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 The Mystery (Deutschland) "Scars" CD

The Mystery - Scars CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Durchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
Für Fans der Gattung


Label: TTS Media Music  (7 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2005   (1096 verwandte Reviews)
Spieldauer: 46:35
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Metal
Homepage: http://www.the-mystery.de
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Weitere Infos zu The Mystery:
REVIEWS:
The Mystery Scars
The Mystery Soulcatcher
The Mystery Apocalypse 666
INTERVIEWS:
The Mystery - Muss Man Kennen - Muss Man Gehört Haben !!!
Mehr über The Mystery in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Also nein. Also wirklich nicht. So schlecht, wie uns insbesondere die papierbedruckenden Kollegen vom Rock Hard Magazin weis machen wollen, ist das The Mystery Debüt „Scars“ wirklich nicht. Dort ist das Album zur Arschbombe des Monats ausgerufen geworden. Ich schätze die Genossen von Deutschlands führendem Metal Print Magazin zwar sehr, aber es ist nicht das erste Mal, dass sie bei der Vergabe dieses zweifelhaften Titels mächtig ins Klo greifen und sich damit quasi selbst ausbomben. Der klassische Achtziger-Jahre-Metal von The Mystery ist sicher keine Offenbarung, aber auch nicht ganz ohne Niveau. Auf jeden Fall langweilen die auf den Punkt gebrachten Stücke mit Spiellängen von meist um die vier Minuten nicht sonderlich. Ein kleines Missgeschick ist mir bei der Band leider auch passiert: Ich hatte das passende Review bereits vor Wochen getippt und abgehakt. Irgendwie ist der Text dann zwischen Laptop und Internet PC verloren gegangen und in Vergessenheit geraten. Das führt zumindest dazu, dass ich mich noch einmal mit dem Album beschäftigen darf und merke, dass mir nach Wochen und vielen anderen CDs in meinem Player einige Songs immer noch sehr geläufig sind. Ok, natürlich klingt Denise Olbrich wie eine Doro Pesch für den schmalen Geldbeutel („Fading away“, „Hells Gate“). Damit hat sie vielen Konkurrentinnen aber immer noch einiges voraus. Es ist auch richtig, dass der Sound allenfalls Demo Niveau hat. Ich habe den Label Beipack Zettel leider längst entsorgt, doch ich könnte mir denken, dass „Scars“ ein Demo ist, das von einem interessierten Label aufgegriffen wurde. Natürlich bin auch ich der Meinung, dass die Instrumentalarbeit sehr spartanisch und wenig spektakulär ausgefallen ist. Und einige Songs sind offensichtliche Totalausfälle. Dafür sind manche ganz hervorragend gelungen. Wie zum Beispiel der mitreißende Opener „Vengeance is mine“, der einprägsame Melodien, einen saugeilen Refrain und einen klasse Text aufweisen kann. Die wirklich öde Gitarrenarbeit im völlig uninspiriert gestoppten Strophenriff und den gelangweilt rumstehenden Akkorden im Chorus trübt das Vergnügen allerdings ein wenig. Weitere Highlights: das nachdenklich treibende „Another day in hell“, das mich irgendwie an „No more lies“ von der letzten Maiden erinnert, ohne natürlich dessen Klasse zu erreichen. „1.000.000 light years away“ ist nicht wesentlich schlechter als eine Helloween Single B-Seite aus der Kiske Ära. Und sowohl der eingängige Rocker „Schizophrenia“ mit seinem gefühlvollen Refrain als auch die autobahnkompatible Nummer „Running from the law“ machen Spaß. Ausfälle sind dagegen der schunkelnde Titelsong, die misslungene Faith No More Anbiedung „Wasted kiss“ und die zusammengeklaute Ballade „Broken“. Mit einem wirklich schnellen Song a la „Revenge“ sind sowohl die Songwriter als auch der mehr als durchschnittliche Gitarrist überfordert. Sein Schramm-schraddel-schraddel-schramm im Rhythmusbereich geht mir auf die Dauer doch etwas auf die Nerven. Bei den Riffs muss er sich beim nächsten Mal mehr Mühe geben. Und in den Refrains immer die offenen Akkorde stehen zu lassen finde ich auch sehr einfallslos, obwohl das selbst manche professionellen Skandinavier gern machen. Wie dem auch sei: Die übrigen Songs wie das melancholisch sehnsüchtige „Restless heart“ und die bereits oben erwähnten Doro Anleihen verschwinden nichtssagend im Nebel der Belanglosigkeit. Dennoch habe ich glaube ich ein paar gute Stücke aufgezählt, die der jungen Band das Recht auf eine Fortsetzung ihrer Geschichte sichern. Zum Schluss sei noch gesagt, dass mir die Arbeit am Bass sogar sehr gut gefallen hat.

 
5.0 Punkte von Christian (am 26.12.2005)
 
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[ Seit dem 26.12.05 wurde der Artikel 5656 mal gelesen ]
 
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