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 Stormlord (Italien) "Supreme Art Of War" CD

Stormlord - Supreme Art Of War CD  


Label: Last Episode  (6 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1999   (30 verwandte Reviews)
Spieldauer: 44:43
Musikstil: Melodic Black/Death/Thrash   (481 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: MELODIC BLACK METAL
Homepage:


Weitere Infos zu Stormlord:
REVIEWS:
Stormlord The Gorgon Cult
Stormlord Supreme Art Of War
Mehr über Stormlord in der Metalopedia
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Es gibt nur sehr wenig, was ewig währt. Und so hat auch die „Ewige Stadt“ viel von ihrem Glanz verloren, und ist nur noch eine von vielen zahlreichen imposanten europäischen Städten. Anstatt von Erhabenheit und Glorie begrüßen den Touristen eher Verkehrskollaps, Lärm, Schmutz, Armeen von Taschendieben und viel Armut. Das Schöne und Stolze gerät da leicht in den Hintergrund bzw. wird in allen Varianten – wie fast überall auf der Welt – vermarktet und der Lächerlichkeit Preis gegeben.

Auch im am Unterlauf des Tiber gelegenen Roma gibt es zahlreiche Formationen die sich dem Schwarzmetall verschrieben haben – wenn auch meist dem der melodischeren, symphonischen Art. Zu deren Speerspitze zählen Stormlord. Und diese schicken sich an, vom Ruhme und der bewegten Vergangenheit der Stadt Roma zu künden und ihrer Stadt Ehre zu erweisen. Bei dieser Mission kommen weder die „Barbaren“ (passt auf wie ihr unsere indogermanischen Vorfahren nennt, Jungs...) noch die Christen, die gewaltsam den Römern einen gar zu absonderlichen Gott aufgezwungen haben, besonders gut weg.

Stormlord nehmen uns mit der Scheibe "Supreme Art Of War" im Reisegepäck mit auf eine Reise vom Kolosseum, über den Forum Romanum, weiter westlich in Richtung Kapitol und anschließend in alle zahlreichen verwinkelten und alte Gassen, in denen man sich zu später Abendstund der Stille, unterbrochen von einigen italienischen Wortfetzen, hingeben und in alte Zeiten träumen kann.

Schwarzmetallische, melodische und bombastische Klänge entführen den sich auf diesen Eskapismus einlassenden Hörer in eine römisch geprägte Welt, bestehend aus Kampf, Aufbruchsstimmung, Vergeltung, Glorie, Sehnsucht und Legenden. Alles rankt sich um das alte Roma, welches man textlich zum Leitbild für die gesamte Welt zu deklarieren sucht (wo ich persönlich dann doch sehr auf Distanz gehe und vehement widerspreche). Musikalisch gesehen spielt man Melodic Blackmetal der Spätneunziger, der etwas an Cradle of Filth oder teils auch Ordo Draconis erinnert. Einen Ausfall gibt es in dem aus sechs Songs, einem Instrumental und einem kurzen Outro bestehenden Opus nicht zu verzeichnen. Besonders angetan haben es mir "Where My Spirit Forever Shall Be", bei dem besonders die Anfangsmelodie, die auch zum Ende hin wiederholt wird sehr eingängig und zugleich besonders schön ist, und das Instrumentalstück "Sir Lorial", welches sich durch schöne, mediäval geprägte Attribute auszeichnet und auch Mittelalter-Fans begeistern sollte.

Auch wenn man die übersteigerte Hingabe an Rom nicht goutiert, macht es doch Spaß sich diesem Werk und dem musikalischen "Kampf" für Rom hinzugeben, da die Musiker so gut wie nichts anbrennen lassen und sehr überzeugend sind. Auch an dem schwarzmetallischen Gesang und den schönen, kampflustigen und poetischen Texten werden die meisten Fans dieses Genres ihre Freude haben. Auch dem Melodic/Powermetal zugeneigte Heavys könnten an diesem Werk durchaus ihre Freude haben, vorausgesetzt sie finden Gefallen an dem doch sehr schwarzmetallischen Gesang, dem harten Drumming und der aggressiveren Grundstimmung.

Ein Schwachpunkt ist für mich der kaum hörbare Bass, der für mich nur bei „War...“ teils richtig gut rüberkommt, und die stellenweise zu sehr ausufernden Arrangements.
 
7.0 Punkte von nameless (am 29.08.2001)
 
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