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Live Belphegor (Österreich) "Infernal Live Orgasm" CD

Belphegor - Infernal Live Orgasm - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 


Label: Phallelujah Records  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 58:19
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: BLACK METAL
Homepage: http://belphegor.at
Weitere Links: http://phallelujah.com


Weitere Infos zu Belphegor:
REVIEWS:
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Belphegor Infernal Live Orgasm
Belphegor Pestapokalypse Vi
Belphegor Blood Magick Necromance
Belphegor Conjuring The Dead
Mehr über Belphegor in der Metalopedia
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Nach 3 regulären Studioalben (die Neuauflagen nicht mitgerechnet) wirft die österreichische Formation BELPHEGOR zum 10-jährigen Jubiläum ihr erstes Livealbum auf den Markt, erstmals über das bandeigene Label “Phallelujah Productions” .
“Infernal live orgasm”, so der Titel des Machwerkes des Trios bietet einen Querschnitt durch die bisherigen 3 BELPHEGOR Alben, welche ihrerzeit über Last Episode erschienen, sowie 2 CD Rom Clips, 2 neue Songs und 2 bisher unveröffentlichte Demotracks aus der Frühzeit BELPHEGORs’.
Da ich mit dem bisherigen Schaffen BELPHEGORs’ nicht sonderlich gut vertraut bin (lediglich die letzte CD, “Necrodaemon terrorsathan” kann ich mein Eigen nennen) vermag ich nicht bei allen Songs zu sagen, wie authentisch sie live rübergebracht werden, Fakt ist jedoch dass sie allesamt recht tight und flott heruntergespielt werden.
Der Sound ist für eine Liveaufnahme recht gelungen, vor allem das Schlagzeug klingt nicht so künstlich oder getriggert wie bei vielen anderen Livealben anderer Bands, was der Scheibe einiges an Authentizität verleiht.
BELPHEGOR wird es mit dieser Scheibe sicher nicht gelingen, Zweifler von der Band zu überzeugen aber ich denke einige neue Fans kann die Band schon hinzugewinnen und BELPHEGOR-Anhänger werden sich das Teil allein schon wegen der 2 neuen Songs oder der Videoclips holen, auch wenn die Ausbeute recht mager ist aber vor allem diejenigen, welche sich einen Überblick über das Schaffen der Band verschaffen wollen, sollten hier zugreifen, wird hier doch das Schaffen einer der kompromisslosesten Bands aus Österreich beleuchtet, welche stets ihren Weg ging und jeglichen Trends nur ein lautes “Fuck Off!!” entgegenbrüllte und auch wenn ich das Auftreten der Bands bei Gigs oder Interviews immer etwas abstoßend fand, so bringe ich der Band dennoch den Respekt entgegen, den sie nach 10 Jahren Szenezugehörigkeit auch verdient!
Lächerliche Dimmu Borgir Anhänger sollten hier die Finger von lassen, da es hier kein Keyboardgesülze zu hören gibt, sondern stets beinharten Black/Death Metal, meist rasend schnell und voll auf die Glocke, besonders die alten Songs (wie “Last Supper”) versprühen eine Menge Feeling und wissen in dem rotzigen Livegewand, in welches sie gepackt wurden, durchaus zu gefallen.
Die beiden Videoclips (eine Liveaufnahme von “Purity through fire” und ein Video zu “Vomit upon the cross”) stellen sich als nicht gerade sehr sinnvolle Ergänzung heraus, vor allem letzterer, erweist sich dieses Video doch als amüsanter Klischeeclip, welcher schwarze Riten in einer Kirche aufzeigt, natürlich inklusive Friedhof, Feuer, Nonnen, die ganz neue Verwendungsmöglichkeiten für ein Kruzifix entdecken (genau das, was ihr denkt!!!) und mittendrin die drei Jungs von BELPHEGOR...insgesamt peinlich und erheiternd, vor allem die um ein Feuer tanzenden und mit Teufelsmasken ausgestatteten “Schauspieler“ (in Ermangelung eines besseren Ausdruckes) haben es mir angetan!
Die neuen Tracks fügen sich nahtlos in das Gesamtbild BELPHEGORs’ ein, wie gewohnt schneller Black/Death Metal überdurchschnittlicher Qualität mit satanischen Lyrics, wie man es von den Österreichern erwartet.
Alles in allem kein schlechtes Album, die Videoclips und Aussagen, wie “Schnaps und Nutten!” zwischen den Songs hätte man sich aber getrost sparen können, rutschen diese doch zu sehr in den Death Metal Bereich ab, ansonsten für BELPHEGOR fans empfehlenswert!



 
Tracklist: Lineup:
1. March of the dead
2. Purity through fire
3. Necrodaemon terrorsathan
4. The last supper
5. No resurrection
6. Swarm of rats
7. Diabolical obssession
8. Blackest ecstasy
9. Requiem of hell
10. Der Untergang part II
11. Graves of sorrow
12. Hellbound
13. Vomit upon the cross (CDrom videoclip)
14. Purity through fire (CDrom videoclip)

 

 
7.5 Punkte von Björn Springorum (am 03.04.2002)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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[ Seit dem 22.11.03 wurde der Artikel 6891 mal gelesen ]
 
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