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Eigenproduktion The Exorial (Deutschland) "neither dream nor reality..." CD

The Exorial - neither dream nor reality... CD  


Label: Eigenproduktion  (2046 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 49
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Death Metal
Homepage: http://www.the-exorial.de


Weitere Infos zu The Exorial:
REVIEWS:
The Exorial Neither Dream Nor Reality...
Mehr über The Exorial in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Death Metal der alten Schule war mein erster Gedanke. Doch da ist noch mehr. Es ist diese Mischung aus treibender Doublebass und den kurzen melodischen Midtempo Parts, die den Sound von The Exorial so interessant macht. Zunächst einmal zur Kapelle: Gegründet 1998 und nach dem ersten Demo im Jahr 2000 („Demo 2000“) legen uns die Jungs hier nun ihre Debut-CD vor. Die Band tritt übrigens in der seit Jahrtausenden in zahllosen Schlachten bewährten 5er Formation Vocals (Tobias), 2 Gitarren (Markus & Jochen), Bass (Martin) und Drums (Tomasz) an. Das Line-up ist eigenen Angaben zufolge erst einmal gefestigt und das ist auch gut so, denn so kann man sich voll auf die Mucke konzentrieren.
Los geht es mit einem kurzen Instrumental-Intro, welches den Hörer auf das einstimmt, was ihn dann beim Song „Sexorial“ erwartet. Schon dieser Song vereint mehrere Elemente. Vorrangig schnell und mit fiesen Screams garniert geht es stellenweise durchaus in Richtung Black Metal. Nur damit hier keine Missverständnisse aufkommen: The Exorial machen durch und durch Death Metal! Wenn ich hier also von verschieden Elementen schreibe, sollte der werte Leser diese Tatsache stets im Hinterkopf behalten. Der nun folgende Song „ Infame Deadline“ ist schon gitarrenlastig und groovy. Amon Amarth lassen grüßen! Das dritte Stück „d.l.i.“ geht schon wieder heftiger ab, obwohl auch hier schöne Riffs und feine Doublebass den Ton angeben. Mein Favorit ist „Release“, der mit einem geilen Intro beginnt und dann fast ausschließlich im Midtempo – Bereich dargeboten wird. Man kann den Song wohl getrost als Ballade „dieser CD“ bezeichnen, im Vergleich zu den anderen Stücken ist er nämlich eindeutig der langsamste und verspielteste Song. Danach folgt mit „Bullet proof“ wieder eine deutlich schnellere Granate, welche auch thrashige Elemente hat und auch gut knallt.
Der Titeltrack „Neither dream nor reality...“ lebt wieder von schönen Riffs und jeder Menge tempomäßiger Abwechslung. Das Thema Abwechslung scheint auch dem Sänger Tobias nicht abzuschrecken, denn hier wird abwechselnd gekreischt und gegrunzt, dass man die Halsschmerzen schon fast raushören kann. Bei „Nothing to loose“ wird dann schon wieder ordentlich Gas gegeben. Herrlich treibende Doublebass in Verbindung mit Ohrwurm-Riffs machen diesen Song ebenfalls zu einem Hit-Kandidaten. Bei „Suffer to exhale“ geht’s ebenfalls zügig zur Sache und der Sänger gurgelt stellenweise in bester Grindcore - Manier. Der letzte Song „Nocturnal born Killer“ schleppt sich anfangs aus den Boxen und bringt die Scheibe dann im Midtempo – Bereich ans Ende, wobei hier erstmals der Bassist Martin deutlicher in Aktion tritt, was dem Song sehr gut zu Gesicht steht. Beim Hiddentrack erwartet einen bei 7:06 Min (6:66) ein merkwürdiger Kindergesang. Witzig, aber kann man auch ruhig weglassen.
Fazit: Schwedentod von hoher Qualität. Pflicht für Fans alter Dismember, Entombed, Amon Amarth usw... Alle Einflüsse aufzuzählen wäre müßig. Nichts für Höchstgeschwindigkeits – Freaks, aber gerade darin liegt ihre Stärke. Ich hoffe auf mehr von The Exorial. Hoffentlich auch bald mit professioneller Unterstützung eines Labels im Rücken. Keep your eyes on them...
 
9.5 Punkte von Arturek (am 18.06.2003)
 
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