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 Aegir (Deutschland) "Demo 2002" CD

Aegir - Demo 2002 CD  


Label: Ostfront Productions  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 20:00
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: BLACK METAL
Homepage: http://ostfront666.de.vu


Weitere Infos zu Aegir:
REVIEWS:
Aegir Demo 2002
Mehr über Aegir in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

AEGIR - In nordischer Mythologie der Meerriese, besonders des ruhigen Meeres. Er gehört den Jötunn an. Sein Beiname ist „Herr des Meeres” und „der Grauenhafte”. Aegir ist Sohn des Miskorblindi. Dieser trotz des Beinamens den asischen Göttern freundlich gesinnte Riese ist der Gatte der Meeresgöttin Ran. Mit ihr ist er Vater der neun Aegirstöchter.
Soweit also die Definition des Bandnamens, kommen wir nun zur Musik, welche laut Vertrieb und bandeigener Homepage Vergleiche zu BURZUM (besonders in der „Filosofem“-Phase) laut werden lassen soll.
Dass uns dies jedoch von sehr vielen Labels und Bands versprochen wird und selten gehalten wird, ist wohl kein Geheimnis und wie schon in vielen Fällen zuvor wird auch hier das Versprochene nicht gehalten!
Zwar spielt Morthagor (einziges Mitglied bei AEGIR) definitiv langsamen, frostigen Black Metal, welcher an vielen Stellen auch durchaus zu gefallen weiß, doch immer dann, wenn ein Hauch von kalter Atmosphäre (in Form von spärlichen Keyboardtupfern oder einigen sehr gelungenen monotonen Gitarrenriffs) aufkommt, macht das schreckliche Organ jegliche Stimmung zunichte und fordert regelrecht dazu auf, das Tapedeck abzustellen!
Verzerrt ohne Ende und bar jeglichen Gefühls hört sich der Gesang einfach nur schlecht an, was die Nerven des Hörers aufs Stärkste strapaziert!
Warum nimmt man denn kein Instrumentaldemo auf, wenn man mit dem Singen einfach noch nicht so weit ist? NARGAROTH und BURZUM haben damals auch so angefangen und gerade wenn BURZUM ein Einfluss für AEGIR sein soll, würde doch auch nichts dagegen sprechen, den gleichen Weg zu wählen, zumal es den Gesamteindruck dieses Werkes doch erheblich verbessern würde!
An manchen Stellen wechselt das Organ von dem dumpfen Gekeuche und nasale und klar gesungene Passagen, was die Sache auch nicht aufregender gestaltet, hier wollte man offenbar „En ring til aa herske“ (von BURZUMs „Det som engang var“) nacheifern, was ich nicht unbedingt als gelungen erachte!
Doch genug der Kritik, glücklicherweise besteht das vorliegende „Demo 2002“ ja nicht nur aus Gesang und auch wenn dieser auf diesem Demo misslungen ist, kann man AEGIR attestieren, daß die Band noch am Anfang steht und noch genügend Zeit hat, dieses Manko auszubessern!
Nun aber zurück zur Musik.
Gerade die Stellen, bei welchen vereinzelt Keyboards verwendet werden, wissen zu gefallen und auch die Gitarren kommen auf ihre kratzige Art und Weise gut rüber, nur bei den Drums hätte ich mir etwas mehr Druck gewünscht! Ärgerlicherweise ist gerade die Stimme viel zu weit in der Vordergrund gemischt, was sehr viel Geduld erfordert, sich auf die Musik zu konzentrieren, welche wirklich nicht schlecht ist aber desöfteren ein paar zündende Ideen nötig hätte, denn auch wenn Monotonie hier als Mittel zum Zweck eingesetzt wird, kann man keine genialen Riffs Marke „Dunkelheit“ vorweisen, was das ständige Widerholen eines Riffes rechtfertigen würde.
Die Aufmachung des Tapes erachte ich als gelungen. Schwarz-weißer Druck, Kittelsen Bild auf dem Cover und im Booklet, abgedruckte Liedtexte – hier geht man vorbildlich zu Werke.
Lyrisch vollbringt Morthagor zwar keine Meisterleistung, schlägt sich aber dennoch recht anständig und mit einer anständigen Stimme könnten diese Texte auch durchaus Atmosphäre entfalten!
Alles in Allem bietet AEGIR auf diesem Tape jedoch definitiv zu wenig, um auch nur in Sichtweite mit der absoluten Genrereferenz „Filosofem“ zu kommen. Dennoch kann man Morthagor bestätigen, frostigen und monotonen Black Metal zu spielen, welcher von musikalischer Seite aus zwar überdurchschnittlich ist aber durch das Verwenden dieser Stimme leider einige Minuspunkte erhält.
Dennoch drücke ich hier ein Auge zu und hoffe inständigst, daß wir es beim nächsten Mal mit einem Instrumentaldemo oder stark verbesserten Gesang zu tun haben!
Bestellen könnt ihr das Teil bei www.ostfront666.de.vu , limitiert ist es auf 100 Stück.


 
5.5 Punkte von Björn Springorum (am 17.10.2002)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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