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 Ihresgleichen (Deutschland) "Kreuz an Kreuz" CD

Ihresgleichen - Kreuz an Kreuz - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Gegentrend Records  (5 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 8.11.2013   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 55:45
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Gothic Metal
Homepage: http://www.ihresgleichen.de


Weitere Infos zu Ihresgleichen:
REVIEWS:
Ihresgleichen Meister Der Illusion
Ihresgleichen Kreuz An Kreuz
Mehr über Ihresgleichen in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

IHRESGLEICHEN – Ein Name, wie er nicht alle Tage auftaucht, und der mich durchaus neugierig machte, was mir diese deutsche Band so bieten mag. Mit ihrem dritten Album „Kreuz an Kreuz“ hat sich das Quartett etwas ganz besonderes vorgenommen und ein Konzeptwerk über das Leben an sich verfasst. Über 14 Songs wird der Lebens- und Leidensweg eines Protagonisten nachgezeichnet: Von der Geburt über die erste Liebe, die erste verlorene Liebe, aufkeimende Wut und Hassgefühle, vom Drang sein Leben frei und unbestimmt zu gestalten, von Entrüstung, Verzweiflung und schließlich dem unvermeidlichen Tod als Erlösung aus dem ganzen Zirkus der Gefühle. All das auf lyrisch sehr ansprechendem Niveau, wobei mir vor allem sehr gut gefällt, dass wie etwa in „Mut zu leben“ und „Die Liebe“ auch einmal positive Anschauungen transportiert werden und sich nicht permanent nur die altbekannte Weltschmerz-Melancholie durch das Album zieht.

Darüber hinaus wird das Ganze sehr fett und ausdrucksstark produziert dargeboten, diese Scheibe fordert es eindeutig heraus, die Boxen zum Leidwesen der Nachbarn noch ein klein wenig lauter dröhnen zu lassen. Musikalisch bewegt man sich im weitesten Sinne im Gothic Metal – ist aber um einen eigenständigen Sound bemüht und setzt dieses Ansinnen im Prinzip auch ganz zufriedenstellend um. Die Songs können mal dramatisch daherkommen, mit Synthieklängen (die sich aber nie zu stark in den Vordergrund drängen), Chören und dieser mystischen Flöte, die vielen Nummern irgendetwas „indianisches“ gibt. Sie können aber auch mit brachialen Riffattacken und gelungenen Gitarrensoli über einen hereinbrechen. Unberechenbar wie das Leben halt. Jedenfalls dürfte hier für jeden Geschmack etwas dabei sein. Das gelegentliche Growling klingt satt und gefällt mir wesentlich besser als der recht hohe Klargesang. Klar ist man auch froh, wenn einem in diesem Genre nicht jeder Sänger mit tiefem Bariton-Geknurre um die Ecke kommt, aber diese Art von Vocals sind – wenn sie auch unbestreitbar Wiedererkennungswert haben – einfach nicht mein Fall.

Das soll aber auch die einzige Kritik von mir bleiben, denn in allen anderen Belangen erweisen sich Ihresgleichen als ein sehr vielversprechender Anker im heimischen Musikgewässer, der sich alle Mühe gibt, sich nicht zu wiederholen und keine Langeweile aufkommen zu lassen. Auch wenn „Kreuz an Kreuz“ keinen Hit mit Potential hervorgebracht hat, als Gesamtwerk funktioniert es umso besser, und die Kreativität von Ihresgleichen ist an diesem Punkt sicher noch lange nicht an ihren Grenzen angelangt.


Tracklist:
01. Das Licht erblickt
02. Mut zu leben
03. Die Liebe
04. Brich dein Schweigen
05. Ich bin in dir
06. Licht und Schatten
07. Macht
08. Feuerbrandung
09. Rotes Firmament
10. Krieg
11. Kreuz an Kreuz
12. Der Tod
13. Tränen der Sonne
14. Tanz in den Tod


 
7.0 Punkte von Laughing Moon (am 27.02.2014)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Gothic Rock/Metal, Post Black Metal
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5. Summoning "Old Mornings Dawn"
6. Tristania "Darkest White"
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1. Alcest "Les Voyages De L'âme"
2. ASP "Fremd"
3. Dead Can Dance "Anastasis"
4. Opeth "Ghost Reveries"
5. Anathema "Weather Systems"
6. Therion "Gothic Kabbalah"

[ Seit dem 27.02.14 wurde der Artikel 1302 mal gelesen ]
 
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