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 Skálmöld (Island) "Med Vaettum" CD

Skálmöld - Med Vaettum - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Napalm Records  (241 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 14.11.2014   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 50:26
Musikstil: Pagan/Viking Metal   (276 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Viking Metal
Homepage: http://skalmold.is


Weitere Infos zu Skálmöld:
REVIEWS:
Skálmöld Baldur
Skálmöld Börn Loka
Skálmöld Med Vaettum
Mehr über Skálmöld in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

SKALMÖLD sind schon lange keine Unbekannten mehr in der hiesigen Wikinger-Gemeinschaft. Mit ihren ersten beiden Alben "Börn Loka" und "Baldur" konnten sie sich eine respektable Fanschar erspielen, gerade eben sind sie mit den Kollegen von Eluveitie und Arkona auf Achse. Aber auch mit ihrem neuen Drittwerk "Med Vaettum" zeigen die grimmigen Isländer pünktlich zur eisigen Jahreszeit, dass sie über kurz oder lang zweifellos in die obere Liga des Viking Metal vorstoßen wollen.

Die acht Nummern des neuen Albums preschen schnell und roh voran und legen nicht allzu viel Wert auf einen glasklar geschliffenen Sound, was hier meiner Meinung nach ohnehin vollkommen verkehrt wäre. Der Sound der sechs Mannen ist stark trash-lastig ausgefallen, was nach kurzer Zeit sehr zu gefallen weiß. Das Werk in seiner Gesamtheit wirkt sehr erdig und vor allem äußerst ehrlich. Warum? Skalmöld verzichten auf den üblichen Kitsch wie das pseudo-heroische Schwertergeklirr oder sonstige Allüren. Auch pathetische Keyboardmelodien findet man hier praktisch nicht, überhaupt wirkt Tastenmann Gunnar merkwürdig abwesend. Umso passender erscheinen da die epischen Männerchöre, wie auch das Growling von Fronthüne Björgvin in der Landessprache intoniert. So kann ich zu den Texten leider keinerlei Aussage treffen, es würde mich allerdings sehr wundern, wenn hier wenig mehr als das klischeehafte Heldenpalaver herumgekommen wäre.

Auf griffige Melodien und Riffs kann man sich auf "Med Vaettum" dagegen voll und ganz verlassen. Vielleicht nicht überaus virtuos und mitunter bewusst simpel gehalten, aber gerade in diesem Fall kann ich mich damit sehr gut anfreunden. Denn, wie das Gesamtkonzept überzeugt es einfach, als Beispiele seien da nur "Med fuglum" und "Med drekum" genannt, die sich mit ihren aus dem Ärmel geschüttelten Riffs sehr schnell im Gehörgang festsetzen. In einer Gesamtheit also alles andere als die zu oft gehörten Party-Schunkel-Hits, sondern auf seine Kernkompetenzen konzentrierter Viking/Pagan Metal, überzeugend und originell. Zweifellos eine der wichtigsten Veröffentlichungen des Genres in diesem Jahr.


Tracklist:
01. Ad vori
02. Med fuglum
03. Ad sumri
04. Med drekum
05. Ad hausti
06. Med jötnum
07. Ad vedri
08. Med gridungum
 
7.0 Punkte von Laughing Moon (am 14.11.2014)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Gothic Rock/Metal, Post Black Metal
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2. Rotting Christ "Kata Ton Daimona Eaytoy"
3. Hypocrisy "End Of Disclosure"
4. Soilwork "The Living Infinite"
5. Summoning "Old Mornings Dawn"
6. Tristania "Darkest White"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Alcest "Les Voyages De L'âme"
2. ASP "Fremd"
3. Dead Can Dance "Anastasis"
4. Opeth "Ghost Reveries"
5. Anathema "Weather Systems"
6. Therion "Gothic Kabbalah"

[ Seit dem 14.11.14 wurde der Artikel 1423 mal gelesen ]
 
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