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 Olemus (Österreich) "EgOd" CD

Olemus - EgOd CD  


Label: CCP Records  (40 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 41:57
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Gothic Metal
Homepage: http://www.olemus.com
Weitere Links: http://www.ccprecords.com/


Weitere Infos zu Olemus:
REVIEWS:
Olemus Egod
INTERVIEWS:
Olemus - Lasset Uns Stinken!
Mehr über Olemus in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Jeder sollte sein eigener Gott sein, meinen jedenfalls die Österreicher Olemus. Und zumindest die Instrumentalisten dieser zugleich düsteren und aggressiven Band haben gute Aussichten, ein solch hochgestecktes Ziel zu erreichen. Es ist schon ein ziemlicher Hammer, was die Combo auf ihrem zweiten Album spieltechnisch und vor allen Dingen kompositorisch zeigt. Leider kann ich mich mit der Stimme von Sänger Roland nicht so ganz anfreunden. Olemus spielen extrem abwechslungsreiche Musik irgendwo zwischen Wave, Gothic, Metal und modernem Zeugs, setzen dabei in erster Linie auf die harten Klänge und schaffen es tatsächlich, ihre Musik wie aus einem Guss klingen zu lassen. Lobenswert ist die Ambition des Vocalisten, diese enorme Vielfalt mit seiner Stimme zu bereichern. Und immer dann, wenn er tief und melodisch singt, ist Roland zumindest nicht schlechter als der Großteil seiner Kollegen aus der Schwarzrock-Szene. Sobald er seine Stimme anraut, bemerkt man jedoch die fehlende Ausdruckskraft. Auch am Volumen müsste er noch arbeiten, was sich spätestens bei den misslungenen Death Metal Growls zeigt. Konzentrieren wir uns also lieber auf die positiven Seiten des Silberlings, denn da gibt es wirklich noch genug zu schreiben. Besonders fallen die durchdachten Keyboards und Samples auf, die die wohlkomponierten und filigran gespielten Gitarren jederzeit perfekt ergänzen. Hier treffen moderne Metalbrettriffs auf wavelastige Elektrosounds, und das ganze funktioniert. So etwas hätte ich vor "EgOd" nicht für möglich gehalten. Überhaupt beeindruckt die gesamte Seitenfraktion. Die Dünnbrettbohrer zeigen viel Dynamik und Einfallsreichtum in ihrem Spiel, der Bass grooved ordentlich und in einem gefälligen Sound durch das gesamte Album.

Textlich beschäftigt sich die Truppe laut Infoblatt mit persönlichen Themen. Das sind in diesem Fall Hingebung, Verfall, Liebe und Selbstfindung. Ein Blick in das ordentlich aufgemachte Booklet zeigt wenig Originelles ("take my dreams and help me stand, take my life and make it end"), doch bei welcher jungen Band in schwarzen Klamotten gibt es das schon? Geht auf jeden Fall in Ordnung.

Bleibt noch zu erwähnen, dass sich ab und an auch einmal eine Sängerin an das Mikro verirrt, zum Beispiel bei dem entspannt abrockenden "Cursing the light". Sie hört auf den Namen Anela und macht ihre Sache zum Glück jenseits der hohen Sopranlagen gut, wird aber auch nicht als neue Lee Aaron gefeiert werden.

Als Anspieltips würde ich das Düsteropus "Where we are one" und den abwechslungsreichen Opener "Insane within" empfehlen. Interessenten sollten aber auf jeden Fall in einen von Rolands Rumschreisongs wie "EgoGod" oder "Tantalized" reinhören, bevor sie sich für einen Kauf entscheiden. Olemus haben es aber auf jeden Fall geschafft, frischen Wind in die dunkle Szene zu bringen. Da gehen doch beide Daumen hoch, oder was?

 
8.0 Punkte von Christian (am 04.09.2002)
 
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