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 Excruciation (Schweiz) "[g]host" CD

Excruciation - [g]host - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Auric Records  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 16.5.2014   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 47:02
Musikstil: Doom Metal   (480 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Death-Doom
Homepage: http://www.excruciation.net


Weitere Infos zu Excruciation:
REVIEWS:
Excruciation Angels To Some, Demons To Others
Excruciation [t]horns
Excruciation [g]host
Mehr über Excruciation in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Die Schweizer Death-Doom-Urgesteine EXCRUCIATION melden sich im Jahr ihres 30-jährigen Bestehens und fünf Jahre nach „[t]horns“ mit ihrem mittlerweile siebten Studioalbum zurück. Und die Fans dürften zufrieden sein, denn das mit „[g]host“ betitetlte Werk versteht es ungebrochen, dem geneigten Hörer sowohl herrlich fett-schweren Doom als auch geisterhaft-melodische Klänge um die Ohren zu hauen. Dabei kreieren sie eine erstaunlich gute Mischung aus gradlinig-schnörkelloser und gleichzeitig sehr stimmungsvoll und vielschichtig geratener Düstermusik, die in mehr als einem Durchlauf entdeckt werden will.

Zu dieser Mischung trägt neben den schön schwer bratenden bis zarten Gitarrenklängen vor allem der sehr roh klingende, rauhe Gesang von Eugernio Meccariello bei, der sich ansonsten auch in einem Death´n´Roll-Projekt gut machen würde. Hier sorgt er dafür, dass die Songs bei aller eingebauter Melodik nie Gefahr laufen „weich“ zu werden. Man hört halt, dass die Jungs ihr Handwerk verstehen. Und wenn sogar heute noch in ihrer Info steht, dass EXCRUCIATION anno 1984 gegründet wurden „to smash juvenile frustration and aggression into a hostile world...“ und dieselbigen auch heute noch leidenschaftlich Zeilen wie „i´ll set your church on fire...“ singen, dann stellt sich ohnehin sofort ein wohliges Grinsen ein. Soviel Beständigkeit ist im Metal ja nicht ganz ungewöhnlich, aber grade heutzutage doch immer mal wieder wohltuend. Von den Dingen, die einen in jungen Jahren geprägt haben, zehrt man halt oft ein Leben lang, aber ich schweife ab;-)...

Abwechslung gibt’s hier auch durch die gesprochenen weiblichen Vocals bei „Under the linden tree“, das ungeheuer vorwärts treibende „Murmansk II“ oder das geisterhaft schöne Instrumental-Zwischenspiel „Ghost“. Aber auch der Rest des Albums zeigt keine Schwächen. „Murmansk I“ klingt dabei schön 90er-like mit ordentlich Gothic-Feeling an Bord und das herrlich schleppende „Devil wears christ“ ist ein würdiger Abschluss dieser in durchgehend hoher Qualität gesungenen Messe, die höchstens einen alles überragenden Ohrwurm vermissen lässt.
Wie das Artwork zudem noch verrät, ist das Album der Erinnerung an die Kinder und Jugendlichen gewidmet, die während des Naziterrors von 1937–1943 in der Heil- und Pflegeanstalt Waldniel Hostert ermordet wurden.


Fazit: Mit [G]host ist EXCRUCIATION ein sehr stimmiges und vielschichtiges Album gelungen, dass dem Death-Doom-Herz von tonnenschweren bis hin zu geisterhaft-melodischen Klängen bietet, was es begehrt. Schön!

Anspieltips: „While the sea mounts up“, „Murmansk II“, „Ghost“, „Murmansk I“


Tracklist:
1.While the sea mounts up
2. Mother south
3. Under the linden tree
4. Murmansk II
5. Ghost (an interlude)
6. Crawl
7. Sacrum Quod vivit
8. Murmansk I
9. Devil wears christ

www:
http://www.excruciation.net


 
7.5 Punkte von IlonA (am 01.09.2014)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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