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 The Dead Daisies (USA) "Make Some Noise" CD

The Dead Daisies - Make Some Noise - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Spitfire Music/SPV  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 5.8.2016   (3355 verwandte Reviews)
Spieldauer: 44:51
Musikstil: Hard Rock   (1445 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Hardrock mit Blues
Homepage:


Weitere Infos zu The Dead Daisies:
REVIEWS:
The Dead Daisies Make Some Noise
Mehr über The Dead Daisies in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Was kann man nicht alles machen, wenn man einen mehrfachen Milliardär zum Vater hat, einen Bachelor of Commerce inne hat und Gründer eines Flugzeug Museums ist. Man könnte es sich z.B. einfach nur gut gehen lassen oder seinem Hobby fröhnen und eine Band gründen. Der Australier David Lowy hat letzteres gemacht und sich mit den Dead Daisies 2012 einen Traum erfüllt. Wofür andere lange meist erfolglos kämpfen müssen, fiel ihm quasi in den Schoß, wobei er bereits vorher mit den Angels tätig war und für Bands wie Red Phoenix und Mink gearbeitet hat. Das Debüt-Album der „toten Gänseblümchen“ erschien 2013, 2015 folgte mit „Revolucion“ bereits das zweite Album. Diverse Wechsel im Line-Up ließen keine echte Konstante aufkommen, was sich aber inzwischen zum Guten gewendet hat. Der letzte Zugang, das Tüpfelchen auf dem „I“, dürfte Gitarrero Doug Aldrich gewesen sein, der dafür sogar seinen Platz bei Whitesnake räumte.

Mit Marco Mendoza am Bass, Brian Tichy hinter den Kesseln und Meister John Corabi am Mikro, ist die Band inzwischen fast schon eine Allstar-Band geworden. Ich hatte das große Glück die Band auf der diesjährigen Musikmesse in Frankfurt erleben zu dürfen und habe schon lange kein Album mehr gehabt, auf das ich mich so sehr gefreut habe, denn die Daisies haben die Bühne in Frankfurt dermaßen gerockt, dass es eine wahre Freude war.

Nun also liegt mit „Make Some Noise“ der dritte Streich vor und geht mit dem Opener „Long Way To Go“ auch gleich in die Vollen. Was zuerst auffällt, ist, dass mit Doug Aldrich ein frischer Wind in die Musik der Daisies Einzug gehalten hat. Mehr Dreck und mehr Blues finden sich nun im Sound und paaren sich wunderbar mit den vorhandenen Sleaze-Elementen, die diesmal sogar noch einen Zacken mehr vorhanden sind. Auch Ex-Mötley Crüe und The Scream Röhre John Corabi macht seinen Job erneut phänomenal, zeigt, dass er inzwischen nicht nur mit seinem äusserlichen Erscheinungsbild, sondern auch vom Gesangsstil als Plagiat von Gummilippe Steven Tyler durchgehen kann. Über die Rhythmustruppe muss man wohl kein weiteres Wort mehr verlieren, stehen doch beide Namen für exzellente Arbeit und mächtig Groove. Einziger Kritikpunkt könnten für den ein oder anderen die beiden Coversongs „Fortunate Son“ (Creedence Clearwater Revival) und „Join Together“ (The Who) sein. Die Band kann den Songs zwar keine neue Facetten abgewinnen, drehen sie aber durch den Dead Daisies Wolf und rocken die Dinger straight nach vorne, was sie vor allem auch live erstaunlich gut umgesetzt haben. Auch wenn das Album keine deutliche Steigerung für „Revolucion“ ist, hat sich mein Warten definitiv gelohnt. Alleine Maestro Aldrich zu lauschen ist immer wieder eine Wohltat. Ob es sich um einen zukünftigen Klassiker im Hardrock handelt, mag der Fan entscheiden. Für mich gehört es in dieser Sparte mit zu einem der besten Releases diesen Jahres.


Fazit: Dreck und Rock & Roll auf höchstem Niveau.



1. Long Way To Go
2. We All Fall Down
3. Song And A Prayer
4. Mainline
5. Make Some Noise
6. Fortunate Son
7. Last Time I Saw The Sun
8. Mine All Mine
9. How Does It Feel
10. Freedom
11. All The Same
12. Join Together

Webseite: The Dead Daisies




 
9.5 Punkte von Christoph (am 03.08.2016)
 
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