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 Ingurgitating Oblivion (Deutschland) "Continuum of Absence" CD

Ingurgitating Oblivion - Continuum of Absence - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Willowtip Records  (5 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 16.9.2014   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 49:28
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Technic Death Metal
Homepage: http://www.ingurgitating-oblivion.de


Weitere Infos zu Ingurgitating Oblivion:
REVIEWS:
Ingurgitating Oblivion Voyage Towards Abhorrence
Ingurgitating Oblivion Continuum Of Absence
Mehr über Ingurgitating Oblivion in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Oh ja, die Burschen leben ja auch noch und ich finde es herrlich, alte Weggefährten zu sehen, die den Kampf auch noch nicht aufgegeben haben. Florian Engelke ist ein alter Ostfriese, der in meiner Heimat mit seinen Bands "Of trees and orchids" und "Gallery of Darkness" für viel Spaß gesorgt hat. Schon immer war er dem technische Deah Metal sehr verbunden. Im Jahre 2001 gründete er die Band "Ingurgitating Oblivion" und scharrte sich einige Members um sich. 2005 kam dann das Album "Voyage towards abhorrence", welches recht gute Resonanzen bekam. Es wurde ruhig,er zog aus Ostfriesland in Richtung Oldenburg, einige Members wurden getauscht, aber er hat nie mit dem Songwriting aufgehört. Seit Jahren hat er nun ein stabiles Line-up. Diese Songs sind in den letzten 8 Jahren entstanden und in den letzten 2 Jahren hat er sehr intensiv daran gearbeitet. Wie immer gibt es eine positive und eine negative Nachricht. Mit Willowtip hat er ein gutes Label an den Hacken, die das Album weltweit promoten und somit dürfte das zweite Album definitiv nicht untergehen. Die schlechte Nachricht ist, dass die Bandmitglieder von IO aufgrund persönlicher und musikalischer Differenzen getrennte Wege gehen. Drei der vier anderen Mitglider sind aber ja noch bei Slaughterday zu bewundern, mittlerweile auch nur noch zwei. Florian wird sich neue Mitglieder suchen und weitermachen. So ist es recht. Kommen wir aber jetzt zum Hauptaugenmerk, dem Album Nummer 2. Wie oben schon erwähnt, mochte der Florian schon immer technischen Death Metal und MORBID ANGEL ist ein sehr großer Einfluß von ihm. Dieses wird er nie ablegen können und nachdem spherischen Intro ist dieses auch gleich beim Opener zu hören. Bah, sehr fett. Ich mag es, wenn sie diese schleppenden Morbid Angel Riffs einbauen, die sich richtig in die Gehörgänge einfräsen. Absolut bedrohlich und zerstörend. Dann holen sie wieder sehr verspielte und vertrackte Riffs heraus und lassen darauf eine schnelle Doublebass oder einen Blast laufen. Mein Highlight ist "Descent of the temple", überwiegend wegen den geilen schleppenden Parts und für IO verhältnisse schon" geradeaus" Passagen. Das ganze Album ist sehr komplex, aber nicht verwirrend. Natürlich herrscht hier das Chaos. Verzwickte Sonstrukturen und technisch auf hohem Niveau vorgetragenden Riffs. Allerdings schaffen es IO es immer wieder, den Aggressionslevel hoch zu halten und kombinieren eben Technik und Brutalität, ohne in die typischen brutal Death Metal Ecke abzudriften, sprich Slam Parts zu verwenden. Die "groovigen" Momente werden eben durch die schleppenden Morbd Angel Riffs erzeugt. Sehr geil. Über dem ganzen Album schwebt eine gewisse Atmosphäre, die man irgendwie nicht beschreiben kann. Muss man selber hören,irgendwie intergalaktisch und bedrohlich. Kommt geil rüber. Natürlich übertreiben sie es mir hier und da mal mit ihren Spielereien, Leads, Hooks und Breaks, aber selbst ich als old schooler und brutal Death Metal Fan , konnte die Songstrukturen zu 90% nachvollziehen. Die Produktion ist herrlich und die Vocals so herrlich tief dreckig. Schade, dass der Bursche nun gar nicht mehr growlt. Egal, sei es dum.
"Continuum of Abscence" ist ein echt gelungenes technisches Death Metal Werk und dürfte Fans von Gorguts, Morbid Angel, letztere Deeds of Flesh, Obscura oder Necrophagist mehr als interessieren. Da ich ja die Burschen kenne, hatte ich beim reinlegen ein wenig "Panik", dass es zu kompliziert und kompakt für meine Ohren wird, aber dem ist nicht so. Technisch, aber trotzdem intensiv. Ein Album, welches man mehrfach durchhören muss, definitiv und welches ich absolut empfehlen kann, trotz und wegen gemeinsamer ostfriesischer Wurzeln, hehe.Hoffen wir mal, dass er schnell ein passendes Line-Up finden wird und auch live das neue Material präsentieren kann.

Tracks:
1. Eternal Quiescence
2. Antinomian Rites
3. Burden of Recurrence
4. Descent to the Temple
5. Avatar of Radiating Abscence
6. Offering
7. Stupendous, Featureless, Still

https://www.facebook.com/pages/Ingurgitating-Oblivion/310897791310
 
8.5 Punkte von Mr.Deichkot (am 08.03.2015)
 
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