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 Craving (Deutschland) "At Dawn" CD

Craving - At Dawn - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Apostasy Records  (16 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 11.10.2013   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 64:25
Musikstil: Melodic Black/Death/Thrash   (482 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Black 'n' Death mit Thrash und Power Metal Einflüssen
Homepage: http://www.cravingmetal.de


Weitere Infos zu Craving:
REVIEWS:
Craving Demo 2006
Craving Revenge E.p.
Craving Craving
Craving Craving
Craving At Dawn
INTERVIEWS:
Craving - Aus Den Wäldern Niedersachsens
Craving - Mach Was Immer Du Willst Und Schau Nicht Zurück...
Craving - Auf Dem Weg Zum Eigenen Sound Ohne Sich Von Klischees Einschränken Zu Lassen
Mehr über Craving in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Seit 2006 treiben nun die Oldenburger Craving ihr "Unwesen" und geben regelmäßig auf unserer Seite ein Stelldichein. Anfänglich mit einer Mischung aus Black, Death Metal mit Thrash Anleihen gestartet, haben sich die Jungs weiterentwickelt und mit ihrem selbstbetiteltem Debüt, und Label im Rücken, ihren Stil verfeinert und neben einer gehörigen Portion Power Metal auch eine Hauch Humpa respektive Folk mit eingestreut.
Nun steht dieser Tage der Zweitling "At Dawn" in den Regalen und muss unter Beweis stellen ob es mit dem Debüt(welches von den meisten Fans und Journalisten ziemlich gut eingestuft wurde) mithalten kann, denn mit eineinhalb Jahren zwischen den beiden Releases hat man sich nicht gerade viel Zeit gelassen.
Was direkt beim ersten Durchgang auffiel; die Anleihen bei Rock 'n Rolfs Running Wild(welche zufällig sind, wie mir Ivan[Gesang/Gitarre] versichert) sind verschwunden und die eigene Note ist größer geworden. Sicher kann man immer Vergleiche bei einer Band ziehen, die ihren Sound aus den verschiedensten Genres bildet. Vor allem im Skandinavischem Raum gibt es da einige. Aber wenn man sich die Veröffentlichungen Craving's genau anhört, kann man ihre Trademarks schon erkennen. So auch auf "At Dawn"
Das Album besticht mit viel Abwechslung, die auf den ersten Blick gar nicht so groß scheint, da doch die Songs aller in die gleiche Kerbe schlagen. Aber wie so oft trügt der Schein und "At Dawn" entwickelt sich zu einem wahren "Hin und Her". Immer wieder gibt es da ein Break und dort ein Tempowechsel, an andere Stelle wird dann mit der Stimme variiert, die mal mit fiesen Growls aufwartet und dann wieder klar und melodisch daherkommt.
Schon der Opener "Milk", welcher direkt ins Gesicht springt und dir mit Blastbeats und Messerscharfen Riffs die Haut förmlich vom Leib zieht, wartet mit typischen Breaks und Tempowechsel á la Craving auf. Eine variable Nummer die neben dem Death Metallischen Charakter auch viel Melodie aufweist und mit dem Klargesang im hinteren Teil für eine "lockere" Stimmung sorgt. Ein Power Metal lastiger Song wie "Schwarze Flügel" besticht ebenfalls mit Abwechslung und hat stellenweise fast schon symphonischen Black Metal Charkter. Hier ist am Mikrofon Agalaz von Obscurity zu hören, die klaren Vocals gibt es von Ivan. Die Oldenburgen haben auf "At Dawn" allerdings nicht nur Unterstützung vom Obscurity Sänger, sondern auch vom ex. - Savatage Gitarrist Chris Caffery, der ein feines Solo im starken, sehr melodischen "Targaryen Wrath" beisteuert, Predator's Niels Löffler mit einem Gitarrensolo in "In Die Nacht Hinein" und am Ende von "Dance With The Wind" gibt es noch Andreas Müller von den Bremer Power Metallern Dystopolis zu hören. Eine starke Nummer ist das Album abschließende "Hellraiser". Wie auch die anderen Nummern besticht hier die Variabilität. Der leichte Doom Touch, welcher hier vorhanden ist, steht dem Song dabei sehr gut. Auch hier gibt es wieder feine Leads und im hinteren Teil klare Vocals. Ich mag eigentlich keinen Song wirklich hervorheben da sie alle auf ähnlich hohem Niveau agieren, aber "Hellraiser" ist wohl der markanteste. Lyrisch gibt man sich auch diesmal wieder Dreisprachig, Deutsch, englisch und Russisch. Die Produktion ist richtig fett und gibt dem Ganzen eine dunkle, aber nicht zu finstere Note. Der Mix hingegen hätte etwas besser ausfallen können, an manchen Stellen überlagern sich die Instrumente etwas zu sehr und auch der Gesang kommt mir an der ein oder anderen Stelle etwas zu kurz. Aber im Großen und Ganzen ist auch das in Ordnung.

Fazit: Mit "At Dawn" beweisen Craving ein gutes Gespür fürs Songwriting, haben einen weiteren Schritt nach vorn gemacht, den guten Eindruck des Debüts bestätigt und übertroffen. Variables Gitarrenspiel und markante Drums bilden das Grundgerüst der Songs und werden von feinen Leads, abwechslungsreichem Gesang und feiner Bass Note verfeinert. Beim ein oder anderen Chorus bekommt das Ganze noch zusätzlich einen epischen Touch. Ein abwechslungsreiches Black 'n' Death - Thrash - Power Metal Album mit epischem Flair welches jedem "weitsichtigem" Metaller ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern sollte. Hier kann es eigentlich nur heißen, kaufen Leute! Puristen Finger weg.
9/10 Punkte



Anspieltipp: sucht euch einen aus

Craving im www:

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Diskographie:

Demo 2006 – 2006
Revenge EP – 2008
Craving – 2012
At Dawn - 2013

Lineup:

Ivan Chertov – Vocals / Guitar
Thorsten Flecken - Guitar
Leonid Rubinstein – Bass
Maik Schaffstädter – Drums

Tracklist:

01. Milk
02. Sons Of The Rebellion
03. Targaryen Wrath(feat. Chris Caffery)
04. In Die Nacht Hinein(feat. Niels Löffler)
05. Schwarze Flügel(feat. Agalaz)
06. Olga
07. Breath After Breath
08. Garden Of Bones
09. Dance With The Wind
10. Hellraiser
 
9.0 Punkte von gelal (am 02.10.2013)
 
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[ Seit dem 02.10.13 wurde der Artikel 1784 mal gelesen ]
 
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