder „Piraten des Nordens“ gerne gehört beim ausgelassenen Metgelage sowie am kriegerischen Heerlager. Na, und obendrein sind sie auch eine sehr gute Live-Band, wie ich selber schon erfahren durfte. Nun erscheint ihr mittlerweile fünftes Album „Tiwaz“, welches das grundlegende Konzept der Köthener Truppe fortführt, aber auch mit einigen Neuerungen aufwartet.

So fällt recht schnell auf, dass die Keyboards komplett aus dem heidenmetallischen Klangbild verschwunden sind. Das ist schade, schließlich waren solche epischen Keyboard-Melodien doch wichtiger Bestandteil vieler wichtiger Thrudvangar-Songs. Stattdessen rückt der Black Metal mit brachialer Gitarrenarbeit und ausgiebiger Doublebase-Rhythmik viel stärker in den Vordergrund. Dass dies alles handwerklich und soundtechnisch hervorragend rüberkommt, muss man bei dem anhaltinischen Sextett ja nicht mehr wirklich in Frage stellen, allerdings empfand ich deren Musik schon einmal, nun ja, aufregender. Thrudvangar geben sich zwar Mühe, für Abwechslung zu sorgen, etwa indem sie „Brüder“ ganz wie eine britische Doom-Band der Neunziger beginnen lassen, und auch sonst spielend zwischen rasant-schnellen Nummern und Midtempo-Stücken wechseln. Irgendwie läuft es dann jedoch immer wieder auf jenen finsteren Schwarzmetall hinaus, dem sich die Jungs hier so stark verschrieben haben. Glücklicherweise gibt es da noch die schönen Akustikpassagen wie im Anfang von „Heimat“, die kurzzeitig ein anderes Element integrieren, ansonsten wäre „Tiwaz“ eine sich recht oft wiederholende Angelegenheit. Wiederholend sind auch die altbekannten Lobpreisungen von Ehre, alten Legenden, tapferen Kriegern und Mutter Natur, die man in textlicher Hinsicht geboten bekommt. Ich weiß, das gehört zum Genre nun einmal dazu, von daher will ich auch gar nicht mehr dagegen sagen. Trotzdem bekommt man immer ein wenig das Gefühl, ständig dasselbe aufgetischt zu bekommen. Da hätte zumindest Frontmann Matze ein wenig häufiger in Klargesang oder Rezitation wechseln können, anstatt fast ausschließlich zu growlen – auch wenn er davon zweifelsohne etwas versteht.

„Tiwaz“ bietet abschließend kein Lied, welches vollkommen in die Hose ging, dafür sind die Köthener mittlerweile ein zu eingespieltes Team. Andererseits gelingt es mir aber auch nicht, einen Höhepunkt heraus zu kristallisieren. Das Album ist eine runde Sache geworden, allerdings eine etwas eintönige. Mit mehr Keyboard-Passagen, so wie man das bisher von Thrudvangar gewohnt war, hätte das schon ganz anders aussehen können; ich hoffe, dass sich die Jungs wieder auf diese Stärke besinnen.



 
Tracklist: Lineup:
01. Tiwaz
02. Sonnenwende
03. Der Letzte Weg
04. Frei
05. Des Kriegers Los
06. Brüder
07. Heimat
08. Schicksal
09. Abschied
 

 
6.0 Punkte von Laughing Moon (am 27.07.2013)
 
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[ Seit dem 27.07.13 wurde der Artikel 1630 mal gelesen ]
 
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