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 Now Or Never (International) "Now Of Never" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Mausoleum Records  (100 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 15.11.2014   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 54:11
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Modern Heavy Metal
Homepage:


Weitere Infos zu Now Or Never:
REVIEWS:
Now Or Never Now Of Never
Mehr über Now Or Never in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Wir sprechen hier ganz bestimmt nicht von einer sogenannten Supergroup oder einer Band mit Prominenten der Metal-Szene. Aber wir sprechen auch nicht von einer echten Newcomer-Band mit gänzlich unbekannten Musikern. Mit Sänger Joe Amore von den Franzosen Nightmare und den beiden ehemaligen Pretty Maids Kenn Jackson und Ricky Marks kann man zwei weithin bekannte Bands in die Runde werfen. Komplettiert wird das internationale Line-Up von einem Schweizer namens Fabian Ranzoni, der bei Sultan, einer Band, die ihr einziges Album bereits 1990 veröffentlicht hat, aktiv war. Zumindest bei mir waren nach diesen Informationen die Erwartungen an das Debüt-Album unter dem Namen „Now Or Never“ ziemlich hoch.
Der erste Eindruck in Form des Openers mit dem richtungsweisenden Titel „Reach Out For The Sky“ bestätigt dann auch prompt die Hoffnungen: Sattes, direktes Riffing und die unglaubliche Stimme vom französischen Ronnie James Dio. Da steckt ordentlich Kraft dahinter. Der darauf folgende, ebenfalls sehr kraftvolle Titeltrack erinnert dann stellenweise tatsächlich ein wenig an die oben erwähnten Dänen, bricht aber immer wieder durch recht moderne Momente aus dem bekannten Schema aus. Hier fällt zum Beispiel auch erstmals auf, dass mit elektronischen Effekten und Keyboards gearbeitet wird. Mit „Wind Of Freedom“ kommt gleich die nächste Überraschung, weil sich Now Or Never plötzlich in den modernen Hard Rock bewegen. Und die stilistische Bandbreite wird prompt noch größer, wenn mit „Brothers“ die Industrial-Einflüsse das Kommando übernehmen und Joe Amore den Metalcore-Agro-Frontmann zum Besten gibt. Spätestens hier ist klar, dass die alten Haudegen dem Traditions-Puristen eine harte Nuss zum Knacken gegeben haben und die eingangs erwähnten Kapellen nicht einfach ideenlos imitiert werden. Und das ist auch gut so! Denn so lebt das Album von einer überraschenden Vielfalt und Bandbreite und bleibt auch über mehrere Durchläufe spannend. Der kernige Rocker „How Do You Feel?“, die klassischen Metal-Ballads inspirierten „An Angel By My Side“ und „Something‘s Gone“ sowie das leicht hymnische „Who’s In The Mirror?“ seien als weitere Facetten eines Albums genannt, dem zwar die ganz großen Momente fehlen, das dafür aber in seiner Gesamtheit und durch die satte Produktion absolut überzeugend ist. Vor allem aber ist eine der besten Gesangsleistungen dieses Jahres ein schlagkräftiges Kaufargument. Denn Joe Amore hat nie besser, abwechslungsreicher und ausdrucksstärker geklungen als auf diesem Album. Selbst wenn man mit der Moderne im Sound seine Probleme haben sollte, kann man sich immer noch an der beeindruckenden Performance des Franzosen erfreuen.


Tracklist:
01. Reach Out For The Sky
02. Now Or Never
03. Wind Of Freedom
04. Brothers
05. Hardened Steel
06. Princess Of Undiscovered Land
07. An Angel By My Side
08. How Do You Feel?
09. Dying For You
10. Who’s In The Mirror?
11. Something’s Missing – 4:06
12. Weirdo Lullaby – 0:40
 
7.5 Punkte von nameless (am 02.12.2013)
 
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