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 Pik (Deutschland) "The Rotten Fruit Of Mercy" CD

Pik - The Rotten Fruit Of Mercy CD  


Label:   (231 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2001   (158 verwandte Reviews)
Spieldauer: 38:17
Musikstil: Doom Metal   (480 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: DOOM DEATH METAL
Homepage:


Weitere Infos zu Pik:
REVIEWS:
Pik The Rotten Fruit Of Mercy
Pik The Heritage Of Past Gods
INTERVIEWS:
Pik - Children Of Doom
Mehr über Pik in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Es gibt viele verschlungene Pfade, aber welchen du auch immer wählst – er führt dich in Verdammnis und Niedergang…er führt in Finsternis, Hass und Schmerz. Dieser Eindruck beseelt die Gedankenwelt, wenn man sich, bewaffnet mit dem Textblatt und den Kopfhörer auf den Ohren der neusten CD PIKs „The Rotten Fruit Of Mercy“ hingibt. Die aus Polen stammenden und seit geraumer Zeit im deutschen Kassel weilenden Doomdeather PIK entführen den geneigten Hörer auf ihrem zweiten Longplayer auf einen Tripp in die Abgründe der menschlichen Existenz und des christlich-religiösen Wahns. Auf diesem Tripp wird man geleitet von doom-deathigen Klängen und der prägnanten Stimme von Sänger Heinrich D. Beck. Des Öfteren wurden bei mir während des Hörens Reminiszenzen an neuere KAT, insbesondere an die „Roze Milosci...“ wach. Und das liegt nicht nur daran, dass hier der selbe Schlagzeuger (Ireneusz Loth, Ex-KAT) tätig ist und brillante Arbeit abliefert. Auch die oft psychedelischen Elemente, die Stimme wie auch die Art zu singen und überhaupt die gesamte Atmosphäre auf „The Rotten Fruit Of Mercy“ erinnert mich nicht wenig an KATs geniales und krankes „Roze Milosci...“. Wer PIK noch von ihrem ersten Werk „The Heritage Of Past Gods“ kennt, muss sich hier auf einige kleine Veränderungen gefasst machen. Natürlich sind PIK immer noch eindeutig als solche zu erkennen, und auch der Doomstil wurde beibehalten. Natürlich zählen PIK auch nach wie vor zur vordersten Front der Deutschen Doom/Death-Bands. Allerdings hat man deutlich an Härte zugelegt und ist nun auch für Todesbleier sehr interessant. Man hat aber nicht nur an Härte zugelegt (was sehr gut ist...) und einen meines Erachtens besseren Schlagwerker an Bord geholt, sondern leider auch einige Dinge etwas verschlechtert. Zum Einen finde ich nämlich, dass der Gesang auf dem Vorgänger variabler und ausdrucksstarker war, zum Anderen war man zwar vom Spielerischen her noch nicht ganz so perfekt und superb wie auf dem aktuellen Album „The Rotten Fruit Of Mercy“, aber hat eine doch minimal bessere und interessantere Atmosphäre kreiert. Besonders zwei Lieder stechen auf dem neuen Output hervor. Es sind dies der Titelsong, der ein absoluter Killer ist, und der mit einem genialen und eingängigen Refrain ausgestattete harte Track „Dark Lullaby“. Schon diese Tracks allein rechtfertigen den Kauf der CD. Nimmt man dann noch „Slave Of Plastic Statuettes“ mit seinen klassisch-heavy Gitarrenharmonien (vor Allem) im Mittelteil und „Don’t Promise A Kingdom – It Doesn’t Exist“ hinzu und berücksichtigt die Tatsache, dass kein einziger unter dem Durchschnitt liegender Track auf diesem Werk enthalten ist, so hat man ein insgesamt sehr starkes und überzeugendes Album, welches die Prophezeiung nahe legt, dass PIK schon bald zur Elite der deutschen und auch europäischen Doom-/Death-Formationen zählen werden....oder tun sie es nicht schon längst?

Zu erwähnen ist noch, dass der Song „Scapegoat“ zusätzlich als Videotrack enthalten ist.

Zwecks Erwerbs der Scheibe oder Kontaktaufnahme wendet euch an:

Heinrich D. Beck
Heinrich-Plett-Straße 67
34132 Kassel

eMail: pikbeck@freenet.de .


 
7.5 Punkte von Børge (am 23.08.2001)
 
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