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Eigenproduktion Preludium (Polen) "Infernal Force" CD

Preludium - Infernal Force CD  


Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 15:37
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Death Black Metal
Homepage: http://www.preludiumdeathmetal.republika.pl


Weitere Infos zu Preludium:
REVIEWS:
Preludium Infernal Force
Mehr über Preludium in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Da die Polen von Preludium in Deutschland, aber auch Polen noch eher unbekannt sind, möchte ich sie kurz anhand einer kurzen Biographie vorstellen. Die Band wurde offiziell im März 1999 gegründet und zwar von John und Peter. Zuerst frönten sie dem rauen und ursprünglichen Black Metal, was noch auf ihrer Demo „00“ zu hören ist. Einige Monate später, kamen noch zwei Musiker dazu, mit denen sie versuchten Preludium aufleben zu lassen. Doch leider blieb die Formation nicht in der Art erhalten und einige Line Up-, aber auch Musikstilwechsel sorgten für die jetzige Band. Heute spielen sie - nach eigener Aussage - Death Black Metal. Zufälligerweise habe ich sogar die Promo CD, auf der sie auch diesen Stil spielen sollen. Ich denke, dass die Bezeichnung passend ist, da Elemente beider Stile in die Musik Preludiums einfließen. Allerdings überwiegt der Death Metal meiner Meinung nach, denn die normalerweise düstere Atmosphäre in ihrer Musik fehlt, auch wenn ganz zu Anfang der CD diese für ca. 20 Sekunden herrscht. Das ist deswegen so, weil sie dunkle Klänge walten lassen. Nach diesen 20 Sekunden geht es allerdings in die extremen Gefilde über. Die Gitarren legen ein gutes Riff nach dem anderen auf den Tisch. Die Drums sind ebenfalls sehr gut gespielt, auch wenn sie manchmal nicht so ganz im Einklang mit den Gitarren stehen, das bedeutet, dass sie zum Teil sehr chaotisch wirken. Dazu kommt noch, dass die Blastpart Teile etwas unbeständig wirken, da der volle Speed nicht erreicht wird und die Snare etwas zu stark in Erscheinung tritt. Die Stimme des Sängers, kann absolut nicht als Death Metal Stimme gewertet werden, da sie sich rau und Black beeinflusst in die Ohren des Hörers drängt. Zusätzlich wirken die Vokills etwas bearbeitet. Ich vermute, dass der Computer ein kleines bisschen (aber wirklich nur ein kleines bisschen) Arbeit verrichten musste. Die Songstrukturen sind von Song eins, bis Song vier auf die gleiche Art aufgebaut außer, dass nur beim ersten Stück namens „Apocaliptic Descendant“ ein 20 Sekunden- Intro auftaucht. Song zwei („Infernal Force“), drei („Symbol“) und Song Nummer vier („A Spirited Land Of Thorns“) knüpfen somit nahtlos am ersten Song an. Die Stücke bilden eine gute 4 Song CD, die fast nichts zu wünschen übrig lässt. Doch noch wirkt die Band etwas unprofessionell und des weiteren kann ruhig noch etwas an den Songs gepfeilt werden. Das schwarz-weiß Cover führt auch etwas in die Irre, da der Death Metal - wie schon zuvor erwähnt - deutlich überwiegt und es eigentlich typisch für Black Metal ist.
Fazit:
Für insgesamt 6 Punkte reicht es vollkommen aus, da man deutlich zu spüren bekommt, was Preludium wollen, nämlich uns eine Hammerscheibe an den Kopf werfen.

Hinweis: Auf der Seite Preludiums, kann man probereinhören!
 
6.0 Punkte von ploetzinho_XYZ (am 18.07.2002)
 
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