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 Skinflint (Botswana) "Dipoko" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Pure Steel Records  (117 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 26.7.2013   (1010 verwandte Reviews)
Spieldauer: 38:41
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: African Barbarian Steel
Homepage: http://www.skinflintmetal.com/home.cfm


Weitere Infos zu Skinflint:
REVIEWS:
Skinflint Dipoko
Skinflint Iklwa
Skinflint Nyemba
INTERVIEWS:
Skinflint - The Metallic Sound Of Southern Africa
Mehr über Skinflint in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Metal hören bildet. Daher zunächst einmal ein paar allgemeine Informationen zur Herkunft des Trios.
Gaborone hat etwa eine Viertelmillion Einwohner und ist die Hauptstadt der seit 1966 vom Vereinigten Königreich unabhängigen Republik Botswana, einem vor allem für die Diamantproduktion bekannten Staat. Botswana weißt 2012 den höchsten Human Development Index der Staaten des südlichen Afrikas aus und gilt als Musterstaat für Demokratie auf dem zweitgrößten Kontinent der Erde.

Die dortige Metalszene ist - zumindest für mich aus der Ferne betrachtet - eher unauffällig, auch wenn sie laut Metal Archives die zweitgrößte Szene des südlichen Afrikas ist. Durch „Wrust“ und „Metal Orizon“ konnte ich immerhin schon mit Bands aus Botswana Bekanntschaft machen. Und die überraschten mich seinerzeit qualitativ schon ziemlich. Einen echten Exoten-Bonus bekommen Skinflint daher von mir nicht. Brauchen die beiden Herren und die Dame am Schlagzeug eigentlich auch nicht - sofern man aufgeschlossen an ein Album herangehen kann, das einfach ein wenig anders ist.
Anders, weil die Botswaner roh, ursprünglich und betont unbekümmert zur Sache gehen. „African Barbarian Steel“ ist so gesehen schon eine recht treffende Beschreibung, die sich die Band für ihren Sound gegeben hat. Zumal auch Sänger Giuseppe Sbrana mit seinem sehr überschaubaren Tonumfang alles andere als melodiös singt. Der brutal dicke Akzent und das ungebundene Aneinanderreihen der Wörter tut ihr Übriges. Wichtig an dieser Stelle: Seine Darbietung passt zum Gesamtbild.
Die Songstrukturen sind einfach gehalten und der Gitarrenklang ist trocken wie Wüstensand und sehr minimalistisch. Durch ein wenig afrikanisch inspirierte Drum-Arbeit (wie in „Blood Ox Ritual“) und ordentlich Groove in den Stücken, verbietet sich an dieser Stelle eigentlich ein Vergleich mit anderen Bands oder gar das Öffnen einer bekannten Schublade. Wenn es denn wirklich sein muss, würde ich am ehesten noch in Richtung ganz frühen, kauzigen US-Epic-Metal gehen.
Dass ich dieses ungewöhnliche Album so gut finde, liegt aber nicht nur an der Andersartigkeit von „Dipoko“ und der Unvergleichbarkeit von Skinflint, sondern auch daran, dass die Kompositionen qualitativ wirklich gut sind. „Lord Of The Night“, „Blood Ox Ritual“, „Olitiau“ oder das für mich schon zum Kult-Hit avancierte „Iron Mamba“ drücken sich unwiderstehlich in die Gehörgänge und sorgen für nicht ganz alltäglichen Spaß.

 
Tracklist: Lineup:
1. Dipoko
2. Lord Of The Night
3. Blood Ox Ritual
4. Dreams Of Eternity
5. The Warrior Dance
6. Olitiau
7. Iron Mamba
8. Mask of the Dead
9. Gboyo

 

 
7.5 Punkte von nameless (am 02.09.2013)
 
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