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 Dead Alone (Deutschland) "Nemesis" CD

Dead Alone - Nemesis - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
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Label: Supreme Chaos Records  (35 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 5.12.2014   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 60:48
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: meldodischer und melancholischer Death
Homepage:


Weitere Infos zu Dead Alone:
REVIEWS:
Dead Alone Nemesis
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Diskussion zum Review
im Forum

DEAD ALONE, der Name spukt bereits seit zehn Jahren durch die Hallen. Die Münchener Formation liefert bereits ihr viertes Album ab. Die Burschen sind also fleissig, was sich auch live wiederspiegelt, denn sie konnten bereits einige Auftritte erfolgreich bestreiten, u. auf dem Extremefest 2012 oder auf dem Metalfest Austria im Jahre 2011. Gigs mit Belphegor, Nocte Obducta, Eisregen, Dew Scented etc. sind ja auch nicht so schlecht. Die Burschen haben sich definitiv einen Namen erspielt und kombinieren Death, Black und Doom Metal. Diese Mischung interpretieren sie auf ihre eigene Art und Weise. Das zweite Album via Supreme Chaos Records liegt also nun bei mir auf dem Tisch. Durch das Label scheinen Sie einiges an Ideen umsetzen zu können. So wurden die Drums in de Devasoundz Studio ( u.a. Septic Flesh, Rotting Christ) seperat aufgenommen und für den Song "The Awakening" wurde Christos Antoniou ( Septic Felsh) beauftragt, das Orchester Arrangement vorzunehmen. Die Produktion des Albums darf man druchaus als gelungen bezeichnen. Der Vorgänger "Ad Infintum" lag mir auch zur Kritik vor und hat mir recht gut, wenn auch nicht alles, gefallen. Und so ist es auch bei "Nemesis". Mir ist persönlich die Spielzeit von 60 Minuten zu lang. Man muss natürlich dazu sagen, dass ich dann eher doch auf Brutal Death Metal oder Death Metal stehe und bekanntlicherweise ist die Spielzeit da ja meistens nicht so lang.7 Minuten Songs, wie z.B. "Wreckage" sind da nicht so mein Fall. Was man DEAD ALONE aber definitiv zu Gute halten muss, ist, dass sie ihrem eigenen Weg gehen und quasi irgendwie einen eigenen Stil entwickeln haben. Dark Death Metal, melancholsicher Death Metal, Doom, einige Black Ausflüge und auch Elemente aus dem Hardrockbereich sind zu hören. Dabei geht man recht melodisch, aber vor allem melancholisch zu Werke. Über dem ganzen Album liegt eine Wolke der Dunkelheit. Textlich behandeln sie Themen wie "Vernichtung, Tod und Trauer" und dieses hört und spürt man auch. So gesehen haben sie natürlich alles richtig gemacht, denn die düstere Atmosphäre, die inne herrscht, ist mehr als gelungen, keine Frage. Nur ist es nicht unbedingt mein Fall, obwohl Songs wie "Eclipse" oder "Great new World" mir schon sehr zusagen. Muss man sich drauf einlassen, definitiv.Instrumentalisch gibt es schonmal gar nichts zu meckern. Hier beherrscht jeder sein Handwerk und die wechselnde Vocals ( Growls und Screams) passen herrlich ins Konzept. Ich bin auch froh, dass sie auf Cleangesänge verzichten haben, würde meines Erachtens die ganze düstere Stimmung zerstören. Dem ist aber ja nicht so. "Great new world" gefällt mir echt am besten. Cooler Midtemposound. Macht depressive Laune. Wenn sie langsam spielen und dabei finstere Leads verwenden, dann sind sie schon sehr druckvoll. Wie auch beim Vorgänger fehlen mir hier persönlich die Geschwindigkeitsausbrüche. Hier und da mal einen kleinen Blast, zack. Aber dass wollen sie ja gar nicht und haben sie auch gar nicht nötig. Die Band ist auf jedenfall abwechslunsgreich, eingänig und irgendwie auch einzigartig. Die Anlehnung an den Goth Metal ist natürlich spürbar und nicht so mein Fall. Durch Synthieklänge und Flüstergesang bringt man aber noch mehr Abwechslung herein.
Folgt der Band auf die Reise in den Abgrund der menschlichen Seele. Sofern ihr Death Metal und Melancholie mögt, seid ihr hier genau richtig.


1. Nemesis 05:39
2. Eclipse 05:47
3. Great New World 05:09
4. Of Ash & Flesh 04:49
5. Confession 05:47
6. Wreckage 06:53
7. Watch Me Fall 04:27
8. As Worlds Collide 05:03
9. Shade 04:37
10. The Awakening 06:45
11. Confession (Alternative Mix) 05:52
 
6.5 Punkte von Mr.Deichkot (am 07.03.2015)
 
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