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 Leaves Eyes (Deutschland) "Symphonies Of The Night" CD

Leaves Eyes - Symphonies Of The Night - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Napalm Records  (241 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 15.11.2013   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 54:00
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Symphonic Metal
Homepage: http://www.leaveseyes.de


Weitere Infos zu Leaves Eyes:
REVIEWS:
Leaves Eyes Legend Land
Leaves Eyes Njord
Leaves Eyes Symphonies Of The Night
Mehr über Leaves Eyes in der Metalopedia
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Das Drachenboot schippert wieder, diesmal weniger mit Geschichten über wackere Seefahrer und den Gefahren des Meeres beladen, wie auf „Meredead“, sondern voll mit verzaubernder Poesie über die Rolle starker Frauen in der Geschichte als auch in Romanen. Johanna von Orléans ist dabei nur eine der sagenumwobenen Persönlichkeiten. LEAVES EYES füllen ihr neuestes Album „Symphonies of the night“ wieder einmal mit einem überzeugenden Konzept – dass dabei auch die Musik allererster Güte ist, dürfte mittlerweile niemand mehr ernsthaft in Frage stellen.

Am Sound des Vorgängers „Meredead“ wurde nichts Großartiges geändert, und wozu auch: Mit dem 2011er-Silberling haben Liv Kristine und ihre Mannen einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht und sich endgültig in der Speerspitze des Female Fronted Gothic Metal etabliert. An dieses Meisterwerk knüpft „Symphonies of the night“ nahtlos an, ohne dabei aber wie ein schlichtes Aufwärmen des Altbewährten zu wirken, wie das bei Erfolgsrezepten ja gerne zur Standardprozedur wird.

Der Opener „Hell to the heavens” ist einigen Fans sicher schon von den Sommerkonzerten bekannt, ein epischer Start und eine durch und durch typische Leaves Eyes-Nummer. Sehr schnell fällt auf, dass nicht nur Frontelfe Liv die Gesangsarbeit überlassen wird, sondern auch Ehemann Alex Krull deutlich mehr Growls beisteuert als ich das bisher in Erinnerung hatte. Auch dadurch kommen einige Stücke noch etwas härter und heftiger daher. Im Gegenzug gibt es aber auch wieder jede Menge ruhiger, schwelgender Momente, die vor allem in der zweiten Hälfte einige herrliche Melodien produzieren. „Nightshade“ ist hier mein absoluter Favorit. Alles zusammen ergibt letztendlich wieder die bewährte Mischung aus Härte und Fragilität, die nach wie vor restlos überzeugt.

Natürlich ist der Folk-Einschlag wieder sehr deutlich, viele Dudelsäcke, Flöten und Fiedeln ergeben im Zusammenspiel mit brachialen Gitarren und orchestralem Bombast den gewissen nordischen Touch, wie ihn halt nur Leaves Eyes beherrschen. Das Zeug zu künftigen Live-Krachern haben dabei gewiss genügend Songs, das heroische „Galswintha“ etwa. Einen alles andere überragenden Song kann ich nicht ausmachen, das tut der Stimmung aber keinen Abbruch und ist auch nicht notwendig, denn das Zusammenwirken aller Nummern zu einem homogenen Ganzen macht es ja schließlich. Und letztlich wächst „Symphonies of the night“ auch noch mit jedem weiteren Durchlauf.

Keine Frage, Leaves Eyes melden sich opulent und auf höchstem Niveau zurück; wer „Meredead“ schon genial fand, wird auch den Nachfolger lieben! Jeder, der sich als Gothic Metal-Fan bezeichnet, sollte sich „Symphonies of the night“ schon bald in sein CD-Regal stellen.


Tracklist:
01. Hell to the heavens
02. Fading earth
03. Maid of Lorraine
04. Galswintha
05. Symphony of the night
06. Saint Cecelia
07. Hymn to the lone sands
08. Angel and the ghost
09. Eleonore de Provence
10. Nightshade
11. Ophelia


 
9.0 Punkte von Laughing Moon (am 10.11.2013)
 
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[ Seit dem 10.11.13 wurde der Artikel 1514 mal gelesen ]
 
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