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 Ingurgitating Oblivion (Deutschland) "Voyage Towards Abhorrence" CD

Ingurgitating Oblivion - Voyage Towards Abhorrence CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Unmatched Brutality Records  (9 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1.8.2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 45:31
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: brutal technical Death Metal
Homepage: http://www.ingurgitating-oblivion.de
Weitere Links: http://www.unmatchedbrutality.com/
 Leserwertung
10 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Ingurgitating Oblivion:
REVIEWS:
Ingurgitating Oblivion Voyage Towards Abhorrence
Ingurgitating Oblivion Continuum Of Absence
Mehr über Ingurgitating Oblivion in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Was haben die Nordsee und der Golf von Mexiko gemeinsam? Nun, beide gehören zum Atlantischen Ozean und an beiden Küsten (und dies ist hier wichtiger) befinden sich metalisch gesehen ganz besondere Landstriche: Tampa in Florida und Ostfriesland in Deutschland. Seit Jahren schon zeigt sich die ostfriesische „Brutal Death Metal - Szene“ extrem stark und mit jeder Veröffentlichung scheint sie bedeutender zu werden. Was in der Tampa - Szene verloren ging, finden wir heute im Norden der Bundesrepublik. Frischer, gewaltiger und vor allem richtungsweisender Death Metal! Ziemlich weit hergeholt? Ja, aber eine Band, wie Ingurgitating Oblivion verdient einen unkonventionellen Einstieg ins Thema!
Dabei ist die Band kein Neuling in der Szene. Hinter dem recht schwierigen Namen steckt das nun umbenannte Ungetüm „Of Trees and Orchids“. Die Mannen um den Gründer und Gitarist Florian Engelke führen den damals eingeschlagenen Weg tapfer fort, nur qualitativ und songwriterisch noch eine ordentliche Ecke besser! Auf „Voyage Towards Abhorrence“ wird äußerst prägnanter, intensiver, stimmungsvoller und auf dem höchsten technischen Niveau gespielter brutaler Death Metal geboten. Die Growls von Ulrich Kreienbrink gehören zum absolut Besten, was in dem Bereich zu finden ist. Sie bewegen sich in sehr tiefem Gefilden und heben die Brutalität des Werkes nochmals hervor. Der Drummer erzeugt mit dem exakten und sehr oft eingesetzten Doublebass einen Soundteppich auf dem die anderen Instrumente ihre Qualitäten ausbreiten können. Innerhalb der Songs wird das Tempo sehr stark variiert. So wälzen sich die mächtigen Riffs mal langsam wie zähflüssiger Lava, mal gehen sie mit äußerster Geschwindigkeit nach vorne. Damit ist auch klar, dass genügend genickbrechende Breaks anzutreffen sind. Die komplexen Songstrukturen sorgen schließlich dafür, dass das Album interessant und lange Zeit hörbar bleibt. Was nur wenigen reinen Death Metal Kapelen gelingt, ist neben der Brutalität so etwas wie Atmosphäre zu erzeugen. Dies schaffen Ingurgitating Oblivion in einem mehr als überzeugendem Stil. Das Album wird von einer dunklen, bedrohlichen Stimmung beherrscht, ohne dazu besondere Samples oder Keyboards zu verwenden.
Überraschenderweise finden sich die 3 besten Tracks am Ende des Albums. Diese Songs leben vor allem von dem tödlich zermürbenden, langsamen Grundtempo und der besonders morbiden Atmosphäre. Hört euch das 8 minütige Ungetühm „Imprecations“, oder den Übersong „Towards the Flickering Light“ an und ihr werdet verstehen, was gemeint ist!
Einziges das auf dem Albums bemängelt werden kann (und die Mängel muss man schon unbedingt finden wollen...), sind die zu kurz kommenden Solis und die absolut überflüssige und schon seit 1000 Jahren nicht mehr originelle Pause vor dem „Hidden-Track“.
Trotzdem schaffen es die Jungs die genialsten Aspekte des brutalen Death Metals zu extrahieren und zu einem bedeutenden Album zu schmieden. Lange Rede kurzes Fazit:
Allen, die an technischen Brutalos wie Suffocation, Cryptopsy, Gorguts ebenso Gefallen finden, wie an stimmungsvollen Death Metal Vertretern wie Morbid Angel, Immolation, Nile oder Behemoth, wird dieses Werk äußerst eindringlich ans Herz gelegt. Verpasst dieses großartige Album nicht!


Tracklist:
1. Unfolding
2. Spiralling Out of the World
3. Veil of Perception
4. Nothingness
5. Poetry of the Flesh
6. Towards the Flickering Light
7. Water of Rebirth
8. Imprecations

Members:
Florian Engelke - guitar
Sascha Hermesdorf - guitar
Ulrich Kreienbrink - vocals
Florian Neumeyer - drums
Christian Pfeil - bass
 
9.0 Punkte von Tomektor (am 11.09.2005)
 
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