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 The Dark Shadows (Australien) "Autumn Still..." CD

The Dark Shadows - Autumn Still... - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Halb 7 Records  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 8.11.2013   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 50:58
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Wave/Post-Punk/Indie
Homepage:


Weitere Infos zu The Dark Shadows:
REVIEWS:
The Dark Shadows Autumn Still...
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Australien ist ja nicht gerade als eine Hochburg des gediegenen Düsterrocks bekannt. Wenn man aus der Landesmetropole Sydney dann noch als THE DARK SHADOWS aufschlägt, was mit einiger Sicherheit der kitschigste und einfallsloseste Bandname seit Langem sein dürfte, ist die Skepsis zugegebenermaßen nicht gerade gering, ob man hier wirklich etwas annähernd Gutes in die Anlage einlegt. Glücklicherweise täuscht man sich in diesem Fall, denn das Frauen-Trio um Sängerin Brigitte Handley, das mit „Autumn Still…“ ihr zweites Album veröffentlicht, hat mehr zu bieten als Plattitüden.

Verzücken dürfte die Scheibe vor allem Fans von Gothrock/Wave/Post-Punk der guten alten Achtziger, denn aus dieser Ära speist sich der Sound der Dark Shadows unüberhörbar. Allerdings auch nur unter anderem, denn die drei Australier mixen auf „Autumn Still…“ eine Vielzahl von Einflüssen zu dem stimmigen Gebräu, das sie schlicht „Punk Noir“ nennen. Eine deutliche Punk-Attitüde spiegelt sich vor allem in „Written in the snow…“ stark wider, die insgesamt zwölf Nummern prägt aber auch ein Touch aus Indie, Pop sowie Psychobilly, aus dem die Band ursprünglich stammt. An Reizüberflutung muss dennoch niemand zugrunde gehen, denn die Songs verfügen alle über eine hohe Eingängigkeit und sind durchaus radiotauglich.

Der Band gelingt es, ein cooles Retro-Feeling zu erzeugen, mit breit angelegten, hallenden als auch quengeligen Flangergitarren, einem markanten Bass und Drums, die oftmals nur sehr minimalistisch bedient werden, während Synthie-Klangflächen über alldem schweben. Gleichzeitig ist der Sound weit davon entfernt, sich an vergangenen Zeiten anzubiedern, sondern klingt frisch und unverbraucht. Poppig, was sicher auch am Gesang liegt, aber auch irgendwie unkonventionell. Vielleicht, weil das Album gar nicht erst den Anspruch erhebt, perfekt zu sein: Viele Gitarren klingen etwas verwaschen, die Drums mitunter recht dumpf. Gerade das macht „Autumn Still…“ letztlich aber zu einer ehrlichen, wohltuenden Sache.

Was jedoch nicht unbedingt hätte sein müssen, ist das Grauzone-Cover „Eisbär“. Ich gebe zu, ein deutscher Song zwischendurch hat schon etwas Putziges, zumal ich auch nach dem zehnten Hören jedes Mal „Eisberg“ verstehe. Überzeugen kann er aber nicht, es gibt bessere Cover.

Aber auch trotz diesem Ausfall ist „Autumn Still…“ bei weitem keine schlechte Sache. Die Vermischung so vieler Aspekte kann fürchterlich nach hinten losgehen, The Dark Shadows meistern ihre Aufgabe aber solide und sollten gerade von Fans etwas düsterer angehauchter Achtziger-Bands unbedingt einmal angetestet werden.


Tracklist:
01. Distänt mind
02. The boy from Berlin
03. Line of sight...
04. Eisbär
05. Emergency
06. Still lives...
07. Nobody knows
08. Written in the snow...
09. Scissors
10. Dark shadow
11. Silent screams
12. Twinns


 
7.0 Punkte von Laughing Moon (am 07.11.2013)
 
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