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 Arija (Russland) "Chimera" CD

Arija - Chimera CD  


Label: Classic Company  (2 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2001   (158 verwandte Reviews)
Spieldauer: 57:20
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Metal
Homepage: http://www.aria.ru
Weitere Links: www.arija.de


Weitere Infos zu Arija:
REVIEWS:
Arija Bespetschnyi Angel
Arija Krestschenije Ognjom
Arija Chimera
INTERVIEWS:
Arija - Die Metal Legende Russlands
Mehr über Arija in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Drei lange Jahre ist es her, daß Arija mit „Generator of Evil“ ihr letztes regulären Werk veröffentlichten. Zwischendurch gab es mal eine Best-of und eine Single. Seit 16 Jahren existieren Arija nun schon, haben alle Höhen und Tiefen eines Musikerlebens mitgemacht und als Überlebenskünstler auch die schwierigen politischen und wirtschaftlichen Zeiten des Sowjetumbruchs überstanden. Als „Iron Maiden Russlands“ haben sich die fünf wackeren Russen um den unverkennbaren, charismatischen Sänger Valerij Kipelov stückweise auch im Westen einen immer größeren Fankreis erspielt. Doch Arija sind nicht Iron Maiden. Während die Insulaner an Altersschwäche kränkeln und es nicht schaffen auch nur in Ansätzen die alte Klasse zu erreichen, kommen Arija immer wieder mit zeitlos guten Alben. Der Arija-Sound ist vor allem durch die durchweg in Russisch gehaltenen Texte und die Gesangsleistung unverkennbar. Doch ist die Band nie auf der Stelle stehengeblieben und sich in einem akzeptablen Rahmen weiterentwickelt. Qualitativ haben die Moskauer ihre Vorbilder von Maiden schon längst kaltgestellt. Wer von Maiden’s letzten Veröffentlichungen enttäuscht war, wird bei Arija in Freudentränen ausbrechen.
Anno 2001 haben Arija das Tempo weiter gedrosselt und sind mit jetzt drei Balladen auf der CD merklich ruhiger geworden. Ein schwindelerregendes Tempo wie bei den Klassikern „Na sluschbe sily zla“ oder „Tscho wy sdlelali s waschey mjetschtoi ?“ dürfte damit entgültig der Vergangenheit angehören. Die notwendige Härte hat unter dem Geschwindigkeitsverlust nicht gelitten. Die Stücke sind im gleichen Zug meines Erachtens allerdings etwas schwerer zugänglich geworden. Die Arija-Scheibe bei der ich mehr als zwei Umdrehungen gebraucht habe, um begeistert zu sein. Nur „Woron“ ist ein für Arija’s Verhältnisse ein Totalaussetzer. Da stelle ich ernsthaft die Frage, ob hier nicht Reste verwertet wurden. Über die drei Balladen werden wahrscheinlich auch viele meckern. Klar, ist recht viel. Aber wenn alle langsamen Stücke dermaßen gefühlvoll und mit so viel Herz gespielt werden, dann können die russischen Metal-Helden auch eine reine Balladen-CD auf den Markt bringen. Überhaupt sind alle Stücke mit so viel Leben und Begeisterung gefüllt, daß ich letztendlich nicht daran vorbei komme mit 9 Punkten wieder ganz hoch zu bewerten. Mag sein, daß mir die notwendige Objektivität als bedingungsloser Fan fehlt. „Chimera“ stellt sicherlich eines der schwächeren Werke Arijas dar, aber die Russen spielen selbst in schlechter Form die meisten Kapellen gnadenlos an die Wand. Wer braucht da noch Iron Maiden ?

www.aria.ru (solltet Ihr Microdoof’s Explorer nutzen)
www.aria.de

Dort könnt Ihr Euch auch die Tracklist in English, sowie die Texte und eine weitere Menge interessanter Infos beschaffen. Es gibt en masse mp3s (zwar bescheidene Soundqualität und nur angespielt, aber genug um begeistert zu sein)



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Tracklist: Lineup:
1. Химера
2. Небо Тебя Найдет
3. Я Не Сошел С Ума
4. Вампир
5. Горящая Стрела
6. Штиль
7. Путь в никуда
8. Ворон
9. Осколок Льда
10. Тебе Дадут Знак
 
Gesang: Valery Kipelov
Gitarre: Vladimir Holstinin
Gitarre: Sergey Terentyev
Bass: Vitaly Dubinin
Schlagzeug: Alexander Manyakin

 
9.0 Punkte von nameless (am 26.07.2001)
 
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