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 Askon (Deutschland) "The End Is Near" CD

Askon - The End Is Near - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Self Release  (4 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 21.12.2013   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 51:16
Musikstil: Melodic Black/Death/Thrash   (482 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Mischung aus Black-, Death- und Doom Metal mit Old School Charme
Homepage:


Weitere Infos zu Askon:
REVIEWS:
Askon The End Is Near
Mehr über Askon in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Die Black Metal Gemeinde spaltet sich ja, spätestens seit die ersten „glatt polierten“ Scheiben in diesem Genre aufgetaucht sind, in mehrere Lager. Die Einen sagen BM ist nur echt, wenn es „räudig“, schmutzig und „unterirdisch“ klingt. Die zweite Fraktion liebt den blank produzierten, weil man hallt die Feinheiten besser aus machen kann und die dritte Fraktion kann mit beiden Seiten was anfangen. Wollen wir mal die ganzen anderen Unterarten wie Black `n` Thrash, Black `n` Roll oder auch symphonischen Black Metal weglassen, denn es gibt auch ohne diese genug Stoff zum diskutieren warum, wieso und weshalb der eine die und der andere jene Ausrichtung bevorzugt. Eins ist jedenfalls klar, alle Ausrichtungen haben genug Fans um ihre Daseinsberechtigung zu haben. Wenn dann Bands daherkommen die eine Mischung aus beidem zu machen, ist dies vor allem immer schön für diejenigen, welche sich überall zu Hause fühlen. Die Franken Askon sind so eine Band. Ihr Debüt „The End Is Near“(ein bisschen Klischee behaftet und simpel aber passend) fängt auf der einen Seite den Spirit des frühen BM ein, was vor allem den tief gestimmten Instrumenten und der leicht rauen Produktion zu schulden ist, hat aber auf der anderen Seite genug melodische, mehr oder weniger sauber klingende Parts inne, welche sich irgendwo zwischen Underground und „Hochglanz“ Black Metal bewegen. Bei der Platte handelt es sich um ein Konzeptalbum, welches sich mit der Germanisch/Nordischen Mythologie befasst. Es gibt, chronologisch der Verlauf vom Auslöser Ragnaröks über die Schlacht und über das was danach geschah, wieder.
Der Opener „Baldurs End“ erinnert manchmal an frühe Bathory. Aber auch Folk/Pagan Anleihen sind in ihm zu finden. Der Basslastige Sound und die tiefgestimmten Gitarren sind hier sehr ausgeprägt und machen die Nummer direkt zum ersten Highlight der Platte. Mit „Near Salvation“ haben Askon eine Nummer an Bord, welche mich direkt beim ersten hören an die, leider nicht mehr aktiven, Siebenbürgen erinnert. Hier ist die dunkle Stimmung in eine markante Melodie eingebaut, die als solche im ersten Moment gar nicht erkennbar scheint, sich aber direkt im Hirn festsetzt. Die Piano Parts und die weiblichen Vocals(die immer wieder auf der Platte auftauchen) sorgen zwar für Abwechslung, letzteres hätte ich persönlich in dieser Nummer weggelassen. Nicht desto trotz ist auch der Song als Anspieltipp zu nennen. Der finstere Titelgeber „The End Is Near“ erinnert an Metallicas „The Thing That Should Not Be“, was nicht nur an der ähnlichen Atmosphäre liegt. Die Gitarren sind mir hier einen Tick zu übersteuert, was man vor allem unterm Kopfhörer ausmachen kann. Das über 10 Minütige „Marching Into Doom“ ist ein tiefschwarzer Black Metaller mit einem fetten Groove und besitzt, wie der Titel schon erahnen lässt, einen ordentlichen Doom Touch. Dementsprechend schwer kommen dann auch das ein oder andere Riff um die Ecke. Die extrem tiefen Doublebass Attacken erzeugen richtig Druck und verpassen dem Song ein Pechschwarzes Gewand. Wenn ab der Mitte der Nummer die Geschwindigkeit etwas angezogen wird, überzeugen wiederum Drum- und Gitarrenarbeit am meisten. Für mich das beste Stück der Platte.
Die ein ums andere Mal eingestreuten Death Growls passen, im Gegensatz zu den Female Vocals, immer sehr gut in die Songs. Bei den weiblichen hätte ich persönlich auf den einen oder anderen Einsatz verzichtet. Die Produktion ist rau und etwas unsauber, was hier sicher gewollt ist. Dadurch klingt das Ganze sehr Old School, aber auch sauber genug dass man, vor allem unterm Kopfhörer, die Feinheiten raus hören kann. Der beim ersten hören etwas zu dumpfe Eindruck hat sich im Laufe der Zeit aber in einen Eindruck des doch Passenden gewandelt.

Fazit Das Debüt von Askon „The End Is Near“ ist eine gelungene Gratwanderung zwischen Old School- und modernem Melodischem Black Metal, welches Abwechslung zu bieten hat, mit Härte und Finsternis überzeugt, aber auch Melodie und Atmosphäre nicht vernachlässigt. Hier findet man neben dem Black Metal, Doom und Death Elemente genauso wie atmosphärische und melodiöse Parts. Nichts was die Szene neu definiert aber schon mit einem gewissen Grad an Eigenständigkeit und solidem Können, beweisen die Jungs das ein größeres Potential vorhanden ist. Auf diesem Album lässt sich definitiv aufbauen. Black Metaller sollten ruhig mal ein oder auch zwei Ohren riskieren. Aber ran halten, es gibt nur 100 Kopien und viele dürften nicht mehr übrig sein! 7/10 Punkte



Anspieltipp: Baldurs End, Near Salvation, Marching Into Doom

Askon im www:

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Youtube

Diskographie

The End Is Near – 2013

Lineup:

Manuel Roß – Vocals
J.D. Redbeard – all Intruments

Gast Musiker

L. Bauer – female Vocals
S. Hurtig - Guitar Solo Track 8

Tracklist:

01. Baldurs End
02. Mourning Worlds
03. Near Salvation
04. Lokis Nemesis
05. The End Is Near
06. Marching Into Doom
07. Genesis – A New Age
08. The Return Of Mjölnir(Hiddentrack)
 
7.0 Punkte von gelal (am 20.02.2014)
 
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