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Classics Killer (Belgien) "Ready For Hell / Wall Of Sound" CD

Killer - Ready For Hell / Wall Of Sound CD  


Label: Mausoleum Records  (100 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1979   (1 verwandte Reviews)
Spieldauer: 77:02
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: NWOBHM
Homepage: http://
Weitere Links: http://www.mausoleum-records.com


Weitere Infos zu Killer:
REVIEWS:
Killer Immortal
Killer Broken Silence
Killer Fatal Attraction + Bonus
Killer Shock Waves + Bonus Tracks
Killer Ready For Hell / Wall Of Sound
INTERVIEWS:
Killer - True To The Bone!
Mehr über Killer in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Wenn eine Bandgeschichte sehr eng mit der eines Labels verknüpft ist, dann im Falle von KILLER und Mausoleum Records. Aber der Reihe nach. Ende der 70er Jahre zunächst als MOTHER OF TRACK gegründet, fand man sich 1982 als KILLER bei dem belgischen Label MAUSOLEUM des Selfmademans Alfie Falckenbach ein und brachte dortselbst das schon 1979 bei WEA aufgenommene Album "Ready For Hell" und das 1981 ursprünglich bei Lark Records erschienene "Wall Of Sound" 1983 nochmals heraus. Es waren die ersten beiden Mausoleum-Veröffentlichungen.
KILLER stehen für eingängigen NWOBHM, welche in etwa in der Schnittmenge von SAXON, IRON MAIDEN und DEF LEPPARD liegt. Zudem wird der Band nachgesagt schon weit vor METALLICA Speed Metal gespielt zu haben. Naja, wir wollen die Kirche mal im Dorf lassen.
KILLERs Stern begann zu sinken, als 1986/87 Mausoleum Records zwischenzeitlich Konkurs anmelden mußten. Die Burschen sind laut Presseinformation alle heute noch in verschiedenen Bands aktiv und so wäre es doch an der Zeit für eine Reunion, oder ?
Aber nun zur Musik: Rauh und stampfend wird mit dem Titeltrack der ersten LP gleich die Marschroute festgelegt. 'Killer': treibender Rhythmus, saftige Leadgitarre und einprägsamer Refrain. Schön. 'Secret Love' enthält eines dieser endlosen Gitarrensoli, wie sie heute gar nicht mehr gespielt werden. 'I Know' ist ein Gassenhauer, der sich gewaschen hat (Gitarre erinnert am Schluß sehr an VAN HALEN ...), während 'Rock And Roll Fan' - Überraschung - zunächst mit einem Punk-Riff daherkommt, um sich dann doch noch in ein waschechtes Rock'n'Roll-Stück zu verwandeln. Die Vocals und das Riff von 'Backshooter' erinnern ein wenig an die frühen MOTÖRHEAD. Und so geht es weiter ... Dies darf jedoch jetzt nicht so verstanden werden, daß KILLER ungeniert bei den genannten Bands geklaut haben. Im Gegenteil - sie schaffen es aus all den doch recht unterschiedlichen Zutaten einen individuellen Cocktail zu mixen - KILLER eben.
'It's Too Late' ist vergleichsweise langsam und sehr baßbetont. Das Stück nervt wegen des Refrains etwas. Das Stück 'Dressed To Kill' beschließt dann das erste Album. Sehr nett.
Das Titelstück von "Wall Of Sound" kann sofort überzeugen (MOTORHEAD-Riff !), wohingegen 'Battle Scars' mich nicht so sehr vom Hocker gerissen hat. Insgesamt enthält LP zwei aber auch acht feine NWOBHM-Tracks, von denen ich noch folgende hervorheben möchte: 'Blinded' (herrlicher Stampfer, eigenartig verzerrte Gitarre), 'Bodies And Bones' (Das Riff erinnert tatsächlich ein wenig an alte METALLICA !),das bangtaugliche und sehr erfrischende 'Hellbreaker' sowie das an frühe TANKARD (!) erinnernde 'Kleptomania'. Die CD wird abgerundet von dem Track 'Walls Of Hell', welcher den mehr oder weniger geglückten Versuch einer Symbiose zwischen den beiden Alben darstellt.
Dieser Silberling, welche die ersten beiden Alben von KILLER enthält und damit der erste von insgesamt drei ist (hier demnächst mehr ...), ist ebenfalls im Rahmen der 20-Jahres-Jubiläums-Edition von Mausoleum neu aufgelegt worden. Von dieser Edition war ja schon öfters die Rede und auch in diesem Falle muß ich wieder - und nicht nur für die historisch interessierten Metal-Fans - eine unbedingte Kaufempfehlung aussprechen. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt bei jeweils zwei kompletten Alben und durchwegs über 70 Minuten Spielzeit auf einer CD sowieso.
KILLERs Musik ist einfach, dabei aber zeitlos und fesselnd.
Der Sound ist historisch - ordentlich aber nicht weltbewegend, wobei die zweite LP insgesamt druckvoller und transparenter klingt.
So bleiben unter dem Strich 8 ½ Punkte für eine erfreuliche Zeitreise fast ein Vierteljahrhundert zurück.

Tracklist:
Ready For Hell (1979, rereleased 1983):
1. Ready For Hell
2. Killer
3. Secret Love
4. I Know
5. Rock And Roll Fan
6. Backshooter
7. Laws Are made To Break
8. It's Too Late
9. Dressed To Kill
Wall Of Sound (1981, rereleased 1983):
1. Wall Of Sound
2. Battle Scars
3. Blinded
4. No Future
5. Bodies And Bones
6. Maybe Your Interests Are The Same
7. Hellbreaker
8. Kleptomania
Bonustrack: Walls Of Hell (Medley of 'Ready For Hell' and 'Wall Of Sound' / 1983)

 
8.5 Punkte von WARMASTER (am 13.01.2003)
 
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