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 Tyrant Eyes (Deutschland) "The Darkest Hour" CD

Tyrant Eyes - The Darkest Hour CD  


Label: Scarlet Records  (90 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 54:14
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Power Metal
Homepage: http://www.tyrant-eyes.de/
Weitere Links: http://www.scarletrecords.it/BANDS/BIO/TYRANTBIO.HTML


Weitere Infos zu Tyrant Eyes:
REVIEWS:
Tyrant Eyes The Darkest Hour
Tyrant Eyes The Sound Of Persistence
Mehr über Tyrant Eyes in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Das italienische Label Scarlet Records hat in letzter Zeit durch qualitativ hochwertige Outputs u.a. von Manticora oder auch Thy Majestie von sich reden gemacht. 2003 beginnen die Stiefelländer mit einer Premiere: „The Darkest Hour“ von Tyrant Eyes, bei denen es sich um die erste deutsche Band auf deren Label handelt. Aufmerksame Leser der Printpresse dürften schon über den Namen der Band gestolpert sein, erzielte sie für Ihr Debüt „Book Of Souls” doch ganz ordentliche Rezensionen (Metal Hammer: 5/7, Rock Hard: 7,5/10, Metal Heart: 9/10). Wenig überraschend dagegen ist, dass es sich um eine weitere Power Metal Band handelt. Musikalisch orientiert sich das Quintett allerdings nicht an epischen Keyboardteppichen. Knackiger Power Metal mit tonnenschweren, rasierklingenscharfen Gitarrenriffs lautet die Marschrichtung. Bestes Futter, um die Matte (soweit "noch" vorhanden) mal wieder ordentlich schwingen zu lassen. Vor allem Iced Earth und auch eine winzige Brise Megadeth in ihrer mittleren Schaffensphase schlagen beim Riffing in eine Kerbe. Gleich zu Beginn fallen die Vocals von Alexander Reimund positiv auf: Keine Kopfstimme, kein Knabenchor, sondern rau und leicht thrashig geht der gute Mann zu Werke. Ist dies oftmals ein Zeichen von mangelnder Gesangsfähigkeit, so muss man den Sänger zu Gute halten, dass er sein „Instrument“ beherrscht und die Melodien zu einem Bärenanteil auch singen kann. Die wenigen Momentchen, wo ich mir etwas mehr Nachdruck und einen Tick mehr Spektrum gewünscht hätte, fallen aber nicht unangenehm auf. Einen Lob muss der Band auch für die Integration der Keyboards ausgesprochen werden. Sie fügen sich in das schwere Klanggewebe ein, ohne den Härtegrad zu verwässern. Hier und da mal ein paar Glockenklänge und einige dunkle Melodien von den Tasten und schon ist eine effektive, aber gefällige dunkle Grundstimmung vorhanden. Diese zieht sich wie ein roter Faden durch die 55 Minuten.
Die letzte Hürde, die Songwritingqualitäten, meistern die Fünf - wie unschwer zu erraten - auch ohne nennenswerte Probleme. „Night of the Defender“, oder „The Dawn“ belegen, dass Tyrant Eyes auf einem sehr guten Weg sind und mächtig Potential haben, noch besser zu werden.
Das Rad haben sie natürlich nicht neu erfunden, wummern doch ab und an immer mal wieder bekannte Töne aus den Boxen. Aber – und darauf sollten sie aufbauen – einen frischen Wind haben sie in eine stagnierende Szene gebracht. True Metal-Hardliner werden sich wegen dieser Ausrichtung allerdings schwer tun. Aufgeschlossene Fans von melodisch-harten Klängen sollten die Scheibe aber auf alle Fälle antesten.

Das Album:
(01) Night of the Defender
(02) Delight in Dying
(03) Magic Touch
(04) The Dawn
(05) Out of the Dark
(06) NDE
(07) Command to Destroy
(08) Gladiator
(09) The Last Light

Die Band:
Alexander Reimund - vocals
Marcus Amend - guitars
Michael Apfel - bass
Jürgen Bormuth - keyboards
Sascha Tilger - drums

 
7.0 Punkte von nameless (am 15.01.2003)
 
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