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Eigenproduktion Disharmony (Griechenland) "Soundtrack to Paranoid Minds" CD

Disharmony - Soundtrack to Paranoid Minds CD  


Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 34
Musikstil: Grind   (263 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Death/Blues/Grind
Homepage: http://www.disharmony.xcom.pl


Weitere Infos zu Disharmony:
REVIEWS:
Disharmony Soundtrack To Paranoid Minds
Mehr über Disharmony in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Bei diesem Review kann ich gleich mit einem Schlußwort anfangen, so kann von vorn herein die Richtung geklärt werden, die von den Polen fabriziert wird.
Also FAZIT: Titel und Bandname sind 100 % Programm!!! Technisch melodischer Death gemischt mit Jazz (!), Blues (!) und vielen Grind- und Hardcore Attacken!!! Eine Fusion der Stilrichtungen, die sich nicht nur auf Metal begrenzen, werden hier in ein Werk verschmolzen, für das man schon länger braucht, um es zu verstehen, daran Gefallen zu finden und sich allgemein dran zu gewöhnen.
Bereits nach den ersten Songs ist es deutlich herauszuhören, dass die Jungs aus den verschiedensten Bereichen der „Musikwelt“ kommen. Was sich durch die Tatsache bestätigt, dass sie an weiteren Projekten (nicht nur Metal) beteiligt sind oder zumindest waren. Jeder von ihnen beeinflusst Disharmony auf seine eigene Art und Weise durch seinen persönlichen Stil und Geschmack. Nicht nur instrumental beweisen sie wie gut technischer Metal gespielt werden kann auch die Stimme, die growls als auch clean professionell rüberkommt, sorgt für Abwechslung und bestätigt ebenfalls das breit angelegte Spektrum der Band. Sie beherrschen ihre Instrumente auf eine besonders gute und abwechslungsreiche Art und lassen den Zuhörer durch die bluesigen und jazzigen Ausflüge in Verbindung mit den härteren Gangarten in eine andere Welt versinken, die jedoch nach einiger Zeit sehr für Verwirrung bei manchen sorgen könnte. Es sind die Momente, bei denen man denkt: „Yo, das ist ja ein geiler Part, aber hey? Was soll das den jetzt?“. Auf die Dauer wirkt die Scheibe auf mich jedoch „zu“ verspielt, da man sich irgendwann auf die einzelnen Songs nicht mehr konzentrieren kann. Die eingestreuten Blues- und Jazz-Parts kommen so überraschend daher, dass sie schon mehr verwirren als gut tun.
Doch an Flexibilität und Experimentfreudigkeit fehlt es Disharmony nicht.
Anspieltipps: „Rise“, „Excitatio“ und vor allem „Hollow Minds“ (auch zum download bereit gestellt!) verraten auf den ersten Blick die hier erwähnten Richtungen und Einflüsse.
Experimentell melodischer und technisch verwirrender Death/Blues/Grind Metal, der mit Sicherheit Fans von z.B. Exit 13, Morbid Angel oder Six Feet Under ansprechen würde, wenn diese auf jeden Fall noch ein Ohr für Experimente und andere Stilrichtungen offen haben.
Es scheint sich hier eine spielerisch vielversprechende Band zu entwickeln, die nicht zuzuordnen ist und sich nicht sagen lässt, was sie machen sollte und auf keine der Wellen aufspringen will.

 
6.5 Punkte von Arturek (am 29.05.2002)
 
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