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 Bettelprinz (Deutschland) "Ritz dich" CD

Bettelprinz - Ritz dich - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Völlig beschissen!!
 
Kaufwertung für Euch:
absolute Geldverschwendung!


Label: 7hard  (79 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 8.11.2013   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 33:28
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Neue Deutsche Härte
Homepage:


Weitere Infos zu Bettelprinz:
REVIEWS:
Bettelprinz Ritz Dich
Mehr über Bettelprinz in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Nachdem das Debütalbum „Nimm mich“ angeblich ein „Megaerfolg“ war, wie mir der beigelegte Infosheet weismachen will, folgt mit „Ritz dich“ Schlag Nummer Zwei der hessischen NDH-Band BETTELPRINZ. Hmpf. Ich gebe zu, ich habe mich ein einziges Mal durch dieses Album mit seinen (glücklicherweise) nur 33 Minuten Spielzeit gequält, einem weiteren Annäherungsversuch habe ich mich verweigert. Denn wieder einmal frage ich mich, nachdem die letzten Töne verklungen sind: Wieso scheint es ungeschriebenes Gesetz in der Neuen Deutschen Härte zu sein, dass als Inhalt stets nur die gleichen abgedroschenen und plumpen Plattitüden in Frage kommen, und prollige Machomäßigkeit die einzige Eigenschaft ist, die man sich auf die Fahne schreiben kann?

Die Songs des Albums tragen Titel wie „Dumm“, „Halt dein Maul“, „Böse“ oder „Knie nieder“. Mit ein klein wenig Vorstellungskraft kann man bereits abschätzen, auf welchem Niveau sich die Nummern bewegen werden: Das Hauptanliegen von Bettelprinz ist es, sich selbst als den harten, unwiderstehlichen Haudegen mit den großen Eiern darzustellen, und alles andere mit möglichst vielen Schimpfwörtern konsequent herabzuwürdigen. Auch der Titeltrack macht da keine Ausnahme, der mir als „Tabu-Thema“ angepriesen wird. Wohl eher ein stark kitschiges Thema, bei dem mir aus dem Stehgreif genügend andere Bands einfallen, die das Ganze wesentlich besser aufgreifen. Alles in allem belanglose, sprachlich simple und nervige Sprücheklopferei, bei der mir sogar Proletenrock à la Kneipenterroristen plötzlich eine hochphilosophische Dimension anzunehmen scheint. Texte wie: „Deine Dummheit tut so weh, sie ist so rein und weiß wie Schnee; Dein Verstand ist winzig klein, in deinem Kopf bist du allein“ sind nun definitiv nicht die Kröne der lyrischen Schöpfung.

Meistens kann ich an dieser Stelle wenigstens noch etwas Positives über die Musik sagen. Aber auch da sieht es bei Bettelprinz zappenduster aus. Die Songs sind denkbar einfach gestrickt, was wohl auch daran liegen kann, dass die Gitarren mit einfachster Rhythmik und Melodien in mikroskopisch kleinem Tonumfang schon voll ausgelastet scheinen. Der Sound ist plastisch und ausdruckslos, von „Härte“ kann da zu keinem Zeitpunkt die Rede sein. Genau so statisch und einschläfernd der Gesang: Kaum zu glauben dass es möglich ist, so viel Desinteresse an dem Ganzen in den Gesang zu legen; man nimmt dem Fronter kein Wort von dem, was er da raushaut, ab.

Der langen Rede kurzer Sinn: „Ritz dich“ ist eine herbe Enttäuschung. Sorry Jungs, aber ich weiß echt nicht, wer außer Möchtegern-Rebellen mit heimlichen Selbstbewusstseinsmängeln sich durch diese niveaulose Phrasendrescherei quälen mag.


Tracklist:
01. Introduzione Epico
02. Ritz dich
03. Dumm
04. Adagio Crudele
05. Halt dein Maul
06. Böse
07. Knie nieder
08. Intermezzo de Esperanza
09. Gib mir dein Fleisch
10. Liebe mich


 
1.0 Punkte von Laughing Moon (am 26.02.2014)
 
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[ Seit dem 26.02.14 wurde der Artikel 1176 mal gelesen ]
 
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