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 Sodom (Deutschland) "Lords of depravity Part 1" DVD

Sodom - Lords of depravity Part 1 DVD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: SPV  (178 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2.12.2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 315
Musikstil: Thrash/Speed Metal   (956 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Thrash Metal
Homepage: http://www.sodomized.info
Weitere Links: http://www.spv.de
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Weitere Infos zu Sodom:
REVIEWS:
Sodom Sodom
Sodom Lords Of Depravity Part 1
Sodom The Final Sign Of Evil
Sodom Agent Orange
Sodom In War And Pieces
INTERVIEWS:
Sodom - Hart, Brutal, Rock 'n' Roll
Sodom - Metalglory.de - A B C Mit Tom Angelripper
LIVE-BERICHTE:
Sodom vom 25.09.2005
Mehr über Sodom in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Aufgepasst! Alle mal hergehört! Endlich ist es so weit. Holt Eure Kutten und Tarnhemden raus. Vergesst die Röhrenjeans und weißen Turnschuhe nicht! Die Sodom History DVD Teil 1 „Lords of depravity Part 1“ ist endlich zu haben. Seit Tom mir im Interview von dem Teil vorgeschwärmt hat, scharre ich mit den Hufen. Nun ist es so weit, und das Ergebnis übertrifft die Erwartungen bei weitem. Unglaublich, was die Jungs da so alles zusammen getragen haben. Sodom sind ein Stück deutsche Metal Geschichte. Ach was schreibe ich da: Tom Angelripper und seine diversen Mitstreiter haben ein großes Kapitel europäischer Thrash Metal Historie mitgestaltet. Für uns gab es früher in den Achtzigern immer die drei großen Bands des Thrash von diesseits des Atlantiks: Destruction, Kreator und Sodom. Ok, die Gelsenkirchener mit den lustigen Pseudonymen spielten nicht ganz in der gleichen Liga wie Mille, Schmier und Co. Dennoch gehörten sie immer irgendwie dazu. Was mir bei Sodom seit jeher gefallen hat ist die Tatsache, dass die Band immer mit einem gewissen Augenzwinkern zu Werke ging. Irgendwie gab es neben aller ernsthaften und sozialkritischen Texte auch immer was zu lachen, wenn Tom und seine Mannen unterwegs waren. Dadurch waren diese Thrasher ihren Fans immer etwas näher als die Konkurrenz. Und diese Fannähe stellen sie mit „Lords of depravity Part 1“ erneut unter Beweis. Die Doppel DVD ist eine Verneigung der Band vor sich selbst. Und diese Verneigung geschieht auf eine bescheidene, urige Art und Weise, wie es eben nur Sodom können. Mein Gott, was habe ich schon alles erlebt, während ein Sodom Song aus irgendeiner Box dröhnte? Vielen von Euch wir es ähnlich ergehen, und „Lords of depravity“ ist der ideale Anlass, um für über vier Stunden die Seele baumeln zu lassen und in die eigene Vergangenheit einzutauchen. Nicht nur in die eigene. Denn diese Vergangenheit teilen wir mit Tom Angelripper, Chris Witchhunter, Grave Violator, Frank Blackfire und wie sie alle heißen. Seit so vielen Jahren ist diese Band unterwegs. Seit so vielen Jahren bringen Sodom ihre ganz eigene, sehr extreme Version des Rock ’n’ Roll unter das Volk. Und das immer mit dem nötigen Spaß in den Backen. „Lords of depravity“ ist ein absoluter Pflichtkauf für die Anhänger härterer Sounds. An dieser DVD geht kein Weg vorbei. Wer will denn schon verpassen, wie sich Sodom von 1982 bis 1995 durch die Weltgeschichte saufen, rocken und was weiß ich noch alles. Wer nicht selbst dabei war, der muss einfach wissen, wie es damals gewesen ist. Und jeder, der selbst dabei war, wird sich gern erinnern.
DVD 1 ist angelegt wie ein Dokumentarfilm. Interviews, Studioaufnahmen, Konzertausschnitte und allerlei sonstiges Bildmaterial werden durch eine Story zu einem Ganzen zusammengefügt: Köstlich zu hören, wie Tom seinen ersten Bass kaufte, die Band Sodom so langsam Form annahm und das erste Demo den Underground eroberte. Neben Tom, der natürlich am meisten redet, kommen die ehemaligen Musiker, Journalisten, Merchandiser, befreundete Musiker und und und zu Wort. Einfach ein prima zusammen gestelltes Sammelsurium von Sodom Experten, die die Geschichte der Band so lebhaft darstellen, wie es nicht besser möglich gewesen wäre. Genial Milles Geständnis, dass Sodom brutaler als Tormentor waren. Großartig die allseits bekannte Story, als Tom in Badeschlappen und Unterwäsche vom Tourbus vergessen wurde. Aber wollen wir nicht zu viel verraten. Ihr sollt das Teil schließlich selbst verknuspern. Ich kann dazu nur raten. Es ist einfach obergeil, durch die Bilder zu streifen und sich zu erinnern, wann man selbst dieses Magazin in der Hand gehalten oder zu welcher Zeit sich Muddern über jenes Sodom Poster an der Zimmerwand aufgeregt hatte. Und natürlich sind die Höhepunkte die Stellen, an denen man erfreut ausrufen kann: „Ey Mann, bei dem Konzert war ich auch. Reich mir mal ne Jolle rüber!“ Alles in allem ist DVD 1 von „Lords of depravaty“ das, was ich eigentlich von diesen typischen „Behind the scenes“ und „History“ Reports erwarten würde, die man auf so vielen Silberlingen findet. Viel besser freilich, und das auch noch in Spielfilmlänge. Am Ende gibt es ein paar Worte diversester Kollegen und Weggefährten: Peter Tägtgren, Danny Lilker, Chris Barnes, Abbath, Juelle, Lemmy, Mickey Dee, Bela B. und viele mehr fühlen sich berufen, ein paar Worte zu diesem Werk zu sagen. Ein Moment, der dem Zuschauer schon einige Schauer über den Rücken jagt.
DVD 2 hat einen völlig anderen Charakter. Hier wird ordentlich Gas gegeben. Live Mitschnitte, Video Collagen und Clips reihen sich in einem furiosen Feuerwerk hintereinander. Während DVD 1 eine Geschichtsstunde darstellt, die man am besten allein oder mit einem Kumpel bei einer gemütlichen Flasche Bier genießt, ist DVD 2 die glorreichste Partyuntermalung. Kann man sich am besten geben, wenn man sich am Vorabend der örtlichen Metal Clubveranstaltung sammelt und schon mal ordentlich vorglüht. Das wurde übrigens letzten Samstag extra für Euch getestet. Oh Mann, von der Nacht weiß ich so gut wie gar nichts mehr. Ist wohl auch besser so. Egal. Aufnahmen vom Rock Hard Festival, dem With Full Force oder aus Sofia, einige nett gefilmte und heavy vertonte Reiseimpressionen und ähnliches Material sorgen für jede Menge Kurzweile und Bierkonsumanimation.
„Lords of depravity Part 1“ hält alles, was Tom im Vorfeld versprochen hat. Ich kann nur schreiben, dass sich andere Formationen an dieser DVD mal gefälligst ein Beispiel nehmen sollten. Und dass ich froh bin, dass „Lords of depravity Part 1“ nicht der Abgesang für Sodom ist, sondern nur ein weiteres schillerndes Kapitel in der einzigartigen Geschichte einer einzigartigen Band. Es gibt Kapellen, die lösen sich nach ein paar Jahren auf, weil sie nichts mehr zu sagen haben. Sodom werden hoffentlich noch lange weiter machen. Und wir freuen uns schon mal alle auf Teil 2 von „Lords of depravity“:

TRACKLISTING:

DVD 1 Historical Depravity
Eine 180 minütige Dokumentation der Bandgeschichte inklusive ungesehenen Privat, Backstage, Behind The Scenes und Live-Ausschnitten, Tonnen von seltenen Photos und Interviews mit allen aktuellen und ehemaligen Bandmitgliedern der Jahre 1982-1995.

DVD 2 Live Depravity
1. INTRO
2. AMONG THE WEIRDCONG (MIXCLIP)
3. VICE OF KILLING (SOFIA)
4. OUTBREAK OF EVIL (SOFIA)
5. MASQUERADE IN BLOOD (SOFIA)
6. ON TOUR WORLDWIDE
7. THE SAW IS THE LAW (MIXCLIP)
8. REMEMBER THE FALLEN (WFF)
9. DIE STUMME URSEL (WFF)
10. M 16 (ROCKHARD)
11. PRESS WORLDWIDE
12. NAPALM IN THE MORNING (MIXCLIP)
13. NUCLEAR WINTER (SOFIA)
14. TOMBSTONE (SOFIA)
15. SODOMIZED (SOFIA)
16. EAT ME (SOFIA)
17. SODOM WORLDWIDE
18. CODE RED INCL. INTRO (WACKEN)
19. ABER BITTE MIT SAHNE (WACKEN)
20. WACHTURM (WACKEN)
21. AGENT ORANGE (WACKEN)
22. FANS WORLDWIDE
23. SODOMY AND LUST (SOFIA)
24. WITCHING METAL (SOFIA)
25. BACKSTAGE (SOFIA)
26. AUSGEBOMBT (SOFIA)
27. ACE OF SPADES (SOFIA)
28. BACKSTAGE (SOFIA)
29. STALINHAGEL (MIXCLIP)
30. OUTRO

CLIP COLLECTION:
01. AUSGBOMBT
02. SILENCE IS CONSENT
03. DIE STUMME URSEL

Technische Daten:
- Konzert DVD ca. 135 min (DVD 9)
- History DVD: ca. 180 min (DVD 9)
- Sound: 5.1 DOLBY DIGITAL; 2.0 PCM STEREO
- Untertitel: Deutsch und Englisch
- Bildformat: 16:9

 
9.0 Punkte von Christian (am 05.12.2005)
 
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musikalischer Background des Verfassers
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4. While Heaven Wept "Fear Of Infinity"
5. Alestorm "Back Through Time"
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1. Manowar "Into glory ride"
2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 05.12.05 wurde der Artikel 6551 mal gelesen ]
 
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