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 Ekpyrosis (Österreich) "After War" CD

Ekpyrosis - After War CD  


Label: Mausoleum Records  (100 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 69:30
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Metal
Homepage: http://www.ekpyrosis.com
Weitere Links: http://www.mausoleum-records.com


Weitere Infos zu Ekpyrosis:
REVIEWS:
Ekpyrosis After War
Ekpyrosis All You Can Eat
Mehr über Ekpyrosis in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Was ist das denn ? – Eine österreichische Gruppe mit dem unaussprechlichen Namen EKPYROSIS (kommt aus der griechischen Mythologie ...), ein Cover, wie es klischeehafter nicht mehr sein könnte und somit einen Power- oder True Metal-Act vermuten läßt und dann – zumindest bei den ersten Stücken - so `ne Art Hardcore-Skater-Mucke ? – Nee, nee, Freunde ! – Mit mir nicht ! – Verarschen kann ich mich selbst und ich habe mit Weiterzappen bzw. Abschalten von VIVA und MTV schon mehr als genug zu tun, als daß ich mir das jetzt wirklich antun müßte.
Beim zweiten Durchhören bleibt zwar einiges hängen und die Jungs sind auch durchaus engagiert und verstehen ihr Handwerk aber mit Hip-Hop-Gesang kann ich nun mal ÜBERHAUPT NICHTS anfangen. Ich versuche mal trotzdem objektiv zu sein ... seufz ...
Das erste Stück hinterläßt mich nach jedem Durchhören verwirrter – was soll das ? – spielt ihr jetzt Metal oder Crossover oder Hardcore oder was ?
Das zweite Stück, ‚Listen’, gefällt mir eigentlich ganz gut – kerniger Heavy Rock, den man sich durchaus anhören kann. ‚Suffer’ beginnt recht fesselnd, um dann doch zu verflachen: Was soll dieser seltsame Sprechgesang ? – der Refrain und das Stück im weiteren Verlauf sind dann wieder ganz akzeptabel.
Das vierte Stück beginnt mit einer für meine Ohren unerträglichen Melange aus pathetischen Gesang und kitschig verzerrter Gitarre – sowas macht mich wirklich wütend !!!
‚Miss World’ beginnt recht interessant; leider verzettelt man sich im weiteren Verlauf dann aber doch wieder ... ‚Caught In An Illusion’ ist für mich sowas wie das beste Stück auf der CD; strengenommen das einzige, welches ich mir in Gänze ohne Zornesfalten anhören konnte: Dreckiger Gesang, bratende Gitarren, eine nachvollziehbare Melodie und ein schöner Co-Refrain („Fight for more – caught in an illusion“) schaffen ein wirklich gutes und treibendes Stück, welches mich etwas an die Hannoveraner TWIZTED TOYZ erinnert – es geht doch !!!
‚The Urge’ ist ein weiteres Stück, was diese CD zumindest ansatzweise in den positiven Punkterängen hält: Sehr emotional und mit tollem Schlagzeug beginnend und irgendwie in dieser Passage an ‚PINK FLOYD – The Wall’ erinnernd weiß dieser Song zu fesseln, auch wenn hier der Sprechgesang zum wiederholten Male störend wirkt. Ansonsten ist der Track aber hörenswert. Auch ‚Wake Up’ gibt sich redlich Mühe, ohne wirklich zu fesseln oder zu überzeugen. Vielleicht habe ich einfach nur ein Problem mit dem Sänger. So etwas soll es ja geben ...
Der Anfang von ‚Snake In The Grass’ macht dann aber alles wieder zunichte: Einfach grauenvoll, dieser Song, bei dem man gutes Stehvermögen benötigt um die ersten 30 Sekunden zu überstehen – muß das denn wirklich sein ? – Dabei gewinnt der Track im weiteren Verlauf (was Wunder) noch, um dann wieder in peinlichem Gedudle zu enden. Das kommt mir so vor, als ob die Burschen unter sehr schlechten Drogen stehend, irgendwie unbedingt noch innerhalb einer halben Stunde ein Stück abliefern mußten – und sowas kommt dann eben dabei heraus. Wenn jemand – aus welchen Gründen auch immer – dieses Stück als erstes hört, wird er/sie (ich will ja keine Probleme mit EMMA und irgendwelchen Tanten mit Doppelnachnamen bekommen ... ;-))) die CD sofort wegwerfen, das schwöre ich. I-Tüpfelchen ist dann der Ausklang: Schräger Technosound auf Limbo-Benzinfässern gespielt – zum wiederholten Male: Was soll das !!!
Da können dann auch die beiden ‚Bonus-Tracks’ (Nebenbei: Bonus zu was eigentlich ? – Gibt es eine LP oder eine reduzierte CD OHNE die Stücke 10 und 11 ???) nicht mehr helfen.
Ansätze sind zweifellos vorhanden, gutes Songwriting ist erkennbar, aber, was mich nervt bzw. wirklich stört, ist dieser unglaubliche Mischmasch aller möglichen Stile und Einflüsse – was bei dem einen funktioniert, wirkt bei dem anderen aufgesetzt und unfertig. Anmerkung: Ich höre seit Jahren bzw. Jahrzehnten erfolgreich Sachen wie PSYCHOTIC WALTZ, PRIMUS oder SPOCK’S BEARD, aber EKPYROSIS schafft es einfach nicht mit ihrer Musik bei mir dieselben Saiten zum klingen zu bringen.
Letztendlich bleibe ich jetzt einfach mal dabei: Die CD ist überflüssig, wird von niemandem wirklich gebraucht und ist darüberhinaus aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes ein trojanisches Pferd für einen Power-Metaller, welcher im Laden nur nach Cover kauft (selbst schuld ...) und dann zu Hause doch recht konsterniert sein dürfte ...
Es mag sicherlich Leute geben, die diese Scheibe lieben oder sogar vergöttern und mich verdammen werden, aber dann war ich eben einfach der falsche Mann am falschen Ort – tut mir wirklich leid !!
Also ich kann mit der CD nicht viel anfangen und gebe 6 Punkte.

Tracklist:
1. Lack Of Independence
2. Listen
3. Suffer
4. It Would Only Be A Lie
5. Miss World
6. Caught In An Illusion
7. The Urge
8. Wake Up
9. Snake In The Grass
10. This Is God
11. Awake From Your Sleep

Line Up:
Christian Gruber – Vocals & Guitar
Thomas Prethaler – Bass & Backing Vocals
Mario Scheiber – Guitar & Backing Vocals
Richard Edlinger – Keyboards
Helmut Winter – Drums

 
6.0 Punkte von WARMASTER (am 30.06.2003)
 
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