Reviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 Flotsam & Jetsam (USA) "Dreams of death" CD

Flotsam & Jetsam - Dreams of death CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Durchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
Für Fans der Gattung


Label: Crash Music Inc.  (13 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 19.8.2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 47:25
Musikstil: Thrash/Speed Metal   (956 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Speed Metal
Homepage: http://www.flotsam-and-jetsam.com
Weitere Links: http://www.crashmusicinc.com
 Leserwertung
9 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

Um selbst abzustimmen bitte einloggen!


Weitere Infos zu Flotsam & Jetsam:
REVIEWS:
Flotsam & Jetsam Live In Phoenix
Flotsam & Jetsam Dreams Of Death
Flotsam & Jetsam Live In Japan
Flotsam & Jetsam Once In A Deathtime
Flotsam & Jetsam The Cold
Mehr über Flotsam & Jetsam in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Ich gebe es zu: Diese Band hebe ich total aus den Augen verloren. Das zweite Album der Flotsams „No place for disgrace“ haute mich 1988 total aus den Socken. Ich habe mir sofort das Debüt „Doonsday for the deveiver“ nachgekauft, und seitdem stehen beide Alben als Perlen in meiner Vinyl Ecke. Irgendwann verließ Basser Jason Newstedt die Band in Richtung Metallica, das Album „When the storm comes out“ (1990) konnte nicht wirklich überzeugen und die Band wurde für mich uninteressant. Die hat ihrerseits schon einiges durchgemacht, startete 1986 bei Metal Blade mit einem brachialem Thrash Speed Mix und deutlicher Metallica Schlagseite. Bereits auf ihrem zweiten Album, das damals bei Elektra erschien, zeigten sich US Power Metal Einflüsse, sofern es diese Musikrichtung damals schon gegeben hat. Von da an veröffentlichte man konstant akzeptable, jedoch wenig beachtete Alben. Zwischendurch kehrten F&J sogar für drei Releases in den Metal Blade Stall zurück. In 2004 unterschrieben die Musiker einen Deal bei Crash Music und veröffentlichten dieser Tage ihren mittlerweile neunten Output „Dreams of death“. Ich habe wie gesagt nicht die leiseste Ahnung, wie die Alben der Jahre 1990 bis 2001 klingen. Daher glaube ich mal dem Infoblatt, dass Flotsam & Jetsam musikalisch in dieser Zeit irgendwie anders lagen und mit dem aktuellen Werk back to the roots gehen. Auf jeden Fall kann ich bestätigen, dass man stilistisch nahe an den ersten beiden Alben dran ist. Produziert wurde das ganze von Tom Giatron im Genesis Studio, Phoenix. Das ging leider ziemlich in die Hose. Der Sound ist das große Manko dieser CD. Drucklose und verwaschene Gitarren, hohle Drums und eine undifferenzierte Gesamtproduktion katapultieren „Dreams of Death“ weit hinter heutige Standards. In Sachen Artwork traf man eine glücklichere Wahl: Das schmucke Cover besorgte niemand geringerer als Travis Smith (u.a. Nevermore, Iced Earth). Mit Sänger Eric A.K. und Gitarrist Edward Carlson sind zwei Keyplayer der Urbesetzung verblieben und bilden so den Garant für einen erstklassigen Speed / Thrash Song wie den Opener „Straight to hell“. Heftig bollernde Drums tragen hier ein Killerriffing, das dem melodischen Gesang von Eric genügend Raum lässt. Präziser und eingängiger kann man diese Art von Musik kaum spielen. So offenbart sich kurz das scheinbar immer noch enorme Potential dieser Band. Das Niveau wird leider nicht gehalten. Das Forbidden-lastige „Parasychotic“ beispielsweise haut mich nicht vom Hocker. Die folgende Halbballade „Bleed“ geht in Ordnung. Hier und da orientiert man sich auf „Dreams of death“ an frühere Megadeth. Der Song „Look in his eyes“ könnte auch von Mustaine und Co. stammen. Klingt schon cool, gewinnt aber auf keinen Fall einen Originalitätspreis. Mit „Bathing in red“ werden wieder ruhige Töne angeschlagen, die jedoch recht belanglos aus den Boxen wummern. Das abschließende „Out of mind“ sorgt noch einmal für Stimmung, kann das Produkt jedoch nicht mehr aus dem Mittelmaß retten. Nett, muss man aber nicht haben.
 
5.5 Punkte von Christian (am 08.10.2005)
 
Deine Meinung ist gefragt:
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:

Deine Meinung zu dem Review:

benachrichtigt mich, wenn auf meinen Beitrag eine Antwort geschrieben wurde.
 
Du musst angemeldet und eingeloggt sein, um Deine Meinung zu dem Review zu posten!
Noch kein Account bei Metalglory?! - Anmelden!


musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
X   Aktuelle Top6
1. Darkest Era "The Last Caress Of Light"
2. Doomsword "The Eternal Battle"
3. Volbeat "Beyond Hell / Above Heaven"
4. While Heaven Wept "Fear Of Infinity"
5. Alestorm "Back Through Time"
6. Mael Mordha "Manannán"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Manowar "Into glory ride"
2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 08.10.05 wurde der Artikel 6464 mal gelesen ]