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 Astaroth (Italien) "Organic Perpetual Hatework" CD

Astaroth - Organic Perpetual Hatework CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: CCP Records  (40 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 25.11.2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 36:36
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodischer, zuweilen moderner Black Metal
Homepage:
 Leserwertung
8.5 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Astaroth:
REVIEWS:
Astaroth Organic Perpetual Hatework
Mehr über Astaroth in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Huch, was ist denn aus Astaroth geworden? Ignorierte ich die Österreicher bislang immer aufgrund ihres doch sehr bedenklichen Talentes für peinliche Albumtitulierungen („Christenfeind“), unfreiwillig komische Bandfotos oder sehr sehr durchschnittlichen Black Metal, scheinen die nach einen der vier Erzdämonen benannten Schwarzmaler einen prägnanten Stil- und Imagewechsel hinter sich zu haben und präsentieren sich im Jahre des Herrn 2005 steril-kühl, in schlichtem weiß und ohne peinlichen Firlefanz. Elektronisch-unterkühlt erklingen dann auch die ersten Takte des Openers und Intros „The Machinist“ (übrigens auch ein wahnsinnig genialer Film mit Christian Bale!), bevor hymnisch-dominante Keyboards und metallenes Geschehen das Szepter übernehmen. Sehr melodisch-getragen erklingt die Einführung in „Organic Perpetual Hatework“, fünftes Werk des Quartetts, sodass nicht nur der drei Worte umfassende Titel Erinnerungen an die Dimmus wachwerden lässt. Jenen vergleich werden unsere südlichen Nachbarn dann auch nicht wieder vollständig los, ein wenig wecken das Soundbild, bestehend aus kaltem Gitarren- sowie Schlagzeug und konträr dazu warmen Synthieklängen, und der Aufbau bestimmter Parts Erinnerungen an das „Death Cult Armageddon“, das letzte Werk der Norweger. Dennoch machen die von Grund auf gewandelten Astaroth nicht den Fehler, zu sehr auf die erfolgreichen Kollegen zu schielen, vielmehr konzentrieren sie sich darauf, den Kontrast zwischen tasteninstrumenteller Wärme und maschinellem Drumming/kaltem Gitarrenklang konsequent herauszuarbeiten, was „Organic Perpetual Hatework“ durchaus eigenständig erscheinen lässt. Oftmals unterbrochen von Passagen, in welchen nur der Herr an den Tasten sein Können präsentieren kann, durchaus ausgewogen in Sachen Tempo und mit zuhauf verzaubernden und herrlich getragenen Synthiemelodien versehen, wissen Astaroth 2005 das erste Mal von Grund auf zu überzeugen, auch wenn dem einen oder anderen Puristen der Übergewicht des Keyboards Übelkeit bescheren dürfte. Getreu der steril-elektroiden Aufmachung schrecken die Österreicher auch vor modern-elektronischen Fragmenten zurück, binden jene jedoch nicht, visionär wie beispielsweise …And Oceans, in ihre Klänge ein, sondern überlassen ihnen nur in Einleitungen oder Intermezzi die Oberhand. So hinterlassen Astaroth sieben Stücke modern-melodischen Black Metals, der weder besonders böse oder aggressiv, jedoch auch nicht unnötig zahnlos und gezähmt daherkommt, dennoch insbesondere ein Klientel ansprechen dürfte, welches Dimmu Borgir-, The Kovenant- und mit Abstrichen auch …And Oceans-Werke in der Vitrine stehen hat. Gutes Album einer gewandelten Formation, von welcher nur noch der entfremdete Gehörnte auf dem etwas lieblosen Cover an Vergangenes erinnert.

Zusätzlich befindet sich ein durchaus gut gemachtes Video zum modernsten und eingängigsten Track „Soulcloned“ auf dem Album, was eine Kaufempfelung für Freunde gemäßigten Black Metals durchaus rechtfertigt und gewiss seine Anhängerschar finden sollte.

 
7.5 Punkte von Björn Springorum (am 07.11.2005)
 

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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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[ Seit dem 07.11.05 wurde der Artikel 5607 mal gelesen ]
 
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