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 Carnal Lust (Frankreich) "Whore Of Violence" CD

Carnal Lust - Whore Of Violence CD  


Label: Diamond Productions  (3 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 40:10
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Death Metal
Homepage: http://www.carnallust.fr.st
Weitere Links: http://www.diamond-prod.com


Weitere Infos zu Carnal Lust:
REVIEWS:
Carnal Lust Whore Of Violence
Mehr über Carnal Lust in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

So ... nachdem mein geschätzter Kollege und Freund Arturek. Inc. das Teil auch reviewt hat, machen wir heute mal eine Co-Besprechung, sozusagen eine konzertierte Aktion ... also: unten findet ihr die Besprechung von Arturek Inc ....

WARMASTER:
Fleischeslust – Hure der Gewalt – soso … naja, was soll man auch Anderes erwarten aus dem Land von Brigitte Bardot, Emanuelle und ‚Her mit den kleinen Engländerinnen’ ...
Damit hat die Musik der Pariser Elchtöter aber rein gar nichts zu tun. Paßt halt ebenso gut ins Bild wie das klischeehafte Cover ... der Schriftzug ist aber sehr geil ...
Was mir bei diesem Silberling auf Anhieb gut gefällt, sind die gewollten Ausrutscher nach oben auf dem Gitarrenbrett, wie sie etwa auch die frühen BOLT THROWER oder MY DARKEST HATE als Stilmittel einsetzen (Anspieltip: Stück 2).
Stück drei – Tracklist liegt mir leider keine vor - weiß dann erstmals richtig zu gefallen – schöner ultrabrutaler Midtempokracher vom Feinsten. Das vierte Stück bratzt ebenfalls sehr ordentlich – hier habe ich zum erstenmal richtig gemerkt, daß die Burschen einen echt guten Grunzer in ihren Reihen haben. Track 5 – bisher klar bestes Stück – schönes Riff mit hohem Wiedererkennungswert. Das Ansage-Intro von Stück 6 ist wirklich hörenswert ... ;-))) – das Stück natürlich auch; und wie !!
Hymne gefällig ? – Stück acht erfüllt diese hehren Ansprüche aufs Vortrefflichste !
Und so kommt auf gut 40 Minuten keinerlei Langeweile auf; ein Ausfall ist auch beim dritten Anhören nicht ansatzweise zu erkennen – ganz im Gegenteil.
Meines Wissens nach die erste richtig gute Death Metal Band aus Frankreich seit LOUDBLAST. Erfreulich. Mehr davon !

ARTUREK INC.
Mensch, lang nichts mehr so gutes aus dem Nachbarland gehört. Seid der
genialen Supuration *The Cube" habe ich nicht mehr so eine Spaß an einer
französischen Band gehabt, aber eigentlich tut das hier nichts zur Sache.
Mit absoluter Gewissheit kann ich hier versichern, dass dieses Trio die
Kunst des Death Metals beherrschen und in ihrem Debüt Album wohl jeden
Maniac überzeugen können.
Auch wenn ich Anfangs etwas skeptisch wurde, da man doch nicht viel Neues
entdecken kann, so muss ich nach mehrmaligen Durchhören feststellen, dass
mit *Whore of violence" eine abwechslungsreiche Scheibe veröffentlicht
wurde, die sich durchaus hören lassen kann. Schnelle, rhythmische Riffs,
gepaart mit kräftigen Vocals und melodischen-geballer-Drums stellen den
Old-School Death Metal nicht in Frage und beweisen einmal mehr, dass dieser
Metalstil ebenfalls nicht tot zu kriegen ist. 40 Min. geballte Ladung an
Perversion und Extremität, die sich hören lassen kann. Tiefe, als auch
schreiende Vocals und melodische Gitarren sowie harte und präzise Drumparts
erzeugen ein *Oh, das st doch wie in alten Zeiten"-Gefühl und geben einmal
mehr die Antwort auf die Frage, ob der Death Metal noch hörenswert ist oder
nicht, ob dieser Stil ausgeschöpft ist oder nicht und mit diesem Bericht
erledigt sich wohl meine Antwort darauf von selbst.
Jeder der sich irgendwie beim Old School Death der schwedischen Marke und
einer Prise an Ami-Death -made in Florida- erfreuen kann, der kann hier
nicht vorbeigreifen. Eine geniale Mischung aus Amon Amarth, Deicide und
Obscenity.
Nach einem so brachial aggressiven Debüt wird es wiederum sehr schwer den
Nachfolger zu präsentieren, doch warum immer in die Zukunft schauen, es ist
das jetzt und hier wichtig und somit *Whore of violence" erneut in den
CD-Player zu schmeißen.
Fazit: Der selbstbetitelte Stil *Brutal Death Metal" ist Programm und eine
gute Produktion trägt dazu bei, dass sich dieses Album auf jeden Fall lohnt.
Entweder direkt bei der Band zu beziehen oder in Deutschland über den
www.twilight-vertrieb.de . In diesem Sinne: Viel Spaß mit diesem Kracher.

8,5 Punkte von mir und 9 Punkte von Arturek Inc.

Line Up:
Jérôme: Batterie ( = Drums) + Backing vocals
Ludo: Guitars
Nico: Basse et chant (= Gesang)

 
9.0 Punkte von WARMASTER (am 10.06.2003)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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1. SVARTSOT "Ravnenes Saga"
2. NECRODEATH "Draculea"
3. ONSLAUGHT "Killing Peace"
4. EXODUS "The Atrocity Exhibition: Exhibit A"
5. FLESHCRAWL "Structures Of Death"
6. FLESHLESS "To Kill For Skin"
X   Alltime-Klassix Top6
1. SLAYER "Reign In Blood"
2. BOLT THROWER "Warmaster"
3. KAMPFAR "Mellom Skogledde Aaser"
4. BATHORY "Blood Fire Death"
5. THE BEATLES "Sgt. Pepper"
6. TANGERINE DREAM "Logos"

[ Seit dem 22.11.03 wurde der Artikel 4812 mal gelesen ]
 
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