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 Helrunar (Deutschland) "Frostnacht" CD

Helrunar - Frostnacht CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
perfekt - ein absolutes Meisterwerk!!!
 
Kaufwertung für Euch:
Kauf den zukünftigen Klassiker!!!


Label: Lupus Lounge  (21 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 24.10.2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 52:11
Musikstil: Black Metal   (1391 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Pagan Black Metal
Homepage: http://www.helrunar.com
Weitere Links: http://www.prophecy.cd
 Leserwertung
9.4 von 10 Punkten
bei 15 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Helrunar:
REVIEWS:
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Helrunar Gratr
INTERVIEWS:
Helrunar - Stürme Des Nordens
Helrunar - Dramaturgie Statt Pagan-disneyland
Mehr über Helrunar in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Endlich ist es soweit! Beinahe zwei Jahre nach der Veröffentlichung des umjubelten und ergreifenden Demos „Gratr“ sowie einige Zeit nach der Split-Single mit Nachtmahr steht schließlich das erste reguläre Helrunar-Album vor seiner Veröffentlichung. „Frostnacht“ hat das Münsteraner Trio ihr über das Prophecy Sublabel Lupus Lounge über die Öffentlichkeit kommendes Debüt getauft und zieht auf den zehn enthaltenen Kompositionen („Frostnacht“ enthält Stücke, welche diesen Namen noch verdienen) ohne Übertreibung alle Register seines Könnens: Mit einer transparenten und wie immer erstklassigen Klangschmiede-Produktion ausgestattet fegen Helrunar einem nordischen Donnersturm gleich über uns hinweg und bewiesen mehr als eindrucksvoll, dass ihr kongenialer Einstand „Gratr“ noch lange nicht die Spitze der Fahnenstange war, vielmehr als die Spitze eines gewaltigen Eisberges angesehen werden sollte, unter welcher der Großteil verborgen liegt. Auffällig gegenüber der Eigenproduktion ist insbesondere der hochgeschraubte Blast-Anteil der Songs, oberamtlich preschen viele der Hymnen über den Hörer hinweg. Es ist schlicht beängstigend perfekt, was Helrunar auf ihrem eigentlichen Debüt zelebrieren. Packender, naturmystischer und eiskalter Black/Pagan Metal, unterbrochen von unbeschreiblich intensiven akustischen Momenten, in welchen einem buchstäblich der Geruch eines feuchten Waldes nach einem Regenguss in die Nase steigt. Der Duft des frischen, nassen Bodens, das Geräusch tropfender Blätter, die neblig-feuchte Atmosphäre – Helrunar sind wahre Lautmaler, welche mit ihren Songs Bilder im Geiste des Hörers evozieren, was nicht vielen Formationen gegönnt ist. Brillant im Zusammenspiel rasender und schleppender Elemente, meisterhaft in der Einbindung melancholischer akustischer Klangtupfer, grimmig-überzeugend in der Phrasierung des Gesanges (welcher „Gratr“ gegenüber verbessert werden konnte) – „Frostnacht“ ist ein Gesamtkunstwerk heidnischen Metals allererster Güte geworden. Doch nicht nur die musikalische Seite dieses außergewöhnliches Projektes sorgt für tiefgehende Momente, auch das lyrische Konzept präsentiert Helrunar als Band, welche von 90% der restlichen, pathostriefenden Viking/Pagan Meta-Bewegung nicht weiter entfernt sein könnte: Skald Draugir betont, dass seine Texte diesmal mit schmerzhaften Erinnerungen sowie unbewusstem und altem Wissen zu tun haben. „Nichts ist vergessen. Nichts ist jemals vergessen“, betont er und bezieht seine lyrischen Konzepte stets auch auf die Gegenwart. Passendes Gegenstück also zu den frostigen und ihrem Namen mehr als gerecht werdenden Pagan Metal-Hymnen, die wie schon auf „Gratr“ in den Bann ziehen, hinfort tragen und schlichtweg ergreifen. Mit „Frostnacht“ ist Helrunar bereits auf einem Qualitätslevel angelangt, welches andere Bands – sofern sie es überhaupt jemals tun – frühestens mit dem dritten oder vierten Album erreichen. Und dies ist erst das Debüt dieser ungemein wertvollen Band. Nie wurde Pagan/Black Metal so ergreifend von einer deutschen Band zelebriert, wie man es auf „Frostnacht“ erleben darf.
 
10.0 Punkte von Björn Springorum (am 26.09.2005)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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[ Seit dem 26.09.05 wurde der Artikel 10545 mal gelesen ]
 
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