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 Custard (Deutschland) "Wheels Of Time" CD

Custard - Wheels Of Time CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Mausoleum Records  (100 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 29.8.2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 47:55
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Keeper meets Fredom Call
Homepage: http://www.custard.de
Weitere Links: http://www.mausoleum-records.com
 Leserwertung
8.5 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Custard:
REVIEWS:
Custard Wheels Of Time
Custard Forces Remain
Custard Infested By Anger
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Rezension
Manchmal lohnt es sich für ein Review drei Wochen Zeit zu haben. Genug Zeit sich ein vermeintlich überflüssiges Album schön zu hören. So geschehen bei Wheels Of Time von Custard. Mein erster Eindruck war der eines weiteren Helloween Clones, ohne neue Ideen, einem schrecklichen Gitarrensound und einem Sänger, dem ab und zu ein Ei platzt, immerhin alles solide gespielt, also vielleicht so 5,5 oder maximal 6 Punkte.
Nun sind es 7 Zähler geworden, und ich mußte hart darüber nachgrübeln, ob es nicht sogar 7,5 werden. Aber immer der Reihe nach.
vom ersten Schock...
CD erhalten; hübsches blaues Cover Art. Deutsche Band. Powermetal. Oh oh, das ist doch eine beliebte Baustelle, aus der nur wenige wirklich eindrucksvolle und hohe Türme herausragen. Egal, CD rein. Oh, ein Intro, sehr atmosphärisch, find ich gut. Dann die erste Gitarre. Aaaargh! Meine Güte! Fürchterlich, was für ein dünner klinischer Sound! Noch mit 'nem Schweppesgesicht hör ich die restlichen Instrumente einsetzen und den Sänger. Er schreit; der arme Mann. Dem sind sie wohl mit 'nem Nußknacker an den Hoden. Geschockt und böses ahnend lausche ich weiter. Der Puls beruhigt sich aber Gott sei Dank wieder. Im Gesamtsound klingen die Gitarren lange nicht so übel wie solo. Und dieser keepermäßige Helloween Chorus klingt eigentlich auch ganz nett. Lasse die CD durchlaufen, kann mich aber nicht 100%ig d'rauf konzentrieren. Der Sänger macht nur ganz wenige Male Eiersalat, steht eine Gitarre solo wird es wieder gruselig, und der oben genannte Eindruck ist entstanden.
...zum Wohlgefallen
Irgendwann stand dann dein Durchlauf mit Kopfhörern an. Dazu im Haushalt malocht (habe Funkkopfhörer). Plötzlich rockte mir die Scheibe ins Blut. Song 1, der Titeltrack, dieser Kiske Chorus: Cool!!! Auch danch noch, treibende Drums, schöne Melodien, fast schon im Freedom Call Kitsch Style, aber irgendwie besser, weil doch kantiger, mehr Metal.
Custard bieten auf ihrer fünften CD hymnenhaften Melodic Power Metal, irgendwo angesiedelt zwischen Helloween zu Keeper Zeiten und Freedom Call. Fehlende Innovationen machen die Jungens mit den lustigen Namen durch immense Spielfreude wieder wett. Die Technik ihres Handwerkzeugs verstehen sie auch, das Songwriting ist rund und harmonisch. Der Happy Metal von "Wheels Of Time" macht richtig Spaß. Ich fühle mich des öfteren wohligst daran erinnert, wie Helloween mich endgültig auf die metallerne Seite der Musik zogen.
Wer Melodic Metal mag sollte unbedingt Mal bei Custard reinlauschen. Und wenn Custard beim Songwriting noch etwas innovativer werden und eine bessere Produktion auffahren, dann wird ihre Hausnummer vielleicht doch noch weit sichtbar im Metal-Land.

Personalien
Holger Simon- Gitarre
Chris Klapper - Schlagzeug
Guido Brieke - Gesang
Jens Schröder - Baß
Karsten Knüppel - Gitarre

Tracklist
01. Fragments Of Time (Intro)
02. Wheels Of Time
03. Escape Reality
04. Chance
05. Inner Void
06. One Step Too Far
07. Sunrise
08. Shine On
09. Fade Out
10. Lost Forever
11. Scared

 
7.0 Punkte von chicken (am 22.08.2005)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Hauptsächlich Metal und 60er/70er Jahre Rock. Daneben alles Mögliche (z.B. EBM, Soundtracks, Folk, diversen Jazz Kram & Krautrock) und manches Unmögliche (z.B. Aqua, Madonna, Torfrock, Björk & Doris Day).
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