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Live The Dictators (USA) "VIVA DICTATORS" CD

The Dictators - VIVA DICTATORS CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Escapi Music  (40 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 60:51
Musikstil: Punk/Oi   (164 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Proto-Punk'n'Roll
Homepage: http://www.thedictators.com
Weitere Links: http://www.escapimusic.com
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Weitere Infos zu The Dictators:
REVIEWS:
The Dictators Viva Dictators
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Diskussion zum Review
im Forum

Tja, was ich hier in meiner Hand halte ist mal wieder eine Scheibe, deren Macher ihr Handwerk einfach verstehen. Und diese Jungs tun das seit über 30 Jahren! Genauer: seit 1974!!! Die Dictators, das sind fünf Musiker aus New York, die noch vor den Ramones oder den Sex Pistols den punkigen Rock'n'Roll unters Volk gebracht haben. Allerdings leider nie an deren kommerziellen Erfolg herangekommen sind. Oder aber Gott sei Dank, denn vielleicht ist das der Clou, weshalb es die Band vor zwanzig Jahren aus dem Untergrund wieder an die Oberfläche geschafft hat – und bis heute aktiv ist. Damals schafften sie mit D.F.F.D., ihrem siebten Album, das Comeback. Ja, und nach Adam Riese haben wir mit VIVA DICTATORS nun die achte CD der Punker am Start – und das seit – wie schon erwähnt – 1974! Grund: Die Dictators waren seit jeher eine Live-Band, die lieber die Bühne stürmte, als ins Studio einzukehren …

Die Dictators bezeichnen ihre Musik übrigens als Proto-Punk, das heißt, sie galten als eine der zahlreichen Wegbereiter (neben bekannteren Bands wie den Stooges oder den New York Dolls) der 70er, die den Punk zu dem gemacht haben, was er damals war – und heute ist.
Auf dieser Scheibe nun also, übrigens eine Live-Aufnahme – wie könnte es anders sein? – ist Old School Punk'n'Roll vom Feinsten zu hören, der mit 'ner Menge Power, dumpfen Bässen, harten Riffs, fetten Gitarrensoli, Andy Shernoffs kraftvoller Stimme sowie 'nem Kopfwackel- und Pogo-Rhythmus zu überzeugen weiß.
Fett aufgedreht fährt einem die Mucke gleich in die Beine – vorausgesetzt man kann was mit 'ner Mischung aus 80er-Jahre Punk und Rock'n'Roll anfangen …

Nun ein kleiner Anriss einiger Songs: "Who Will Save Rock & Roll" haut mit fetten Gitarren, eingängigen Melodien und einem Mitgröhl-Refrain, der genre- und chliché-behafteter nicht sein könnte – "who will save rock'n'roll" – voll rein und verbreitet automatisch gute Laune im grauen Oberstübchen. Shernoffs Hammerstimme passt da auch mal wieder volle Kanne, so dass der Song wohl zu Recht eines der bekannteren Stücke des Fünfers ist.
Weitere Gute-Laune-Mitgröhl-Songs (wobei ich von den 16 Songs kaum einen ausnehmen mag) sind auf alle Fälle "Haircut and Attitude" und "I Am Right".
Der Songname "Faster & Louder" kommt dann auch nicht von ungefähr, denn der Song hämmert durch, ohne Pause, mit schnellem Rhythmus und noch schnelleren Gitarren (und geilen Soli).

Aber genug geschwärmt, es gibt auch kleine Kritikpunkte. Die allerdings beziehen sich nicht auf das musikalische Können der Dictators, denn das kann ihnen keiner absprechen, sondern auf die Aufnahme. Teilweise extrem gut gelungen für einen Live-Mitschnitt leidet die Qualität dann doch bei dem ein oder anderen Song, wie zum Beispiel bei "Avenue a" oder "Baby Let's Twist", die beide ein bisschen dumpf klingen …

Alles in allem bin ich echt am überlegen, was ich der Scheibe für 'ne Note verpassen soll, da ich sonst eher immer etwas strenger mit der Benotung umgehe, weil ich recht hohe Ansprüche an eine gute CD stelle … Hier jedoch fallen mir einfach nicht genügend negative Kritikpunkte ein und verpasse 8 Punkte. Denn die ollen Haudegen haben's einfach drauf. Auch wenn sie schon etwas älter sind, ihren Songs und ihrer Vitalität tut das keinen Abbruch.
Punk-Fans, die gerne auf die älteren Sachen zurück blicken, welche aus den Anfängen der Punk-Bewegung rühren, oder Newbies, die erst in diese Sparte schnuppern und wissen wollen, wie alles angefangen hat, denen kann ich diese Live-Aufnahmen getrost weiterempfehlen.
Doch auch hier sei einmal mehr mein mahnender Ausspruch angebracht: Hört erst mal rein, bevor ihr für die Scheibe Geld ausgebt, denn die Geschmäcker sind verschieden – und meine Meinung subjektiv. In diesem Sinne, frohes Pogen …


Line-Up:
Handsome Dick Manitoba - Vocals
Ross The Boss - Guitar
Andy Shernoff - Bass & Vocals
Scott "Top 10" Kempner - Guitar
J.P. "Thunderbolt" Patterson - Drums

Tracklist:
01. Intro
02. New York, New York
03. Haircut And Attitude
04. Master Race Rock
05. Avenue A
06. Baby Let's Twist
07. Weekend
08. Pussy And Money
09. Who Will Save Rock & Roll
10. Next Big Thing
11. Minnesota Strip
12. What's Up With That
13. Faster & Louder
14. I Am Right
15. Stay With Me
16. Two Tub Man
17. Cars And Girls (Bonus Track)

 
8.0 Punkte von woschd (am 02.09.2005)
 
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