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 Cryptic Forest (Deutschland) "Ystyr" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Einheit Produktionen  (28 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 16.8.2013   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 47:14
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Epic Black Metal
Homepage:


Weitere Infos zu Cryptic Forest:
REVIEWS:
Cryptic Forest Ystyr
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im Forum

Bei CRYPTIC FOREST handelt es sich um einen Ableger der Folkmetal-Horde FINSTERFORST aus dem Schwarzwald, und wenn man genau sein möchte, war sie sogar zuerst da, schließlich lag ihre Gründung bereits im Jahr 2001. Bis sich das damalige Ein-Mann-Projekt aber zu einer vollwertigen Band entwickelte, sollte noch so manches Jahr ins Land ziehen, und so konnte das Debüt „Ystyr“ erst Anno 2013 das Licht der Welt erblicken. Doch was lange währt, wird ja bekanntlich gut, und etwas anderes als „gut“ kann über dieses Album auch nicht gesagt werden.

Das sphärische Intro „Heralding Bleakness“ bringt den Hörer schon einmal in Stimmung, bevor der erste Song „Winterstorms“ dann mit dem epischen Black Metal, den das Promo verspricht, aggressiv lospoltert. Wobei polternd fast schon wieder die falsche Beschreibung ist und abwertend wirkt, denn der Sound ist zu jedem Zeitpunkt äußerst fett, solide und bestens abgemischt. Jedes Instrument und jeder Hintergrundsound kommt gut zur Geltung, ebenso wie das Growling, so kann es weitergehen.

Die Songs auf „Ystyr“ sind größtenteils im Uptempo gehalten, mit ausdauerndem Doublebase-Drumming und kräftigen Gitarren, die auch so manches griffige Riff abliefern können. Soweit nichts neues, klar, aber die Stücke werden sehr lebendig rübergebracht und driften nicht so schnell ins Langweilige ab. Letzten Endes würde ich „Ystyr“ gar nicht einmal ausschließlich im Black Metal verordnen, immerhin geht das Ganze gerne auch ein wenig in Richtung Death, und „Throne Of Fire“ verfügt sogar über einen meiner Meinung nach Trash-lastigen Part. Der Song ist eine klassische Abrissbirne, die keine Sekunde Ruhe einkehren lässt, sondern schnell und stimmig voranstürmt.

Natürlich sind die Nummern trotz aller Härte immer auf Melodie bedacht, die mal deutlicher, mal subtiler zu Tage tritt. Viele atmosphärische Keyboard-Klangwände und Piano-Einschübe runden die Mischung ab, gerade im abschließenden „Creatures Of The Dark“ zeigt sich dies noch einmal sehr gelungen. Kurz vor diesem Finale gibt es mit „Smoldering“ außerdem ein mystisch-verwunschenes Zwischenstück, welches den „Cryptic Forest“ beinahe vor dem inneren Auge erscheinen lässt. Der Song hätte sicherlich auch sehr gut als Opener gepasst.

Das erwähnte „Creatures Of The Dark“ sowie „King Of Cryptic Forest” sind meine persönlichen Favoriten – man merkt, die starken Nummern tummeln sich in der zweiten Hälfte der Spielzeit. Ein wahrer Höhepunkt sticht leider nicht auf den ersten Blick heraus, aber das ist vielleicht auch nicht allzu schlimm, da das Album in seiner Gesamtheit letztlich doch mehr überzeugt. CRYPTIC FOREST legen ein bereits sehr ausgefeiltes Debüt vor, welches sich der aufgeschlossene Schwarzmetaller gerne einmal zu Gemüte führen sollte. Wenn bis zu Album Nummer Zwei nicht wieder so viel Zeit vergeht, dann: Weiter so!


Tracklist:
01. Heralding Bleakness
02. Winterstorms
03. Throne Of Fire
04. Ystyr
05. Call To War
06. Crown Of Ice
07. King Of Cryptic Forest
08. Smoldering
09. Creatures Of The Dark


 
7.0 Punkte von Laughing Moon (am 06.11.2013)
 
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[ Seit dem 06.11.13 wurde der Artikel 1339 mal gelesen ]
 
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