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 Master (USA) "Klassika 1987-2002" CD

Master - Klassika 1987-2002 CD  


Label: Moroz Records  (4 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2002   (299 verwandte Reviews)
Spieldauer: 46:01
Musikstil: Thrash/Speed Metal   (956 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Thrash Metal
Homepage: http://www.master-speckmetal.com


Weitere Infos zu Master:
REVIEWS:
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Master Klassika 1987-2002
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MACTEP (Master) gehören zu den ganz Großen der russischen Szene und sind seit Mitte der Achtizger aktiv. Master ist aus Arija (siehe Interview) hervorgegangen und war die erste Band in der damaligen Sowjetunion, die knüppelharten Metal auf ihre Fahnen schrieben. Und wie es sich für eine große Band gehört, muß auch ein Zusammenstellung der besten Tracks auf den Markt. Dieser Kompilation hat man den passenden Namen "Klassika 1987-2002" verpasst. Eine Best-Of, die hätte zeigen können wie vielfältig sich Master in 15 Jahren präsentiert haben. So aber liegt der Schwerpunkt dieser CD ausschließlich auf deren russischem Material, das neu abgemischt wurde.
Vom 87er Debüt "Master" gibt es mit „One more night “ eine Ballade, die diese harte Band mit unglaublich viel Gefühl vorträgt. Dazu gesellen sich mit „Stand up, subdue your fear“ und „Will And Reason“ zwei alte Arija-Gassenhauer, bei denen ordentlich die Schwarte kracht. Gesang und Riffing sind erheblich härter und dynamischer als die Versionen der russischen Nummer 1 und eigenen sich viel besser zum Bangen. Vor allem „Will And Reason“ gefällt mir um Längen besser als das schon hervorragende Original meiner Lieblingsband Arija.
Vom 96er Album „Songs Of The Dead“ gibt es mit „Only You Yourself“ einen knüppelharten, aber melodischen stakkatoartigen Thrash-Stampfer im Mid-Tempo mit einem eigenartig faszinierenden Refrain. Bester Futter um die Nackenwirbel mal wieder zu trainieren. Die Live-Version von „Tatoo“ hat nichts mit den beiden Girlies aus Moskau zu tun, sondern ist ein klassischer riffbetonter Thrasher, der vor allem vom unkonventionellen, leicht Overkill-mäßigem Gesang von Lex lebt.
1989 erschien „With The Neck in The Loop“ und ist durch einen der besten Master-Track überhaupt repräsentiert: “Judas“. Voll aus Gaspedal, die mörderischen Riffs und dazu ein dunkel-mystischer Refrain.
Kruioserweise ist das Bass-Solo Amsterdam, das seinerzeit “Jaudas“ einleitete hinter den Track gewandert und ist jetzt mehr oder weniger ein Intro zu der neuen Version von Arijas „Torrero“, das ähnlich wie die ebenfalls zu Beginn der CD noch vertretenen Version von „With Whom Are You?“ viel härter, direkter dargeboten wird als die Versionen, die von Russlands Iron Maiden bekannt sein dürften.
Das technisch extrem vertrakte 2000er Werk "Labyrinth" ist vertreten mit gleichnamigem Titeltrack, der durch ein mystisches Intro eingeleitet wird. Ein typisches Masterstück mit staubtrockender Härte und der eigenwilligen Melodieführung, getragen abermals von den außergewöhnlichen Vocals, den giftigen Riffs und leicht progressiven Instrumentalpassagen. „Crosses“ ist nicht nur die zweite Ballade der Scheibe, sondern auch die beste der Bandgeschichte und belegt nachhaltig die hohe Schule russischer Musiker. Nur wenige westliche Bands können Balladen mit dieser Intensität an Gefühl verwirklichen. Keine Spur von Schmalz, dafür traumhaft faszinierend.
Zu guter Letzt findet sich mit „Heaven In The eyes “ am Ende der CD die dritte Ballade auf der Scheibe und wird neben dem üblichen Batzen an Gefühl von der wunderschönen Akkustik-Gitarre dominiert.
Mit dem Outro „The fourteenth“ an 14. Stelle ist dann auch schon vorbei.
Die Reihenfolge auf der CD ist im Gegensatz zu meiner Abarbeitung nicht chronologisch. Dadurch ist die Scheibe nicht etwa schlechter, sondern bringt in die ohnehin schon verdammt abwechslungsreichen Stücke noch zusätzliche Würze.
Für eine Best-Of fehlen leider wie eingangs gesagt die englischsprachigen Stücke, aber diese Zusammenstellung ist ein einwandfreies Zeugnis für eine der bemerkenswertesten Bands, die ich kenne.
Master. Vergesst den Speckmann Paule und seine gleichnamige Band. Die eigentlichen Meister kommen aus Moskau.

(01) Intro 01:00
(02) Labyrinth 03:48
(03) With whom are you? 04:24
(04) One more night 03:01
(05) Only you yuorself 03:24
(06) Crosses 05:02
(07) Judas 03:43
(08) Amsterdam 01:32
(09) Torrero 04:28
(10) Heaven In The Eyes 03:21
(11) Stand up, subdue your fear 04:34
(12) Tatoo 03:14
(13) Will And Reason 04:12
(14) The Fourteenth 00:10

Alik Granowski - bassguitar
Lex - vocals
Alekseij Straijk - guitar
Oleg Milowanow - drums
 
10.0 Punkte von nameless (am 14.05.2003)
 
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