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 Nocturnal Rites (Schweden) "Grand Illusion" CD

Nocturnal Rites - Grand Illusion CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Century Media  (400 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 19.9.2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 46:40
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Power Metal
Homepage: http://www.nocturnalrites.com/
Weitere Links: http://www.centurymedia.de
 Leserwertung
9.5 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Nocturnal Rites:
REVIEWS:
Nocturnal Rites Grand Illusion
Nocturnal Rites New World Messiah
Nocturnal Rites The 8th Sin
INTERVIEWS:
Nocturnal Rites - Different But The Same!
Nocturnal Rites - Zirkus Auf Reisen
LIVE-BERICHTE:
Nocturnal Rites vom 11.11.2007
Mehr über Nocturnal Rites in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Wahnsinn! Gibt es diese Band wirklich schon seit zehn Jahren? In der Tat! Sechs Alben weist die Discographie der Schweden auf. Und das letzte Teil „New world messiah“ war ein echter Kracher. Auch live konnte man sich auf der Tour mit Edguy von den außerordentlichen Qualitäten dieser Formation überzeugen. Dennoch gilt der Fünfer noch immer als Geheimtipp, nicht mehr. Manchen Bands ist es scheinbar nicht vergönnt, den ganz großen Erfolg zu haben. So stehen Nocturnal Rites immer ein wenig im Schatten der Großen des Genres, heißen die nun Stratovarius oder Hammerfall. Zweite Liga ist hier dennoch die falsche Einordnung: Nocturnal Rites stehen für spieltechnische Klasse und großartiges Songwriting.
Beides haben die Mannen um Ausnahmesänger Johnny Lindqvist auf ihrem Jubiläumswerk „Grand Illusion“ perfektioniert. Das Album ist ausgereifter als sein Vorgänger, stellt den Hörer dafür aber auch vor eine größere Herausforderung. Während auf dem Silberling aus dem Jahre 2004 der Titelsong oder „Against the world“ sofort ins Ohr gingen, sucht man auf „Gand Illusion“ solche Smash Hits zunächst vergebens. Das Album benötigt zwei oder drei Durchläufe, bis die Tracks zünden. Dafür zündet fast jeder einzelne. Der vergleichsweise träge Opener „Fools never die“ gibt die Richtung vor: durchdachte Strophen und brachiale Refrains sind das Gerüst der zehn Kompositionen, die jede Menge Spaß machen. Fette Riffs und exzellente Gitarrensoli weit über dem Standard sorgen für das nötige Axt Feeling. Schade nur, dass die gebremste Granate „Never trust“ geschwindigkeitsmäßig schon fast die obere Grenze des Albums darstellt. Ein echter Speed Song wird schmerzlich vermisst. Dafür können wir uns an einer ganzen Reihe von Gastmusikern erfreuen: Jens Johansson (Stratovarius) an den Keys, Henrik Danhage (Evergrey) mit einem Gitarrenolo und der schwedische Langlauf-Champion (!) Per Elofsson, ebenfalls an der Klampfe. Das energiegeladene „I’m still alive“ ist dann doch so etwas wie ein Sofortzünder. „Something undefined“ verbindet genial die Melancholie eines Evergrey Tracks mit der mitreißenden Dynamik von Brainstorm. Klasse. Schön, dass „Our wasted years“ danach wieder deutlich ruppiger klingt und von einer satten Double Bass nach vorn gepeitscht wird. Der Refrain ist mir dann aber doch etwas zu kalkuliert und passt auch nicht so recht zum Restsong. „Cuts like a knife“ ist dafür eines dieser Stücke, aus denen Zehn Punkte Alben gemacht werden. Melodie, Atmosphäre, Melancholie und Aggression gehen hier eine erschreckend stimmige Symbiose ein. Veredelt wird dieser Übersong vom Gegrunze des Naglfar Fronters Kristoffer W. Olivius. Nach diesem Highlight müsste „End of the rope“ eigentlich etwas abstinken, tut es aber kaum. Langsam fällt auf, wie gewinnbringend die Keyboards auf „Grand Illusion“ eingesetzt werden. Stets präsent, doch nie nervend begleiten sie die Musik stilprägend. „Never ending“ ist dann wohl ein Filler, der aber vom super eingängigen „One by one“ sofort vergessen gemacht wird. Das etwas getragene „Deliverance“ bietet einen feierlichen Abschluss.
Insgesamt hat mir „New world messiah“ aufgrund der größeren Abwechslung etwas besser gefallen als „Grand Illusion“. Dennoch ist der 2005er Output von Nocturnal Rites ein erstklassiges Melodic Metal Album, das jeder Freund von harten und melodiebetonten skandinavischen Sounds in seinem Regal stehen haben sollte. Ach was: Ein MUSS für alle Power Metal Fans!


 
8.0 Punkte von Christian (am 19.09.2005)
 
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[ Seit dem 19.09.05 wurde der Artikel 6322 mal gelesen ]
 
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