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 Luzid (Deutschland) "The Misleading Mirror" CD

Luzid - The Misleading Mirror - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Plainsong Records  (8 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 16.10.2015   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 63:54
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (1175 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: PROGRESSIV METAL
Homepage:


Weitere Infos zu Luzid:
REVIEWS:
Luzid The Misleading Mirror
Mehr über Luzid in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Eine Band aus Berlin, die ihren Stil Urban Rock nennt, lässt zumindest aufhorchen. Aus dem Umfeld von Scream Silence scheint die Band zu stammen, hat aber musikalisch nur relativ wenig mit den Dark Rockern zu tun. Luzid bewegen sich mehr in progressiven und leicht symphonisch angehauchten Metalgefilden. Erstaunlich dabei ist, wie professionelle die Berliner dabei zur Sache gehen.

So macht Frontfrau Jenny Pieper dann auch den Hauptfaktor an der erhabenen Schönheit des Albums aus. Im Pressetext ist dann auch zu lesen: „Luzid kommen aus dem Herzen Berlins und definieren ihr eigenes musikalisches Genre bereits seit ihrer Gründung im Jahr 2005 sehr passend als Urban Rock. Die musikalische Atmosphäre der Band wechselt stimmungsvoll, zwischen ruhigen Passagen, deren filigran ausgearbeiteten Klänge einen emotionalen Schwebezustand hervorrufen und donnerndem Rock mit lauten Gitarrenwänden, die quasi zum Tanzen zwingen. Dieser spezielle Soundcocktail erweckt einen süßen Schmerz, der sich wie ein roter Faden durch die Songs des Quintetts zieht und Luzid somit immer erkennbar und unvergleichbar macht. Einflüsse aus den Genres Post Rock, Shoegaze, und Progressive Metal ergänzen das über die Jahre bereits feste musikalische Konzept des Quintetts perfekt, und machen dieses Album abwechslungsreich und dennoch wirkt „The Misleading Mirror“ wie aus einem Guss. Luzid arbeiten über die eigenen Genregrenzen hinaus, lösen sie bisweilen sogar gänzlich auf und schaffen es scheinbar spielend, dennoch geradezu klassisch in der Tradition guter Rockmusik zu klingen. Miteinander verständige, ergänzende, ausbrechende und umeinander herum flirtende Gitarrensounds von Jo und Jens eröffnen meist die Songs und spätestens wenn die starke, abwechslungsreiche, spielerische, charmante, klare und auch in den Höhen kraftvolle Stimme von Jenny einsetzt, sind die musikalischen Ambitionen und das Herzblut, welches in allen Songs steckt, klar erkennbar. Geprägt von der Großstadt, mit all ihren aufregenden, aber bisweilen auch verstörenden Facetten, verarbeiten Luzid vor allem ihre eigenen Erfahrungen und Emotionen auf hohem lyrischem Niveau in ihren Songs. Zur ersten Single "Berlin Heart" entsteht derzeit ein zum Songtext passendes Video, in dem eine ambivalente Hassliebe in der Metapher des chaotischen Berlins aufgegriffen wird. Ein Song mit Gänsehautgarantie.“ Dem bedarf es eigentlich nichts mehr wirklich hinzuzufügen, denn besser kann man den spielerischen Variantenreichtum der Band nicht in Worte fassen.

Lasst euch auf das Experiment ein und ihr werdet nicht enttäuscht sein.

Fazit: Verspielt, verträumt, emotional und ergreifend.



1. The Collector
2. A Deamon For Company
3. Shining
4. Berlin Heart
5. What If
6. Ardour Of The Chase
7. The Misleading Mirror
8. End Of Speech
9. Volunteer
10. Here Comes The Sun

Webseite: http://www.luzid-berlin.de/

 
8.0 Punkte von Christoph (am 31.03.2016)
 
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2. Diving For Pearls "Diving for Pearls"
3. UFO "The Wild, the Willing and the Innocent"
4. Dokken "Under Lock and Key"
5. Iron Maiden "The Number of the Beast"
6. Journey "Escape"

[ Seit dem 31.03.16 wurde der Artikel 834 mal gelesen ]
 
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