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Eigenproduktion Public Code (Deutschland) "Public Code" MCD

Public Code - Public Code MCD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Einfach nur Schlecht!
 
Kaufwertung für Euch:
keine Kaufempfehlung für Keinen


Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 17:08
Musikstil: Diverse/Stilübergreifend   (844 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.publicco.de/
Weitere Links: http://www.goldfisch-records.de
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Weitere Infos zu Public Code:
REVIEWS:
Public Code Public Code
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Diskussion zum Review
im Forum

Selten freut man sich als Rezensent so über eine Bandinfo wie im Falle von Public Code. Zitat:
„Die Combo versteht es verschiedene Metalstiles mit Gothicelementen zu einem kompakten Powersound zu vereinen. Die deutschen und englischen Lyrics schmelzen zusammen und bilden eine aggressive phonetische Aussage. Die Mini CD mit den 4 Songs besticht durch ihren Mix von verschiedenen Metalstiles. Hier und da mal ein Pantera-riff gefolgt von Rammsteinartigen Stakatorhytmen..... Black Sabbath-feeling mit einem Schuss Slipknot?? und das alles in einem unglaublich neuen Gewand von verzerrten Bassgitarrensounds und Hammerdrums. Mit Vocals die baladesk schweben und im selben Moment wie ein brachiales Unwetter den Weltuntergang zelebrieren. Ein neuer Metalsound? Taste this stuff... and feel the devil inside...“
Bis auf ein mini-klitzekleines „Aber“ sitzt die Beschreibung des musikalischen Flickenteppichs perfekt. Alles passt so zusammen wie ein 16-Jähriger in Hawaii-Hemd, Streifenanzug, Cowboystiefeln und mit einem Thomas Mann Roman in der Hand. Leute! hier schmilzt nichts zusammen außer vielleicht mein Ohrenschmalz, und bei solch einem „Verständnis etwas zu vereinen“ gebe es die DDR immer noch! Die Umsetzung der Idee vom „neuen Metalsound“ ist schlecht, die Songs bescheiden und die spieltechnische Leistung der Musiker bestenfalls ausreichend. Die Songs beinhalten zwar ein paar ordentliche Parts, diese gehen jedoch in einem schlechten Gesamtbild einfach unter. Alles klingt nach einer Billig-Kellercombo, die ihren ersten Gehversuchen den zahlreichen Vorbildern nacheifert und dabei das Songwriting vergisst.
Einige werden sagen - man sollte keine Underground-Band zu hart kritisieren, und schon gar nicht verreißen, dafür gäbe es doch genug schlechter Label-Veröffentlichungen. Doch was, wenn nicht die Kritik bringt eine Band weiter? Public Code ist eine Underground-Band, die sicherlich viel Kraft und Schweiß in ihre Kompositionen reingesteckt hat. Und dafür gebührt jeder Band Anerkennung. Problemchen ist nur, dass die Underground-Gemeinde immer wieder mit solch halbgarer Kost bedient wird, bis man nichts mehr kaufen will... Vielleicht sollten Bands, wie die Verursacher des hier rezensierten Silberlings einfach ein wenig warten und reifen bis sie etwas veröffentlichen?! Denn damit hier kann man höchstens einer frisch verliebten Freundin eine Freude machen, doch das geht auch in dem man Scooter mit Balalajkas nachspielt. In diesem Metal-Magazin ist nichts zu holen. Normalerweise werden CDs mit solch kurzer Spielzeit nicht bepunktet, doch für die besonders guten und schlechten Werke werden Ausnahmen gemacht, um Musikfreunde auf diese aufmerksam zu machen – in diesem Falle zu warnen.
2,5 Punkte – und zwar nur wegen der stellenweise ordentlichen Growl-Vocals und einem Demoband-Bonus.

Nachtrag:
Dieses Review entstand bevor ich auf die Website der Band schaute um das CD-Cover zu besorgen. Und hier der Schock. Die Band besteht keinesfalls aus jungen Kids, die seit wenigen Monaten ihre Instrumente in den Händen halten und zu früh ins Studio gegangen sind. Nein! Alle Musiker machen seit mind. 10 (teilweise 21) Jahren (!) Musik in verschiedenen Bands. Da bleibt einem die Spucke weg...

 
2.5 Punkte von Tomektor (am 26.09.2005)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Death Metal, Experimental, Grind, Doom, Sludge, Hip-Hop, Jazz, Prog in allen Varianten
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