METALGLORY Archiv

zur neuen METALGLORY Webseite
 
Reviews () alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 Berserk (Spanien) "From The Celtiberian Woods" CD-R

Berserk - From The Celtiberian Woods CD-R  


Label: Oaken Shield Records  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2001   (158 verwandte Reviews)
Spieldauer: 42:00
Musikstil: Pagan/Viking Metal   (276 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: BLACK METAL
Homepage: http://berserkers.cjb.net


Weitere Infos zu Berserk:
REVIEWS:
Berserk Rites Of Supremacy
Berserk From The Celtiberian Woods
Mehr über Berserk in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Spanien ist auf der Black Metal Landkarte noch ein relativ dünn besiedeltes Land, haben es doch bisher sehr wenige dem Schwarzmetall verschriebene Bands aus ebendiesem Land zu internationaler Anerkennung gebracht. Vielleicht ändert sich dieser Umstand bald denn mit BERSERK schickt sich eine Formation an, der spanischen Black Metal Szene etwas mehr Leben einzuhauchen, haben sie doch mit ihrem aktuellen Werk „...From the celtiberian woods“ ein solides Album hervorgebracht, welches sich wahrlich nicht hinter der internationalen Black Metal Szene zu verstecken braucht.
Laut Bandinfo wird hier „Pagan Black Metal“ gespielt und das kann man eigentlich fast so stehen lassen, wären da nicht einige Kleinigkeiten:
Zum Einen übertüncht der Tastenmann die Musik teilweise mit regelrechten Keyboardteppichen, welche als recht belangloses Geklimper bezeichnet werden können und besser zu Cradle of Filth oder stilverwandten Bands gepasst hätten und zum Anderen ist der Gesang die meiste Zeit über eher kehlig tief und an den Death Metal angelehnt, (vor allem die Schweden von AMON AMARTH kommen mir da in den Sinn!) anstatt stilgerecht krächzig und hoch zu sein.
Das sei für den Anfang allerdings Kritik genug, wissen BERSERK doch desöfteren sehr zu gefallen.
Alles beginnt mit dem Intro „Through the fog“, bei welchem die bombastischen Keyboards allerdings sehr gut ins Klangbild passen und eine verdammt mystische Atmosphäre schaffen, welche schon fast Soundtrack-Dimensionen annimmt!
Nach diesem sehr gelungenen Einstand folgen drei solide Stücke, welche immer dann zu glänzen wissen, wenn die Musik in die Pagan Metal Richtung geht. In „Forgotten Kingdoms“ beispielsweise klingt das Riff nach dem ersten Break wie ein EINHERJER-Riff aus deren Glanzzeiten, einfach perfekt!
„The great celtiberia“ wird von gezupften Gitarren eingeleitet, bevor es wieder lebhafter zur Sache geht und wieder sind es die schmalzigen Keys, welche die Sache ein wenig schal wirken lassen, hier wäre weniger mehr gewesen!
Das Glanzstück des Albums ist jedoch definitiv das knapp dreiminütige Instrumental „Votive gift in the sacred forest“, welches die folkige Seite BERSERKs zum Vorschein kommen lässt.
Mittels Trommeln, Synths, Regengeräuschen und anmutig gezupften Gitarren wird hier eine wunderschöne Weise vorgetragen, welche nah an den älteren Intros und Zwischenspielen GRAVELANDs angelehnt ist und mir nicht nur deshalb ausgesprochen gut gefällt. Später einsetzende Chöre setzen dem Ganzen die Krone auf und lassen dieses Stück zum Highlight des Albums werden!
Im sechsten Stück wird der Gesang erstmals etwas höher und kratziger als zu Beginn der Platte, was die ganze Sache gleich etwas aggressiver erscheinen lässt.
Mit dem Ourto „Imboic“ wird es dann wieder sehr ruhig und die Vergleiche zu GRAVELAND werden wieder laut, diesmal jedoch nicht so offensichtlich wie in oben erwähntem Instrumental.
Unterm Strich bleiben (neben dem sehr guten Intro und Outro, sowie dem superben „Votive gift in the sacred forest“) 5 solide Black/Pagan Metal Songs, welche sehr oft mehr als nur zu gefallen wissen, (besonders durch die sehr gute Gitarrenarbeit und das abwechslungsreiche Drumming!) aber mindestens genauso oft durch übertünchende Keyboards einen unnötigen kitschigen Anstrich verliehen bekommen, welcher recht schnell nervig wird. Was natürlich nicht heißen soll, daß ich von Grund auf gegen Keyboards bin, sie sollten eben nur spärlich eingesetzt werden um die Musik zu akzentuieren und keinesfalls melodiegebend sein!
Meiner Meinung gehören BERSERK klipp und klar nicht ins „Melodic Black Metal Lager“, in welchem sich Cradle und Konsorten tummeln, sondern ins Pagan/Black Metal Lager, wo man zwischen Bands wie GRAVELAND, NACHTFALKE und EINHERJER sehr gut aufgehoben ist und wenn die Band beim nächsten Mal den Keyboardanteil zurückschraubt, (einige Keyboardstelle erachte nämlich auch ich als gelungen!) könnte sie bald spanisches Aushängeschild in Sachen Pagan/Black Metal werden!
Ein recht guter Sound sorget auch hier für die nötige Qualität, um das Album fast auf die 7 Punkte-Marke zu hieven und bei dieser Punktegebung verbleibe ich auch für dieses Mal doch wer weiß, was noch kommen mag...


 
6.5 Punkte von Björn Springorum (am 15.09.2002)
 
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:


musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
X   Aktuelle Top6
1. Keep Of Kalessin "Kolossus"
2. Dornenreich "In Luft geritzt"
3. Moonsorrow "Tulimyrsky"
4. Alghazanth "Wreath Of Thevetat"
5. Coldworld "Melancholie2"
6. Häive "Mieli Maasa"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Dornenreich "Her von welken Nächten"
2. Burzum "Hvis Lyset Tar Oss"
3. Summoning "Dol Guldur"
4. Ulver "Bergtatt"
5. In Flames "Reroute To Remain"
6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 22.11.03 wurde der Artikel 5405 mal gelesen ]
 
Die neuesten Reviews:
Neue Webseite endlich online
Turbobier Das neue Festament
Foreign Diplomats Princess Flash
Deaf Havana All These Countless Nights
Chrome Molly Hoodoo Voodoo
Sunterra Reborn -EP
Dethrashion Assault Bombardment
Tschaika 21/16 Tante Crystal uff Crack am Reck
The Shiver The Darkest Hour
Yiek The Drive
Die neuesten Interviews:
J.B.O. - 03.01.2017
Running Wild - 05.10.2016
Lacrimas Profundere - 01.10.2016
Vicious Rumors - 08.07.2016
My Jerusalem - 28.06.2016
Die neuesten Artikel:
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
PURE STEEL RECORDS und KARTHAGO RECORDS haben fusioniert! - 03.01.2011
Metalforum Osthessen e.V. sucht Bands für Konzerte - 26.10.2010
Verlosung - 26.10.2010
KONZERTERLEBNISSE - 12.08.2010
Peter Steele - ein Rückblick auf sein musikalisches Vermächtnis - 21.04.2010
Die neuesten Live-Berichte:
Caliban, Suicide Silence, Any Given Day, To the Rats and Wolves - 22.12.2016
LIEDFETT, kAPEllE PEtra, elfmorgen - 2016 - 20.12.2016
Ruhrpott Metal Meeting 2016 - 15.12.2016
Die neuesten Live-Vorberichte:
Vorbericht: Svbway to Sally - Ekustik-Projekt NEON 2017 - 11.01.2017
Vorbericht: Night Of The Progfestival 2017 - 09.01.2017
Vorbericht: FAUN – MIDGART - Tour 2017 - 09.01.2017
Die neuesten Galerien:
Open Air Festival M´era Luna vom 10. bis 11.08.2013 in Hildesheim - 14.08.2013
With Full Force 2013 - 28.07.2013
Darkmoon-Festival 2013 - 24.07.2013
Die neuesten Links:
Second Roses Online Shop Frankfurt
Morgzine - An Independent Brutal Death/grind Fanzi
Deadwebzine - Extreme Metal Guide And Metal Web Pr
All Metal Lyrics
All Metal Videos

© 2018 Metalglory.de - Alle Rechte vorbehalten   |   Datenschutz   |   Kontakt   |   Impressum