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 The Loveless (Dänemark) "Star Rover" CD

The Loveless - Star Rover CD  


Label: Prophecy Productions  (92 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer:
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: DARK ROCK
Homepage: http://loveless.dk
Weitere Links: http://prophecyproductions.de


Weitere Infos zu The Loveless:
REVIEWS:
The Loveless Star Rover
Mehr über The Loveless in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Was haben melancholischer Folk Noir und schwermütiger, dunkler Rock gemeinsam? Auf den ersten Blick sicher nicht viel, doch wenn man etwas genauer hinschaut erkennt man zumindest eine Gemeinsamkeit in Form des Dänen Kim Larsen, seines Zeichens bei :Of the wand and the moon:, Blazing Eternity und The Loveless aktiv. Um letztere Band dreht es sich an dieser Stelle auch, haben die bei Prophecy untergekommenen Dänen mit ihrem Debütalbum „Star Rover“ doch ein erstklassiges dunkles und melancholisches Album vorgelegt, welches vor traurigen und zugleich schönen Melodien nur so strotzt und keinesfalls ungehört bleiben sollte.
Der schwermütige, sehr nachdenkliche Rock des Trios erinnert desöfteren an glorreiche Paradise Lost-Zeiten (gerade die etwas doomig angehauchte Gitarrenarbeit), was angesichts der Entwicklung der englischen Band sehr traurig stimmt.
Stilistisch kann man The Loveless irgendwo zwischen Paradise Lost (in der „Draconian Times“ und „One Second“-Ära) und End Of Green (eine Schande, daß die noch immer so unbekannt sind!) ansiedeln, haben sie doch wie die beiden eben genannten Bands das Talent, durch recht simple Instrumentierung und ohne viel Schnickschnack bewegende und bodenständige Songs zu schreiben, welche unter die Haut gehen.
Bestes Beispiel hierfür sind wohl der Opener „Slipping“ (gefühlvoller Gesang und schleppendes Tempo) oder 8-minütige „Deceiver“, bei welchem sich das gesamte Können der „Lieblosen“ offenbart.
Verfeinert wird die hier dargebotene Musik durch vereinzelte Besonderheiten wie Kim Larsens’ geheimnisvolles Flüstern oder das rhythmische Händeklatschen aller Bandmitglieder, welche der Musik Herz und Seele verleihen und sie sehr persönlich gestalten.
Eine weitere Besonderheit ist Sicherlich der Gastauftritt von Matt Howden (Sol Invictus), welcher zwei Lieder mit seiner Violine veredelt.
Lyrisch dreht es sich, passend zur Musik, um zwischenmenschliche Beziehungen ohne Happy End, was gut zur traurig-romantischen Grundstimmung des Albums passt.
Unterm Strich ein alles andere als gewöhnliches Rockalbum, welches jeden Liebhaber düsterer Klänge, der nicht nur auf Metal fixiert ist, begeistern wird oder schon längst begeistert hat. Ich gehöre zur zweiten Kategorie!

 
7.5 Punkte von Björn Springorum (am 26.01.2003)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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[ Seit dem 22.11.03 wurde der Artikel 6011 mal gelesen ]
 
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