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 Helrunar (Deutschland) "Split mit Nachtmahr" CD

Helrunar - Split mit Nachtmahr CD  


Label: Lupus Lounge  (21 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 11:44
Musikstil: Black Metal   (1391 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Pagan/Black Metal
Homepage: http://www.helrunar.com
Weitere Links: http://www.lupuslounge.com
 Leserwertung
10 von 10 Punkten
bei 3 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Helrunar:
REVIEWS:
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INTERVIEWS:
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Mehr über Helrunar in der Metalopedia
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Einem eisigen Wind gleich fegten Helrunar Ende des Jahres 2003 mit ihrer ersten Veröffentlichung „Grâtr“ durch die heimische Underground-Szene. Presse und Liebhaber archaischen, frostigen und mystischen Black/Pagan Metals standen Kopf und kamen aus den Jubelstürmen nicht mehr heraus. Was folgte, war ein Plattenvertrag mit dem auf Black Metal spezialisierten Prophecy-Sublabel Lupus Lounge (Dornenreich, Secrets Of The Moon uvm). Eine Wahl, die das frostige Trio nicht hätte besser treffen können. Bevor im Herbst dieses Jahres endlich das lang erwartete und sehnlichst herbeigesehnte Zweitwerk „Frostnacht“ erscheint, beglücken uns Skald Draugir und seine beiden Mitstreiter mit einer edel aufgemachten und in einer 7-Inch-Hülle erschienenen Split-Single, auf welcher man sich die Spielzeit mit den ebenfalls deutschen Black Metal-Mystikern Nachtmahr teilt. „Hauch wird Sturm“ heißt der Beitrag Helrunars und zieht in exakt 6 Minuten und 30 Sekunden alle Register. Treu folgt man dem Weg des naturmystsichen, folkbeeinflussten und kalten Pagan Metals, auch wenn „Hauch wird Sturm“ ausgefeilter, kraftvoller und epischer klingt, als es die Songs der hervorragenden Debütplatte vermochten. Liegt natürlich einerseits am wie immer makellosen Klangschmiede-Klang, andererseits merkt man Helrunar einfach die Entwicklung an, welche zu vorliegender genialer Komposition geführt hat. Behutsam gezupfte Akustikklampfen, typisch klirrend-rasende Riffs und ein herrlich pumpendes Schlagzeug wissen einmal mehr in den Bann zu ziehen, auch die grimmige und kehlige Phrasierung Skald Draugirs verhilft dem Stück zu wahrhaftiger Größe: Rasende Blastparts gehen unvermittelt in ein elegisches Intermezzo allerherrlichster Akustikgitarren über, verziert von Skalden-Klargesang und Männerchören. Ganz klar, „Hauch wird Sturm“ stellt den bisherigen Gipfel des noch jungen Wirkens dieser Band dar und lässt die Wartezeit auf das Label-Debüt Helrunars unerträglich erscheinen. Naturbeeinflusster, nach Norwegen schielender und faszinierender Pagan Metal wie er besser und packender nicht gespielt werden kann.

Einmal mehr Pech für Nachtmahr: Wie auf der letztjährigen Splitveröffentlichung mit Sun Of The Sleepless sehen sich Nachtmahr als zweiter Vertreter mit einem beinahe übermächtigen Gegner konfrontiert. Deren Beitrag „Trollnacht“, der Beginn eines geplanten „Trollzauber“-Zyklus, stellt zwar ein absolut anständiges, traditionelles und versiert heruntergespieltes Stück Black Metal dar, verblasst in Gegenwart Helrunars jedoch zu einem vergleichsweise lauen Lüftchen, was dem Lied nicht unbedingt gerecht wird. In gut fünf Minuten wissen Nachtmahr durchaus, eine gewisse kalte Atmosphäre aufzubauen, integrieren ebenfalls akustische Elemente in ihren Sound und spielen mit dezenten Synthieeinflüssen, nach einem kongenialen Beitrag wie das eröffnende „Hauch wird Sturm“ hätte jedoch so ziemlich jede Formation einen denkbar schweren Stand. Kurz: Auch Nachtmahrs Darbietung „Trollnacht“ hat seine Momente, der opernhafte Mänenrgesang in der Mitte des Stückes ruft jedoch ein wenig Stirnrunzeln hervor. Einmal mehr wird deutlich, dass es endlich Zeit für eine alleinige Nachtmahrveröffentlichung, um den wahren Wert dieses geheimnisvollen Projektes zu erkennen. Faszinierend ist der Song nämlich allemal.

Limitiert ist diese edle Split-Mini-CD auf 1000 Exemplare und unter anderem noch bei www.grau.cd zu beziehen. Noten für die einzelnen Songs würden wie folgt ausfallen: Helrunar 9,5, Nachtmahr 7,5.



 
ohne Wertung von Björn Springorum (am 26.08.2005)
 

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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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[ Seit dem 26.08.05 wurde der Artikel 6931 mal gelesen ]
 
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