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 Warning Sf (USA) "Aftermath" CD

Warning Sf - Aftermath - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 


Label: Mausoleum Records  (100 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 35:47
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Power Metal
Homepage: http://www.warningsf.com
Weitere Links: http://www.mausoleum-records.com


Weitere Infos zu Warning Sf:
REVIEWS:
Warning Sf Aftermath
Mehr über Warning Sf in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Jau! Bock auf ein paar hammergeile Schwermetallgeschosse? Heiß auf lupenreine Metalgranaten mit aggressivem Gesang mit viel Melodie in der Stimme? Dir ging Mustaines Gejohle schon immer auf den Sack und Megadeth sind Dir eigentlich sowieso zu weich, aber Pantera irgendwie nicht melodisch genug? Dann nicht weiterlesen, aus dem Furzkissen hochreißen und „Aftermath“ kaufen. Da gibt es Vollbedienung. Wie? Immer noch da? Das kann natürlich nur bedeuten, dass Du nach historischen Fakten lechzt. Here they come:
Was es da zu berichten gibt, ist nahezu unglaublich. Beinahe zwanzig Jahre soll es her sein, da lärmte eine Metal Band namens Warning durch die Bay Area. Vor drei Jahren dachte sich Gitarrist Jon Torres, man könnte das alte Zeugs ja mal wieder hervor kramen . So griff er sich seinen altgedienten Bassisten Brian Poole und suchte drei weitere Musiker zusammen, u.a. Aaron Jellum, mit dem er schon bei Laaz Rockit zusammen spielte. Sieben Tracks von damals wurden neu eingespielt und abgemischt. Kalter Kaffee? Mitnichten. Klar klingen die Songs wie klassische Metalstücke. Ich hätte jedoch nie gedacht, dass diese Oberkeulen in den Jahren 1979 bis 1985 komponiert wurden. Was da seit drei Tagen immer wieder aus meinen Boxen dröhnt, klingt fett, unglaublich fett und kann mit jeder aktuell geschriebenen Scheibe mithalten.
Sehr doomig geht es los, doch „Intro“ ist eben nur die Einleitung. Sogleich schlägt dem Hörer ein aggressives Offbeat Riff in die Fresse, präzise unterstützt von einem tighten Drumming. Besonders gefallen mir die Gesangslinien der Band, die auf den ersten Eindruck gar nicht so recht zum Rest des Songs passen wollen, sich jedoch recht bald als absolut stimmig und äußerst interessant entpuppen. Der Titelsong, der dem Opener „Road Death“ folgt, steht beinahe in der Tradition der metallischen Kompositionen von Bands wie Faith No More oder Mordred, bis er in einen typischen Megadeth Part mündet. Die Parallelen zum Gesang von Dave Mustaine wurden ja schon erwähnt, ich möchte aber ganz klar herausstellen, dass der auf „Aftermath“ wirkende Torre Carstensen einen viel größeren Tonumfang hat und sehr viel mehr Ausdrucksstärke und Variabilität zeigt als der Megadeth Frontmann. Bei „Sounds of Armageddon“ erinnert er mich fast schon an Mike Howe, der zur besten Zeit von Metal Church dort das Mikro schwang. Dafür sind die Riffs von Warning SF nicht ganz so ausgeklügelt. „Happy Doomsday“ beispielsweise kann mit Überhammern wie „Tornado of Souls“ oder „Mary Jane“ nicht ganz mithalten. Knallen tut er trotzdem. Und „The Moon“ gibt noch mal richtig auf die Fresse.
Komplettiert werden die sieben neu eingespielten Tracks durch drei Originalaufnahmen aus den Anfangstagen der Band, die allenfalls für Nostalgiker oder wegen des „Now and then“-Effekts interessant sind. Hier wird typischer US Metal der frühen Achtziger Jahre geboten, der allerdings schon aufgrund des recht schwachen Gesangs von Rob „The Hammer“ Halverson mit den damaligen Szenegrößen nicht mithalten kann.
Da das Album mit kaum mehr als 35 Minuten in seiner Gesamtspielzeit sowieso eher kurz ist, kann man hier nicht gerade von „Value for Money“ sprechen. Trotzdem, die Musik ist allererste Sahne.

 
Tracklist: Lineup:
1. Intro
2. Road death
3. Aftermath
4. Thunderhead
5. Sounds of armageddon
6. Happy dooms day
7. The noose
8. Fall upon your knees (Original demo-version, 1985)
9. Not a chance in hell (Original demo-version, 1985)
10. Metal maniac (Original demo-version, 1985)

 
Guitar: Jon Torres
Bass, Keyboard: Brian Poole
Vocals: Torre Carstensen
Guitar: Aaron Jellum
Drums: Will Carroll

 
8.0 Punkte von Christian (am 28.10.2002)
 
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[ Seit dem 22.11.03 wurde der Artikel 7259 mal gelesen ]
 
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