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 The Cold View (Deutschland) "Wires of Woe, Ways of Waste" CD

The Cold View - Wires of Woe, Ways of Waste - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Endless Winter  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 25.7.2014   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 66:16
Musikstil: Doom Metal   (480 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: zäher, träger Drone Doom
Homepage: http://www.thecoldview.com


Weitere Infos zu The Cold View:
REVIEWS:
The Cold View Weeping Winter
The Cold View Wires Of Woe, Ways Of Waste
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A A S, der Mann hinter dem Drone Doom Projekt The Cold View ist wieder da. Mit seinem Zweitwerk "Wires of Woe, Ways of Waste" bekommen wir ein Album geliefert, welches direkt dort weiter macht, wo das Debüt "Weeping Winter" aufhört. Nachdem dort die kalte Jahreszeit ziemlich gut vertont wurde, tun man nun selbiges mit Kummer, Leid und Verfall.
Die vier Stücke der Scheibe sind zwischen 15 und 18 Minuten lang und kommen, wie wir es bereits vom Debüt her kennen, zäh wie Klebstoff aus den Boxen gekrochen. Hier und da gibt es auch mal Ansätze von klaren und feinen Klangbildern, aber im Großen und Ganzen geht A A S auch auf dem neuen Langeisen mit schweren Linien aus Samples und Keys zu werke. An manchen Stellen, besonders beim Opener "Wires", trägt die Musik auch etwas von Noise in sich, was die "Krach-Fraktion" freuen wird(wenn sie sich auf diese geballte Macht Doom einlässt). Wenn sich die verzerrten Klänge zu einem "schmerzenden" Ton vereinigen, sollte dies jedenfalls bei den Freunden des "gepflegten Krachs" punkten.
Die Atmosphäre unterstützt das Thema der Platte bestens und der Apokalyptische Unterton lässt eine gewisse Kälte aufkommen. Die Vocals, welche eher als ein schwerer Hauch des Todes, denn als Gesang daherkommen(mit gutem Willen vlt. bei "Waste", wo sie etwas von Ahab haben), geben dem Ganzen eine große Finsternis und versprühen eine Art Endzeitstimmung.
"Wires of Woe, Ways of Waste" ist genau wie das Debüt, sehr drückend und tief produziert, lässt aber auch kleinere "leichtere" Töne zu, die in ihren Momenten einen Hauch von "Hoffnung" tragen; die aber alsbald von der dunklen Seite der Scheibe wieder verdrängt wird.
Mit Endless Winter hat A A S übrigens ein reines Doom Label für seine Musik gefunden und die Russen tun gut daran, einen Künstler wie ihn, in ihren Reihen zu haben, denn nicht zuletzt an Solchen wird man den eigenen Erfolg messen müssen.

Fazit "Wires of Woe, Ways of Waste" setzt den Weg des Debüts "Weeping Winter" fort und verfeinert diesen sogar noch. Was in diesem Bereich gar nicht so einfach ist, ist The Cold View auf dem neuen Album gelungen. Nämlich einen gewissen Grad an Abwechslung in die Musik zu transportieren ohne dabei das Gesamtbild des Albums auf dem Gefüge zu heben.
Aber Vorsicht Leute; auch hier gilt es richtig hinzuhören. Genau wie das Debüt ist das hier was für Puristen und nichts für Jedermann! 8,5/10 Punkte



Anspieltipp: alles hören

The Cold View im www:

Homepage
Bandcamp

Diskographie

Weeping Winter – 2012
Wires of Woe, Ways of Waste - 2014


Lineup:

A A S – All Instrruments and Vocals


Tracklist:

01. Wires
02. Woe
03. Ways
04. Waste
 
8.5 Punkte von gelal (am 07.08.2014)
 
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