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 Primal Fear (Deutschland) "Seven Seals" CD

Primal Fear - Seven Seals CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Nuclear Blast  (218 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 24.10.2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 54:26
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.primalfear.de
Weitere Links: http://www.primal-fear.de
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 5 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Primal Fear:
REVIEWS:
Primal Fear Seven Seals
Primal Fear New Religion
Primal Fear 16.6 (before The Devil Knows You Are Dead)
Primal Fear 16.6 All Over The World
Primal Fear Nuclear Fire
Mehr über Primal Fear in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Rezension
Das Metal Commando Germany schlägt wieder mal gewaltig powermetallisch zu. Das neue Werk hört auf den Namen Seven Seals, enthält aber zehn Geschosse, mit denen alte und neue Fans glücklich gemacht werden sollen. Ersteres sollte zumindest ohne jegliche Probleme gelingen.
Gleich der Opener "Demons And Angels" ist eine fixe Powermetalhymne, mit treibenden Gitarren, melodiösem Chorus (Gitarren und Gesang) und Orchesterbombast aus dem Keyboard. Es gibt einen orchestralen Mittelteil der in ein Gitarrensolo übergeht, dann folgen Bridge und Abschlussrefrain. Den Schlusspunkt setzt Ralf mit einem coolem Priestscream. Ein Opener wie aus dem Lehrbuch, der für seine 5:30 Minuten extrem kurzweilig klingt und mächtig kracht. Gebt mir Bier, ich will moschen! Auch der Rest des Albums besteht größtenteils aus sehr kräftigen Teutonen Metal Nummern, mal schneller und mal in richtig schön stampfender Midtempo Manier. Eine düstere Atmosphäre zieht sich durch alle Nummern. Positiv aufgefallen sind mir v.a. die vielen geilen Gitarrensoli; von extrem melodiös über zweistimmig bis rockig hektisch ist alles dabei. Die Songstrukturen sind größtenteils nach Schema F gestrickt (2x(Strophe, Bridge Refrain), danach ein Solo und zum Schluß nochmal den Refrain). Dieser Aufbau wird nur manchmal aufgebrochen, z.B. durch spoken Words Einlagen (von Graf Drakula?) bei "Diabolus". Manchmal gibt es auch längere Intros oder Outros. Neben der etwas kitschigen Abschlussballade "In Memory" fällt am ehesten der kurze Titeltrack auf, der eine Art Powerballade ist, mit einem grandios arrangiertem Refrain, der wirklich meilenweit über dem Boden schwebt.
Neben den nur zu vorhersehbaren Songstrukturen habe ich einen weiteren maßgeblichen Kritikpunkt an diesem Album: Die Lyrics kommen extrem albern rüber und scheinen nur aus Phrasen zu bestehen ("The devil is dealing ... the contract is done ... haunted by demons from hell .. slave to the dark."). Klingt irgendwie nach einer etwas hilflosen Kopie von Judas Priest. An dieser Stelle könnten sich die sehr erfolgreichen Primal Fear wirklich noch verbessern. Apropos Priest. An die fühlt man sich im Hause Fear natürlich auch des öfteren erinnert: Von den Gitarren über diverse Rhytmen bis zu Ralfs oftmals Halfordmäßigen Gesang. Aber diese Vergleiche will ich positiv verstanden wissen. Primal Fear haben genug eigene Identität und müssen sich weiß Gott nicht verstecken. Der Sound des Albums ist fett und läßt keine Wünsche offen; es kracht an allen Ecken und Enden.

Alles in allem ist Seven Seals, wie zu erwarten, ein kerniges Powermetal Album geworden, dass zum feiern und moschen einlädt. Die Songstrukturen sind zwar bei fast allen Liedern gleich und simpel, dafür ist die Scheibe herrlich atmosphärisch, und die Gitarrensolos lassen das Bangerherz höher schlagen. Um noch mehr Leute zu erreichen, müßte die Band meiner Meinung nach kultiger oder cooler werden, vor allem die Lyrics könnten verbessert weren. Bei aller Power wirkt so mancher Song doch etwas albern. Trotzdem können alle Fans der Band bedenkenlos zuschlagen. Primal Fear gehen weiter kompromisslos ihren Weg.

ps. In den Diskussionsteil (siehe oben rechts) habe ich genauere Beschreibungen zu jedem einzelnen Song gepackt.




 
Tracklist: Lineup:
1. Demons & Angels
2. Rollercoaster
3. Seven Seals
4. Evil Spell
5. The Immortal Ones
6. Diabolus
7. All For One
8. Carniwar
9. Question Of Honour
10. In Memory

LimEd
11. The Union
12. Higher Power
13. Seven Seals Videoclip
 
Gesang: Ralf Scheepers
Bass /Gesang: Mat Sinner
Schlagzeug: Randy Black
Gitarre: Stefan Leibing
Gitarre: Tom Naumann

 
7.0 Punkte von chicken (am 17.10.2005)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Hauptsächlich Metal und 60er/70er Jahre Rock. Daneben alles Mögliche (z.B. EBM, Soundtracks, Folk, diversen Jazz Kram & Krautrock) und manches Unmögliche (z.B. Aqua, Madonna, Torfrock, Björk & Doris Day).
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