METALGLORY Archiv

zur neuen METALGLORY Webseite
 
Reviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 Crematory (Deutschland) "Antiserum" CD

Crematory - Antiserum - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Steamhammer  (53 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 21.2.2014   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 43:25
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Gothic Metal mit deutlichen EBM-Einflüssen
Homepage: http://www.crematory.de


Weitere Infos zu Crematory:
REVIEWS:
Crematory Klagebilder
Crematory Pray
Crematory Infinity
Crematory Black Pearls (doppel Cd)
Crematory Antiserum
Mehr über Crematory in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Bei Crematory ist es immer so eine Sache, was man mit einem neuen Album geliefert bekommt: Es kann in die metallische Oldschool-Richtung gehen, oder aber eine elektronischere Schiene gefahren werden. Auf jeden Fall aber nie dasselbe zwei Mal. Mit „Antiserum“ rückt man nun wieder die Synthesizer in den Vordergrund, worüber ich, der ich immer „Pray“ als bestes Crematory-Album empfand, zunächst ein wenig skeptisch war. Skepsis ist hier dann aber doch vollkommen unangebracht, denn „Antiserum“ führt den Sound von Deutschlands bekanntester Gothic-Metal-Bands zu neuen Höhepunkten, die ich ehrlich gesagt gar nicht mehr erwartet hatte. Chapeau, bei so etwas irre ich mich doch gerne!

Crematory bewegen sich stilistisch zurück zu den Zeiten von „Revolution“, setzen die Elektronik aber um ein vielfaches homogener ein als damals und stimmen die einzelnen Komponenten ihres Sounds wesentlich besser aufeinander ab. Ein Grund dafür dürfte auch die Zusammenarbeit mit der EBM-Truppe Centhron sein – Schlagzeuger Markus Jüllich bezeichnet „Antiserum“ bereits als EBM-Metal, und da kann ich nicht widersprechen. Die elf Songs lassen wenig Freiraum für Verschnaufpausen, zeichnen sich durch enorme Präzision in der Spielweise aus und sind in dieser Hinsicht womöglich noch heftiger als viele alte Crematory-Nummern. Gleichzeitig ist „Antiserum“ so clubtauglich und tanzbar wie noch nie zuvor, man nehme nur Kracher wie „Shadowmaker“ oder „Virus“: Wenn die es nicht in die schwarzen Tanzschuppen schaffen, dann weiß ich auch nicht weiter! Hart und knackig preschen sie voran, und sind dabei lediglich zwei Beispiele für die Hitdichte des Albums, mit dem meiner Meinung nach wirklich nur „Pray“ mithalten kann. Auch beim Gesang frage ich mich, ob Frontrecke Felix nach so vielen Jahren noch einmal eine deutliche Steigerung seiner gesanglichen Fähigkeiten vollzogen hat. Das Zusammenspiel von Growls und Matthias‘ Klargesang funktioniert weiterhin prächtig – diesmal übrigens auch wieder öfters in deutscher Sprache, die für einige Fans in letzter Zeit wohl etwas zu kurz kam.

Crematory haben es ihren Fans in der Vergangenheit mit Sicherheit nicht immer einfach gemacht. „Antiserum“ dagegen hat alle Ambitionen, um das Album zu werden, welches die Metal- und die Elektro-Fraktion miteinander versöhnt und darüber hinaus die Musik der Truppe einer neuen Fanschicht zugänglich machen könnte. Wie auch immer, die neun Punkte sind in diesem Falle hochverdient!


Tracklist:
01. Apocalyptic vision
02. Until the end
03. Shadowmaker
04. If you believe
05. Inside your eyes
06. Kommt näher
07. Irony of fate
08. Virus
09. Back from the dead
10. Welcome
11. Antiserum


 
9.0 Punkte von Laughing Moon (am 17.02.2014)
 
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:


musikalischer Background des Verfassers
Gothic Rock/Metal, Post Black Metal
X   Aktuelle Top6
1. Sirenia "Perils Of The Deep Blue"
2. Rotting Christ "Kata Ton Daimona Eaytoy"
3. Hypocrisy "End Of Disclosure"
4. Soilwork "The Living Infinite"
5. Summoning "Old Mornings Dawn"
6. Tristania "Darkest White"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Alcest "Les Voyages De L'âme"
2. ASP "Fremd"
3. Dead Can Dance "Anastasis"
4. Opeth "Ghost Reveries"
5. Anathema "Weather Systems"
6. Therion "Gothic Kabbalah"

[ Seit dem 17.02.14 wurde der Artikel 1318 mal gelesen ]
 
Die neuesten Reviews:
Neue Webseite endlich online
Turbobier Das neue Festament
Foreign Diplomats Princess Flash
Deaf Havana All These Countless Nights
Chrome Molly Hoodoo Voodoo
Sunterra Reborn -EP
Dethrashion Assault Bombardment
Tschaika 21/16 Tante Crystal uff Crack am Reck
The Shiver The Darkest Hour
Yiek The Drive
Die neuesten Interviews:
J.B.O. - 03.01.2017
Running Wild - 05.10.2016
Lacrimas Profundere - 01.10.2016
Vicious Rumors - 08.07.2016
My Jerusalem - 28.06.2016
Die neuesten Artikel:
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
Metalforum Osthessen e.V. sucht Bands für Konzerte - 26.10.2010
Verlosung - 26.10.2010
KONZERTERLEBNISSE - 12.08.2010
Peter Steele - ein Rückblick auf sein musikalisches Vermächtnis - 21.04.2010
Die neuesten Live-Berichte:
Caliban, Suicide Silence, Any Given Day, To the Rats and Wolves - 22.12.2016
LIEDFETT, kAPEllE PEtra, elfmorgen - 2016 - 20.12.2016
Ruhrpott Metal Meeting 2016 - 15.12.2016
Die neuesten Live-Vorberichte:
Vorbericht: Svbway to Sally - Ekustik-Projekt NEON 2017 - 11.01.2017
Vorbericht: Night Of The Progfestival 2017 - 09.01.2017
Vorbericht: FAUN – MIDGART - Tour 2017 - 09.01.2017
Die neuesten Galerien:
Open Air Festival M´era Luna vom 10. bis 11.08.2013 in Hildesheim - 14.08.2013
With Full Force 2013 - 28.07.2013
Darkmoon-Festival 2013 - 24.07.2013
Die neuesten Links:
Second Roses Online Shop Frankfurt
Morgzine - An Independent Brutal Death/grind Fanzi
Deadwebzine - Extreme Metal Guide And Metal Web Pr
All Metal Lyrics
All Metal Videos

© 2018 Metalglory.de - Alle Rechte vorbehalten   |   Datenschutz   |   Kontakt   |   Impressum