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 Savage Circus (Deutschland) "Dreamland Manor" CD

Savage Circus - Dreamland Manor CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Dockyard 1  (36 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 29.8.2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 54:39
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Epischer Fantasy Metal
Homepage: http://www.savage-circus.com
Weitere Links: http://www.thomen.de
 Leserwertung
9.67 von 10 Punkten
bei 3 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Savage Circus:
REVIEWS:
Savage Circus Dreamland Manor
INTERVIEWS:
Savage Circus - Thomen The Omen über Seine Neue Band
Mehr über Savage Circus in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Savage Circus gehen da weiter wo Blind Guardian nach der "Imaginations From The Other Side" abgebogen sind. Ohne Scheiß. Der Zirkus klingt so dermaßen nach Guardian, dass es kracht. Und das ist gut so!!!
Die Verwandschaft des Sounds ist kein Zufall. Kein Geringerer als Ex-Blind Guardian Schlagzeuger Thomas Stauch hat Savage Circle gegründet. Bei seiner alten Band konnte er seine musikalischen Visionen nicht mehr umsetzen. Dreamland Manor ist seine Alternative zu "Nightfall In Middle-Earth" und "A Night At The Opera". Man hätte die Platte locker als 6. Guardian Album veröffentlichen können, und nur die wenigsten hätten gemerkt, dass nur noch Thomen übrig ist. Es ist alles da: Diese markanten melodiösen Gitarren Leads, episches Songwriting, treibende Drums, guardiantypische Soli, Fantasy Flair, hymnenhafte Chöre, sogar ein Marshall-Like--Artwork und natürlich Hansi Kürschs unverkennbare Stimme. - Hä? Wie jetzt!?! Der singt da doch eigentlich gar nicht, und trotzdem ist er zu hören? - Ja ganz genau, denn der Sänger Jens Carlsson geht ganz locker als fast 100%iges Hansi Double durch. Wer es nicht weiß, wird den Unterschied kaum hören. Unfaßbar! Der Junge stammt von der famosen schwedischen Power Metal Band Persuader, und er hat auch gleich noch den Persuader Gitarristen Emil Norberg mitgebracht. Den Tipp, die Jungens für seine neue Band anzuheuern, hatte Thomen übrigens von Iron Saviours Piet Sielck bekommen. Der hat nämlich die geniale letzte Platte von Persuader "Evolution Purgatory" (s.a. Reviews) produziert und dem Thomen vorgespielt. Der war von den Socken und hat mit einem Schlag neben Jens und Emil gleich auch noch Piet engagiert. Neben Gitarre und Produktion hat dieser auf dem Album auch noch den Baß übernommen. Wer mehr Hintergrund Infos haben möchte besuche die Savage Circus Homepage (s.o.) und lese das Thomen Interview (s. auch o.). Zurück zur Musik.
Neun abwechslungsreiche und komplexe Lieder stehen auf Dreamland Manor. Die Songstrukturen sind zwar gewohnt verschachtelt, dank sehr guten Songwritings gehen sie aber schnell und schmerzfrei ins Ohr, und das auch noch nach 15 Durchläufen. Das Werk ist herrlich harmonisch und theaterhaft, manchmal schwebt sogar ein magisches Savatage Feeling mit (z.B. bei "Beyond Reality"). Neben ruhigen orchestral- oder auch pianogetragenen Parts bewegt sich der Großteil der Mucke im Midtempo und fixen Parts, welche vom Thomen typischen Powerdrumming angetrieben werden. Sehr geil. Gesanglich brennt, wie gesagt, auch nichts an. Jens Organ paßt harmonisch perfekt ins Bandkonzept, dicke Chöre inklusive. Teilweise singt er aggessiver, als man es von Hansi gewohnt ist. Der Sound von Piet ist angebracht, geil und fett.
Dreamland Manor geht also sehr gut in die Hörmuschel, die Höchstnote zucke ich nur nicht, weil keine so richtigen Ohrwürmer der Marke "Traveller In Time" oder "Quest For Tanelorn" vorhanden sind. Leider dominieren so gut wie immer nur die Chöre alle Refrains. Wird es jemals wieder ein "Time What Is Time" geben, in denen sich saustarker Leadgesang mit fetten Chören perfekt ergänzt?
Dafür sind alle Songs auf gleichbleibenden superhohen Niveau. Respekt! Wer also auf Blind Guardian steht, wird dieses Album sowieso kaufen müssen, und alle, die seit der "Nightfall" nichts mehr mit den Krefeldern anfangen können, sind herzlichst eingeladen, alte Liebe wieder aufzuwärmen. Und schließlich, wer bislang noch nichts von Blind Guardian gehört hat, der spare sich das Geld für den ersten Rasierer, kaufe sich stattdessen Guardians "Somewhere Far Beyond" und drehe ganz schnell durch.

ps. Auf www.savage-circus.com steht eine zwei Track Maxi samt schönen Artwork zum kostenlosen Download.
pps. Alle Rookies, die sich vom durchdrehen langsam erholt haben, dürfen sich dann gerne auch Dreamland Manor zulegen. Ich jedenfalls latsche nächsten Montag in Laden und stell mir noch das Original neben die Promo.

Personalien

Emil Norberg - Gitarre
Jens Carlsson - Gesang
Piet Sielk - Gitarre und Baß
Thomas Stauch - Schlagzeug

Tracklist

1. Evil Eyes
2. Between The Devil And The Seas
3. Waltz Of The Demon
4. Tomorrowland
5. It - The Gathering
6. Beyond Reality
7. When Hell Awakes
8. Ghost Story
9. Born Again By The Night







 
9.0 Punkte von chicken (am 22.08.2005)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Hauptsächlich Metal und 60er/70er Jahre Rock. Daneben alles Mögliche (z.B. EBM, Soundtracks, Folk, diversen Jazz Kram & Krautrock) und manches Unmögliche (z.B. Aqua, Madonna, Torfrock, Björk & Doris Day).
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[ Seit dem 22.08.05 wurde der Artikel 8676 mal gelesen ]
 
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