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 Pityhole (Deutschland) "Burn it down" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Durchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
Für Fans der Gattung


Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1.9.2013   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 49:16
Musikstil: Thrash/Speed Metal   (956 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Crossover-Thrashmetal
Homepage:


Weitere Infos zu Pityhole:
REVIEWS:
Pityhole Burn It Down
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Hinter PITYHOLE steckt Sänger und Multiinstrumentalist Patrick Hanemann, der mit „Burn it down“ schon das vierte, im eigenen Studio selbst produzierte Album dieses Projekts vorlegt. „Musik für Biker, die gerne mit 180 km/h gegen eine Wand fahren und dafür grenzenloses Mitleid verdienen...“ sagt die Info dazu. Solche Ankündigungen können ja durchaus mal nach hinten losgehen, aber sowohl das Stichwort „Mitleid“ als auch das gehörnte Biker-Tier samt interessantem Gefährt auf dem Cover zeugen zum Glück von einer gesunden Portion Augenzwinkern bei der Sache.
Vergleiche zu den Vorgängeralben kann ich nicht ziehen, aber was hier gespielt wird ist jedenfalls eine kreative Mixtur auf Thrash-Basis mit leicht Industrial-mäßigem Elektronikeinsatz. Nix für Puristen also, wer aber auch anderen Einflüssen aufgeschlossen ist kann hier einiges entdecken. Recht fette Riffs gibt’s hier zu hören (na, bei dem berühmten Fast-Namensvetter...), und Hanemanns Schreigesang kommt dazu gut und passend rüber. Bei den Drums hat Oliver Kaiser (ex-Destruction) seine Finger im Spiel, und das Gitarrensolo auf „Masters of Sorrow“ stammt ebenfalls von ex-Destruction in Gestalt von Harry Wilkens. Bei der Spielkunst an sich gibt´s hier ohnehin nichts auszusetzen.

Wie lange der Knalleffekt nach dem Aufprall anhält, mag hier am Ende aber doch sehr unterschiedlich ausfallen. „Masters Of Sorrow“ geht gut los und ins Ohr, auch dem Titeltrack fehlt es nicht an Härte und trotzdem Eingängigkeit. Überhaupt klingen viele Songs erstmal spannend und kurzweilig, halten die Spannung aber nicht aufrecht („Straight to the Sun“) oder wollen sich bei mir anderweitig nicht wirklich festsetzen. Das knüppelige „Fuck the Cross“ geht allerdings richtig gut ab - dort passen auch die schön bedrohlich klingenden Synthie-Sounds gut dazu. Auch „Grain of Sand“ ist stark an Stimmung und damit mein zweiter Anspieltip. „Machines“ geht dann schon fast in Richtung Marilyn Manson, und das ruhige Instrumental am Ende wirkt zwar etwas deplaziert- ist aber für sich dennoch gut zu hören und sagt zumindest etwas über die große musikalische Bandbreite des Masterminds aus.
Insgesamt kommt „Burn it down“ bei mir nicht über das gute Mittelfeld hinaus – offene Geister sollten hier aber unbedingt mal reinhören.

Tracklist:
1. In Trust
2. Masters Of Sorrow
3. Straight To The Sun
4. Fuck The Cross
5. Burn It Down
6. The End
7. No Shelter
8. Grain Of Sand
9. Sweetest Symphony
10. Machines
11. Opiate

www: http://www.pityhole.de
 
5.5 Punkte von IlonA (am 15.01.2014)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Gothic-, Death-, Doommetal, Rock´n´Roll, 70s...und was mich sonst bewegt von J.S. Bach bis Blackmetal.
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